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Kindergeld und Co.: Hier gibt’s 2023 für Familien Geld vom Staat

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Von: Lisa Mayerhofer

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Die Regierung hat für 2023 zahlreiche Entlastungen für Familien beschlossen. (Symbolbild) © Annette Riedl/dpa

Die Bundesregierung hat für 2023 zahlreiche Entlastungen für Familien beschlossen. Unsere Übersicht zeigt, in welchen Bereichen es ab Januar mehr Geld gibt.

München – Im vergangenen Jahr sind die Preise für Energie und Lebensmittel rasant gestiegen – und werden aller Voraussicht nach nicht so bald wieder sinken. Die Regierung hat deshalb für Familien zahlreiche Entlastungsmaßnahmen beschlossen, die die gestiegenen Lebenshaltungskosten zumindest abfedern sollen. Eine Übersicht zeigt, in welchen Bereichen es für Familien ab 2023 mehr Geld gibt:

Kindergeld

Zum Jahreswechsel steigt das Kindergeld. Ab dem 1. Januar gibt es einheitlich 250 Euro pro Monat und Kind. Das bedeutet für das erste und zweite Kind ein Plus von 31 Euro und für das dritte Kind ein Plus von 25 Euro im Monat. Die Ampel-Koalition will damit Familien wegen der hohen Preise entlasten. Das berichtet Merkur.de.

Kinderfreibetrag

Ebenfalls angehoben werden der Kinderfreibetrag, von dem Familien mit höherem Einkommen profitieren, sowie der steuerlich anrechenbare Unterhaltshöchstbetrag. Rückwirkend zum 1. Januar 2022 steigt der Kinderfreibetrag um 160 Euro auf 8.548 Euro. Zum Jahreswechsel wird er nun um weitere 404 Euro auf 8.952 Euro angehoben.

Kinderzuschlag

Auch der Kinderzuschlag wird nochmals erhöht, nachdem er bereits zum 1. Juli 2022 auf 229 Euro pro Kind und Monat angestiegen war. Er steht Familien mit niedrigen Einkommen zu und beträgt ab 1. Januar 2023 monatlich 250 Euro, und zwar bis zur Einführung der Kindergrundsicherung. Die Kindergrundsicherung soll im Laufe des Jahres 2023 kommen.

Alleinerziehende

Für Alleinerziehende gibt es ebenso Erleichterungen: Der steuerliche Entlastungsbetrag wird um 252 Euro auf 4.260 Euro pro Jahr erhöht. Auch der Unterhaltsvorschuss stiegt: Er beträgt seit dem 1. Januar bis zu 187 Euro monatlich für Kinder bis fünf Jahren, bis zu 252 Euro für Kinder von sechs bis elf Jahren und maximal 338 Euro monatlich für Kinder von 12 bis 17 Jahren.

Bürgergeld

Für Familien, die Bürgergeld beziehen, gibt es höhere Regelsätze für Kinder. Je nach Alter steigen sie um 33 bis 44 Euro pro Monat: Kinder im Alter von 14 bis 17 Jahren erhalten 420 Euro (bisher 376 Euro). Für 6- bis 13-Jährige steigt der Satz auf 348 Euro (bisher 311 Euro) und für Kleinkinder bis fünf Jahre auf 318 Euro (bisher 285 Euro).

Darüber hinaus gibt es weitere Entlastungen, die auch Familien helfen können: Dazu zählen unter anderem die Einführung der Strom- und Gaspreisbremse sowie die Erhöhung und Erweiterung des Wohngelds.

Mit Material von AFP.

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