Andy Borg fürchtete Räumung seines „Schlager-Spaß“-Studios: „Alle raus“

Erstellt:

Von: Jonas Erbas

Uns auf Google folgen

Im „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ sorgte die Februar-Ausgabe der SWR-Sendung für einen historischen Moment – und für einen kurzen Schrecken des Gastgebers.

Andy Borg empfing am 21. Februar in seiner TV-Weinstube erneut Gäste aus Schlager und Volksmusik. Neben Damiano Maiolini, G.G. Anderson und der Country-Band Truck Stop stand an jenem Abend eine besondere Premiere auf dem Programm: Zum ersten Mal sang der 65-jährige Wiener gemeinsam mit seiner Landsfrau und Schlagerkollegin Simone Stelzer ein Duett – obwohl sich die beiden seit Jahren persönlich kennen.

Schlager-Spaß mit Andy Borg: Simone Stelzer mit Gastgeber Andy Borg.
Besonderer Moment beim „Schlager-Spaß mit Andy Borg“: Simone Stelzer sang erstmals ein Duett mit ihrem Landsmann. © Screenshots/SWR/ARD/Schlager-Spaß mit Andy Borg

Dass das gemeinsame Bühnendebüt so lange auf sich warten ließ, machte den Moment umso bemerkenswerter. Borg und Stelzer sind beide gebürtige Wiener und pflegen seit Jahren auch eine private Freundschaft. Für den Evergreen „Blue Bayou“ – geschrieben von Joe Melson – teilten sie sich erstmals das Mikrofon. Wer von beiden den Wunsch ursprünglich geäußert hatte, blieb dabei kurzfristig strittig: Stelzer unterbrach Borgs Ankündigung mit den Worten „Halt, nein! Das war mein Wunsch!“ – woraufhin Borg augenzwinkernd widersprach, ehe man sich darauf einigte, zu singen, statt zu diskutieren.

Andy Borg offenbart: Für seine Gäste hätte sogar sein „Schlager-Spaß“-Studio leer geräumt

Nach der gemeinsamen Gesangseinlage zeigte sich Simone Stelzer sichtlich begeistert: „Das sollten wir öfter machen!“, ließ sie das Publikum wissen. Weniger beschaulich verlief die Vorbereitung auf einen anderen Höhepunkt des Abends. Die Trachtenkapelle Obersasbach aus dem Ortenaukreis in Baden-Württemberg – eine Gruppe von mehr als drei Dutzend Musikerinnen und Musikern – sollte ebenfalls in der Weinstube auftreten.

Allein die Ankündigung der Mitgliederzahl trieb Borg die Sorgenfalten ins Gesicht. Wie er Simone Stelzer während der Anmoderation verriet, hatte er kurzzeitig daran gezweifelt, ob das Studio überhaupt ausreiche – oder ob man es gar komplett ausräumen müsse: „Wir haben jetzt eine Trachtenkapelle hier – Obersasbach nennen die sich. Und als ich gehört habe, wie viele Menschen das sind, habe ich geglaubt, dass alle Möbel raus müssen, alle Kollegen, alle Gäste raus, sogar die Alma und der Jens raus, damit wir Platz haben für diese Kapelle.“

Die Bedenken des Gastgebers zerstreute Thomas Roth, der Dirigent der Blaskapelle Obersasbach, mit einer schlichten Zusicherung: „Mach dir keine Gedanken, wir finden a Platzerl.“ Und so kam es: Eng an eng stellten sich die Musikerinnen und Musiker in der dekorierten Kulissenweinstube auf. Passend zum Ambiente erklang anschließend die „Weinkeller Polka“. Die nächste Ausgabe von „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ ist übrigens für den 21. März 2026 angekündigt. Auch eine andere Szene sorgte am Samstagabend für Aufsehen, als Andy Borg plötzlich eine vertrauliche Information ausplauderte. Verwendete Quellen: „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ (SWR/ARD; Ausgabe vom 21. Februar 2026), swr.de

Kommentare

$Teilen