Ideal für Ihren Garten: Mulchen mit Lavamulch oder Mulchmäher?
Uns auf Google folgenDurch Mulchen werden Ihre Beete nährstoffreich und das Wachstum des Rasens verbessert – beachten Sie das beim Einsatz von Rindenmulch, Lavamulch und Stroh.
Eine Schicht Mulch schützt den Boden vor Erosion und verhindert, dass er austrocknet. Außerdem wächst so weniger Unkraut in Ihren Beeten. Doch Rindenmulch, Rasenschnitt und Stroh eignen sich nicht für alle Pflanzen gleich gut.
Warum ist Mulchen überhaupt so wichtig?

Mulch schützt den Boden davor auszutrocknen. Feuchtigkeit hält sich länger in der Erde und Sie müssen weniger gießen. Zudem verhindert die Schicht aus Rinde, Rasenschnitt oder Lava, dass Unkraut in Ihren Beeten wächst. Denn die Unkrautsamen im Boden bekommen weniger Sonnenlicht ab und können nicht keimen.
Ein weiterer Vorteil: Mulch wirkt isolierend. So hält sich die Temperatur im Boden besser und unterliegt weniger Schwankungen. Außerdem verhindert eine Mulchschicht, dass Wind und Regen die Erde abtragen. Nach und nach zersetzt sich das organische Material und bildet nährstoffreichen Humus. Das trägt zu fruchtbaren Böden bei.
Richtig mulchen mit Rindenmulch, Lavamulch und Co.
Rindenmulch eignet sich für Staudenbeete, Wege und Ziergehölze. Es unterdrückt Unkraut zuverlässig, bindet allerdings Stickstoff. Deswegen sollten Sie vor dem Mulchen einen Langzeitdünger ausbringen. Darüber kommt eine Mulchschicht von sieben bis zehn Zentimetern. Wichtig: Gemüse und Kräuter vertragen keinen Rindenmulch (werblicher Link), Rosen sollten Sie nur mit fermentiertem Rindenhumus mulchen.
Rosen vertragen keinen Rindenmulch
Rosen reagieren empfindlich auf Rindenmulch, da dieser den Boden versauern kann und ihm Stickstoff entzieht. Beides beeinträchtigt das Wachstum und die Gesundheit der Rosen.
Mit Rasenschnitt mulchen Sie Gemüsebeete. Lassen Sie das Gras leicht antrocknen, um Fäulnis zu verhindern. Die Schicht sollte maximal fünf Zentimeter hoch sein. Das Gras zersetzt sich recht schnell und fördert die Bodenfruchtbarkeit. Im Sommer können Sie Rasenschnitt als Dünger auch auf dem Rasen selbst liegen lassen.
Lavamulch verrottet nicht und ist deswegen lange haltbar. Er hält den Boden im Sommer kühl und dient im Winter als Frostschutz. Auch gegen Unkraut ist er sehr wirksam. Außerdem macht er die Beete trittfest, ohne den Boden zu verdichten. Tragen Sie eine Schicht von sechs bis acht Zentimetern aus.
Stroh schützt Erdbeeren vor zu feuchtem Boden. Es hält die Früchte sauber und trocken und verhindert so Grauschimmel oder Fäulnis. Bringen Sie das Stroh erst zur Hauptblütezeit auf, wenn sich der Boden bereits erwärmt hat.
Auch Laub kann zum Mulchen verwendet werden, zum Beispiel unter Sträuchern und Bäumen. Achten Sie darauf, dass das Laub nicht von Schädlingen oder Pilzkrankheiten wie Mehltau befallen ist. Bringen Sie das Laub in einer Schicht von ungefähr fünf Zentimetern aus.
Mulchmäher – die richtige Rasenpflege in nur einem Schritt
Ein Mulchmäher ist ein Rasenmäher, der das Schnittgut zerkleinert und es direkt als Mulch auf der Grasnarbe ausbringt. Der Rasenschnitt dient als natürlicher Dünger, fördert die Bodenqualität und das Wachstum des Rasens. So haben es auch Grasfilz und Moos schwer.
Mit einem Mulchmäher erledigen Sie also drei wichtige Arbeitsschritte der Rasenpflege in einem: mähen, Schnittgut entsorgen und düngen. Falls Sie sich einen Mulchmäher kaufen wollen, sollten Sie darauf achten, dass die Schnitthöhe verstellbar ist. Außerdem sollte der Mulchmäher den Rasenschnitt fein genug zerkleinern, damit sich dieser schnell zersetzt.