Neue Umfrage: Merz verliert weiter Rückhalt – Union fällt hinter AfD

Erstellt:

Von: Jekaterina Jalunina

Uns auf Google folgen

Für Bundeskanzler Friedrich Merz und die schwarz-rote Bundesregierung verschlechtert sich die Lage in der Wählergunst weiter.

Die aktuelle INSA-Umfrage für die Bild-Zeitung zeigt für Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Regierung eine schwierige Woche: CDU/CSU verliert an Zustimmung, während die AfD erneut stabil bleibt und die Union in der Wählergunst überholt.

Bundeskanzler Merz empfängt den schwedischen Ministerpräsidenten.
Friedrich Merz steckt weiter in der Umfrage-Krise. © Kay Nietfeld/dpa

Im Sonntagstrend, der die hypothetische Wahlentscheidung abfragt, sinkt die Union um einen Prozentpunkt auf 25 Prozent. Die AfD hält ihr Vorwochen-Ergebnis von 26 Prozent. Die SPD zeigt sich unverändert bei 16 Prozent.

Neue Umfrage: Bundeskanzler Merz und Union büßen in Wählergunst ein

Bei den anderen Parteien zeigt sich in der aktuellen INSA-Umfrage wenig Bewegung: Die Grünen kommen auf 11 Prozent, die Linke auf 10 Prozent, die FDP erreicht 5 Prozent und die BSW liegt bei 4 Prozent – jeweils unverändert im Vergleich zur Vorwoche.

ParteiUmfragewert in Prozent
CDU/CSU25
AfD26
SPD16
Die Grünen11
Die Linke10
FDP5
BSW4

(INSA-Meinungstrend, Umfrage vom 2. - 6.2.2026 mit 1202 Befragten, Max. Fehlertoleranz: +/- 2,9 Prozentpunkte)

Für Merz persönlich fällt die Situation noch ernster aus: Nur noch 23 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit als Bundeskanzler zufrieden – ein Rückgang um fünf Prozentpunkte. 67 Prozent äußern Unzufriedenheit, ein Plus von fünf Punkten, 10 Prozent haben keine Meinung dazu oder machten keine Angabe. Das zuletzt beobachtete leichte Plus an Zustimmung im Januar erweist sich damit wohl als kurzlebiges Strohfeuer. Auch die schwarz-rote Bundesregierung insgesamt schneidet schlechter ab als zu Jahresbeginn: Nur 22 Prozent zeigen sich zufrieden, während 68 Prozent unzufrieden sind.

INSA-Chef Hermann Binkert ordnete die Ergebnisse gegenüber der Zeitung ein: „Das Zwischenhoch vom Jahresanfang war aus Sicht der Befragten nicht nachhaltig genug.“ Er fügt hinzu, dass besonders Friedrich Merz nicht weiter habe überzeugen können und mit ihm auch CDU und CSU. „Da die Zahlen für die SPD zumindest stabil bleiben, kann man außerdem ablesen, dass insbesondere Wähler, die der Union näher sind, die Regierungsarbeit zunehmend skeptisch beurteilen.“ (Quellen: Bild) (ja)

Kommentare

$Teilen