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Video zeigt schreckliches Unglück: Felswand kracht auf Touristenboot – mehrere Tote

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Von: Robin Dittrich

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Der Furnas-See in Brasilien ist von riesigen Felswänden umgeben. In einem kleinen Kreis ist das Unglück zu sehen, bei dem eine Felswand auf mehrere Boote stürzt und mindestens sieben Menschen tötet.
Der Furnas-See in Brasilien war eine beliebte Touristen-Attraktion – bis jetzt © dpa

Das Video des Unglücks lässt einen erschaudern. In Brasilien ist eine tonnenschwere Felswand auf ein Touristenboot gestürzt. Es soll über sieben Tote geben.

Hamburg/Brasilien – Es sollte ein Urlaubstag wie jeder andere werden. Im Südosten Brasiliens schipperten wie jeden Tag Touristen in Booten über einen See und genossen ihren Urlaub. Doch dann passierte etwas unfassbares. Eine riesige Felswand bricht ab und begräbt mindestens zwei Boote mit Touristen unter sich. Ein Beobachter hält den schrecklichen Vorgang auf Video fest, es wird vom Portal „O Tempo“ auf Twitter hochgeladen. Laut offiziellen Meldungen wurden bereits sieben Menschen für tot erklärt. Bis zu 32 Menschen wurden zunächst vermisst.

Umstürzende Felswand tötet mindestens sieben Menschen – ein Video zeigt den Horror

Der Furnas-See in Brasilien ist als „Meer von Minas“ bekannt und seit Jahren ein beliebtes Urlaubsziel für Touristen, die ihren Urlaub genießen. Nach dem heutigen Tag wird sich das voraussichtlich ändern. Das veröffentlichte Video ist nichts für schwache Nerven. Es beginnt mit Geschrei, viel Geschrei. Die Felswand löst sich ab und kippt einfach um. Rasend schnell fällt sie auf das Wasser und begräbt mindestens zwei Boote unter sich. Es dauert keine sechs Sekunden, für eine Flucht der Schiffe war schlichtweg zu wenig Zeit.

Land:Brasilien
Währung:Brasilianischer Real
Bevölkerung:212,6 Millionen (2020)
Präsident:Jair Bolsonaro

Die Feuerwehr des Bundesstaates Minas Gerais berichtete zunächst von über 32 Personen, die vermisst werden. Ein Großteil von ihnen ist mittlerweile nach Ermittlungen wieder aufgetaucht – sie befanden sich in verschiedenen Krankenhäusern. Nach wie vor sind drei Menschen spurlos verschwunden, mindestens 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr sind im Einsatz und suchen nach den Vermissten. Es ist also nicht auszuschließen, dass es noch zu weiteren Todesfällen kommt.

Starke Regenfälle lösen Tragödie aus – Marine leitet Ermittlungen ein

Auch die brasilianische Marine war vor Ort und half den Einsatzkräften bei der Rettung. Sie kündigte an, die Ursache ermitteln zu wollen. Laut der vor Ort anwesenden Feuerwehr sorgten starke Regenfälle in den letzten Tagen für das Unglück. Das gab auch der Gouverneur des Bundesstaates Minas Gerais, Romeu Zema, als Hintergrund an. „Wir erleben in unserem Bundesstaat heute eine Tragödie, ausgelöst von den schweren Regenfällen, durch die sich eine Felswand am Furnas-See in Capitólio löste.“

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Ein Schnellbootfahrer vor Ort sagte dem Portal „O Tempo“, dass er fast selbst Zeuge geworden wäre: „Ich war gerade von dort weggegangen. Die Gegend ist voller Krankenwagen, die aus anderen Gegenden kommen, um die Opfer zu holen, aber niemand ist sich des Ausmaßes der Tragödie bewusst.“ Es lässt sich nur hoffen, dass es an diesem Tag nicht noch zu weiteren Todesopfern kommt. „Ich habe Mitgefühl mit den Familien in diesem schwierigen Moment“ schrieb Romeu Zema noch tief bedrückt. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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