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Rente: In diesen Bundesländern gibt es am meisten – Bayern weit abgeschlagen

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Von: Patricia Huber

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Bei der Rente gibt es große regionale Unterschiede. Aber auch bei den Bezügen von Männern und Frauen klafft eine große Lücke.

Berlin – Immer mehr Rentner klagen über zu niedrige Bezüge. Besonders Frauen haben oft das Nachsehen, da ihnen aufgrund der Kindererziehung oder Teilzeitarbeit häufig wichtige Rentenpunkte fehlen. Doch die Bezüge der Rentner in Deutschland unterscheiden sich auch von Bundesland zu Bundesland erheblich.

Rente: In diesen Bundesländern gibt es am meisten

Am höchsten sind die Altersrenten dabei im Durchschnitt im Saarland, wo Rentner nach 35 Versicherungsjahren im Schnitt auf 1593 Euro brutto im Monat kommen. Das zeigt der in Berlin veröffentlichte Rentenatlas 2022 der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die unterschiedlichen Rentenhöhen spiegeln dabei Unterschiede zwischen den Regionen, etwa auf dem Jobmarkt wider. In welchen Bundesländern es durchschnittlich die höchsten Renten gibt, lesen Sie in der nachfolgenden Auflistung:

  1. Saarland: 1593 Euro
  2. Nordrhein-Westfalen: 1564 Euro
  3. Hamburg: 1531 Euro
  4. Hessen: 1524 Euro
  5. Baden-Württemberg: 1521 Euro
  6. Ost-Berlin: 1515 Euro
  7. Rheinland-Pfalz: 1492 Euro
  8. Schleswig-Holstein: 1483 Euro
  9. Niedersachsen: 1471 Euro
  10. Bremen: 1466 Euro
  11. Bayern: 1458 Euro

Rentenhöhe: Diese Länder bilden das Schlusslicht

Bei der durchschnittlichen Rentenhöhe auf den hinteren Plätzen sind West-Berlin (1426 Euro), Brandenburg (1402 Euro), Sachsen (1364 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (1363 Euro) und Sachsen-Anhalt (1353 Euro). Schlusslicht ist Thüringen. Dort fallen die monatlichen Bruttobezüge mit 1346 Euro im Schnitt um 247 Euro geringer aus als im Saarland.

Die Unterschiede gehen auf regional unterschiedliche Möglichkeiten zum Arbeiten und Geldverdienen zurück. Zu den vergleichsweise hohen Renten an der Saar sowie an Rhein und Ruhr stellt die Rentenversicherung fest: „Früher arbeiteten hier viele Männer in gut bezahlten Jobs im Bergbau und erhalten heute darauf vergleichsweise hohe Renten.“

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Rente: Frauen bekommen weniger als Männer

In allen Regionen kommen die Frauen im Schnitt auf weniger Rente als die Männer – doch die Unterschiede sind bei weitem nicht überall gleich groß. „Insgesamt fällt auf, dass die Differenz zwischen den Durchschnittsrenten für Männer und Frauen im Osten Deutschlands geringer ausfällt als im Westen“, heißt es im Rentenatlas. „Wichtigster Grund: Frauen im Osten waren weniger teilzeitbeschäftigt.“

Folglich kamen Frauen in der damaligen DDR beim Einkommen eher auf ein mit männlichen Kollegen vergleichbares Niveau. Bei der Rente erzielen Frauen in Nordrhein-Westfalen im Schnitt aktuell 510 Euro brutto weniger im Monat als Männer. In Sachsen beträgt dieser Unterschied nur 264 Euro.

Rente: Eintrittsalter steigt an

Gestiegen ist dabei das durchschnittliche Alter, in dem Renten erstmals in Anspruch genommen wurden. So lag es im Jahr 2000 im Schnitt bei Frauen bei 62,3 und bei Männern bei 62,2 Jahren. Vergangenes Jahr waren die Menschen im Schnitt deutlich älter, als sie in Rente gingen – Frauen nämlich 64,2 und Männer 64,1 Jahre. Ein wesentlicher Grund ist laut Rentenversicherung, dass anders als heute vorgezogene Altersrenten in der Vergangenheit teils schon mit 60 in Anspruch genommen werden konnten, und zwar für Frauen sowie wegen Arbeitslosigkeit. Zudem steigt die Grenze für die Regelaltersrente bis 2029 schrittweise auf 67 Jahre. (dpa/ph)

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