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Störung bei der DKB: Fehlerhafte Buchungen bei Girokonten – Rückbuchungen eingeleitet

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Von: Lisa Mayerhofer

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Bei den Girokonten der DKB ist es aktuell zu doppelten Abbuchungen gekommen. Wie viele Kunden betroffen sind, ist noch unklar.

Update vom 4. November, 19.15 Uhr: Nachdem es beim Internetbanking der Deutschen Kreditbank (DKB) zu technischen Problemen kam, hat diese nun mit den Rückbuchungen doppelt abgebuchter Beträge bei Kundinnen und Kunden begonnen. „Die Rückbuchungen wurden bereits veranlasst“, teilte ein Sprecher am Freitagabend mit. „Dieser Prozess wird etwas Zeit in Anspruch nehmen.“ Bei Girokonten der DKB war es am Freitag zu den fehlerhaften Buchungen gekommen, Grund sei eine technische Störung gewesen, hieß es.

DKB: Fehlerhafte Buchungen bei Girokonten – „Werden automatisch storniert und zurückgebucht“

Erstmeldung vom 4. November: Berlin – Die Deutsche Kreditbank (DKB) zählt laut eigener Aussage rund 5,2 Millionen Kunden. Diese sollten aktuell ihre Konten genau überprüfen: Denn bei manchen Girokonten der DKB ist es zu fehlerhaften Buchungen gekommen.

Grund sei eine technische Störung, teilte ein Unternehmenssprecher am Freitag mit. Im Banking-Portal ist von doppelten Buchungen die Rede. „Unsere Fachspezialisten kümmern sich bereits darum“, hob der Sprecher hervor. Betroffene Kundinnen und Kunden müssten nichts unternehmen. „Die Buchungen werden automatisch storniert und zurückgebucht.“

Wie viele Kundinnen und Kunden betroffen sind, ist den Angaben zufolge noch nicht klar. Die Fehleranalyse würde noch andauern. Die fehlerhaften Buchungen stammen laut Tagesschau von Anfang Oktober 2022 und führten teilweise auch dazu, dass betroffene Kunden ins Minus gerutscht seien. Die Bank bat um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

DKB hat gleichen IT-Dienstleister wie die Sparkassen

Die DKB ist eine Tochter der Bayerischen Landesbank und nutzt als IT-Dienstleister das Sparkassen-Unternehmen Finanz Informatik (FI). Wie das Handelsblatt berichtet, laufe das Kernbankensystem der DKB über die FI selbst – die DKB nutzt damit dasselbe System wie die Sparkassen. (lma/dpa)

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