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NASA engagiert Priester, um Menschheit auf Außerirdische vorzubereiten

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Von: Christian Einfeldt

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Die NASA schließt die Existenz von Aliens nicht aus. Die Weltraumbehörde bereitet sich jetzt auf eine potenzielle Begegnung vor – und engagiert 24 Theologen.

Washington, D.C. – In der Astronomie gibt es wohl nur wenige Themen, die ähnlich brisant sind, wie die Frage nach der Existenz von Aliens. Die Forschung rund um Asteroideneinschläge, wie etwa von Nostradamus für das Jahr 2022 prophezeit, macht durchaus Konkurrenz, doch insbeondere im Hinblick auf die zuletzt veröffentlichte Studie, die besagt, dass Aliens uns längst entdeckt haben könnten, scheint sich das Interesse der Wissenschaft zugunsten der Erforschung von außerirdischen Wesen erneut verlagert zu haben. Im Falle einer Alien-Begegnung möchte die NASA vorbereitet sein – und engagiert jetzt 24 Theologogen.

US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft:NASA
Hauptsitz:Washington, D.C., Vereinigte Staaten
Gründer:Dwight D. Eisenhower
Gründung:29. Juli 1958, USA

NASA engagiert 24 Theologen, um Gläubige und Religionen auf eine Begegnung mit Alien vorzubereiten

Bei der Vielzahl an Himmelskörpern erscheint die Idee, dass unsere Erde als einzige bewohnbar sein könnte, für manch einen „undenkbar“. So etwa für Carl Pilcher, der laut Berichten des amerikanischen Portals Papermag eine klare Meinung vertritt. „Wenn es in dieser Galaxie über 100 Milliarden Sterne und über 100 Milliarden Galaxien im Universum gibt“, gebe es nur eine Antwort auf die Frage nach der Existenz von Aliens.

Der ehemalige Leiter des Astrobiology-Instituts der NASA glaubt also an Außerirdische. Als Anhaltspunkt verweist er im selben Atemzug auf die zahlreichen Planeten, die insbesondere in jüngster Vergangenheit gesichtet wurden. Egal ob auf der „zweiten Erde“ Koi-456.04, entdeckt von einem Forscherteam aus Göttingen* oder auf weiteren 24 lebensfreundlichen Planeten, die ein „besseres“ Leben versprechen könnten – die Wahrscheinlichkeit sei laut dem Wissenschaftler nicht unwahrscheinlich, dass man im Zuge einer Planeten-Erkundung auf Aliens treffen könnte.

Ein solches Szenario gilt längst nicht mehr als Science-Fiction. Bereits jetzt macht sich die NASA Gedanken, was es für die Menschheit bedeuten würde, sollten tatsächlich Aliens existieren. In ihren Überlegungen spielen auch die verschiedenen Weltreligionen eine große Rolle und auf einmal macht es durchaus Sinn, dass die NASA auf einen Schlag mit ganzen 24 Theologen zusammenarbeitet.

Eine Abbildung des James-Webb-Teleskops. Daneben ein Kreuz.
Mithilfe des James-Webb-Teleskops könnte die NASA zukünftig Hinweise auf die potenzielle Existenz von Aliens entdecken. (Symbolbild) © D. Ducros/dpa/ESA und

NASA will mit Theologen klären: Was würde außerirdisches Leben für den Glauben an Gott bedeuten?

Auch trtworld.com bestätgte zuletzt, dass sich das NASA-Kollegium um 24 Fachkräfte erweitert hätte. Die Rede ist von mindestens 24 Theologen, die sich im Zuge eines NASA-Programms am „Center of Theological Inquiry (CTI) an der Princeton University in New Jersey, zusammen gefunden hätten. Ein Stipendium der Raumfahrt-Behörde verhalft dem „CTI“ zu einem Betrag von 1,1 Millionen US-Dollar. Die große Herausforderung ist der interdisziplinäre Konsens – in diesem Fall zwischen der Astronomie und der Religion. Allerdings: Die Theologen stehen nicht auf der Gehaltsliste der NASA! Vielmehr geht es darum, sie für die Zusammenkünfte zu bezahlen – im Gegenzug für ihre Empfehlungen und Strategien, die es zu erabeiten gilt.

Bei Alien-Entdeckung: Halten Überlieferungen von Gott und Schöpfung der Begegenung stand?

Wie reagieren die Weltregionen auf eine mögliche Alien-Entdeckung? Halten die Überlieferungen von Gott und der Schöpfung Stand? Die Entdeckung von Aliens wird immer wahrscheinlicher – davon ist auch Reverend Dr. Andrew Davison überzeugt. Der Priester und Religionswissenschaftler der Cambridge University, selbst Teilnehmer des NASA-Programms, ist sich sicher, dass außerirdische Wesen die Weltreligionen nicht erschüttern können.

Eine ähnliche Meinung vertrat bereit im Vorfeld Astronom Duilia de Mello gegenüber der Washington Post: „Wenn wir das Produkt der Schöpfung sind, warum kann sich dann nicht auch Leben auf anderen Planeten entwickeln? Es gibt nichts, was etwas anderes sagt“, so der Professor der Catholic University of America. Nach Informationen der britischen Times heißt es aus NASA-Kreisen, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis man auf Aliens trifft. Es bleibt also spannend – „vielleicht werden wir auch in 100 Jahren noch kein außerirdisches Leben entdecken – vielleicht entdecken wir es aber auch schon nächste Woche“. Wann auch immer – unvorbereitet wird jedenfalls die NASA nicht sein. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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