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Mondkalender 2022: Wann ist der nächste Vollmond?

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Von: Vivienne Goizet

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Für viele Menschen ist der nächste Vollmond eine wichtige Information. Der Mondkalender 2022 verrät alle Termine für Vollmond und Neumond dieses Jahr.

Hamburg – Es gibt im Mondkalender vier Mondphasen: Vollmond, abnehmender Mond, Neumond und zunehmender Mond. Manch ein Aberglaube besagt, Wäschewaschen oder Gartenpflege sollen nach dem Mondstand ausgerichtet werden. Aber auch ein Termin beim Friseur kann nach den Phasen des Mondes geplant werden.

An und für sich bietet der Mond auf jeden Fall stets ein wunderschönes Spektakel, wenn er rund als Vollmond am Himmel steht. Und natürlich ein tolles Fotomotiv. Ob das wohl so bleiben wird, wenn Airbus den Mond besiedelt? Doch erst einmal zu den Dingen, die wir wissen: Wann ist der nächste Vollmond?

Voll- und Neumond: Die nächsten Termine

Der nächste Vollmond:13. Juli 2022, 20:37 Uhr
Der nächste Neumond:29. Juni 2022, 04:52 Uhr

Der erste Vollmond war ein Wolfsmond. Der zweite Vollmond 2022 war ein Schneemond. Und im März 2022 hatten wir einen Krähenmond. Bald könnte unser nächster Himmelskörper sogar zum Lebensretter werden. Der Mond soll die Erde mit Wasser und Sauerstoff versorgen, eine NASA-Mission ist schon in Planung. Im Mai 2022 gab es eine totale Mondfinsternis und einen vollen Blutmond.

Mondkalender 2022: Alle Termine für Vollmond und Neumond
Wann ist der nächste Vollmond? Der Vollmondkalender 2022 zeigt alle Vollmonde, bietet einen Überblick, wann danach Neumond ist– und verrät, warum ein voller Mond Namen wie Wolfsmond, Pink Moon oder Krähenmond hat. © Yay Images/Imago

Mondkalender 2022: Die Mondphasen von Vollmond bis Neumond und zurück erklärt

Alle 29 Tage, 12 Stunden und 43 Minuten ist in Deutschland Vollmond. Dazwischen nimmt der Mond ab bis er nahezu unsichtbar ist als Neumond. Dann wird zum schmalen Sichelmond ist, den man aus dem Dreamworks-Filmvorspann kennt. Und während er Tag für ein Tag ein wenig zunimmt, um wieder im nächsten Vollmond rund und kräftig zu erstrahlen, lernen wir, dass der sogenannte Mondphasen-Zyklus eigentlich von Neumond zu Neumond geht.

Was genau Vollmond, Neumond und alle die anderen Mondphasen bedeutet, verrät auch das Video:

Mehr über die Bedeutung des Mondkalenders in der Astrologie und die Sterne und den Weltraum erfahren.

Vollmond und Schlaf: Passt das zusammen?

Viele Menschen können bei vollem Mond nicht gut schlafen. Alles nur Einbildung? Oder gibt es eine gute Begründung dafür? Eine Studie will sicher herausgefunden haben, dass der Mond nur das Schlafverhalten von Männern beeinflusst. Warum man bei Vollmond schlecht schlafen kann:

Neben anderen Faktoren sind auch die Phasen des Mondes für Ebbe und Flut auf der Erde verantwortlich. Die griechischen Mondgöttin heißt Selene und die römische Mondgöttin Luna.

Haare schneiden nach dem Mondphasen

Auch wenn es erst einmal ungewöhnlich klingt, viele Mondphasen-Fans schwören auf einen gezielten Friseurtermin nach dem Mondkalender. So sollen Haare gestärkt werden und Beauty-Produkte besser wirken. Die Faustregel ist einfach: wird schnell wachsendes Haar gewünscht, soll ein entsprechender Schnitt bei zunehmendem Mond erfolgen, eine geschnittene Kurzhaarfrisur soll bei abnehmendem Mond dichter und fester werden.

Mondkalender: Alle Termine für Vollmond im Jahr 2022

Die Definition von Vollmond ist: „Vollmond ist der Zeitpunkt, zu dem die ekliptikale geozentrische Länge des Mondes um 180° größer ist als die ekliptikale geozentrische Länge der Sonne.“ Einfach gesagt: Wenn der Mond vollständig von der Sonne angestrahlt wird und die Erde nicht im Weg ist und Schatten wirft, dann ist Vollmond.

Wann ist Vollmond im Jahr 2022?

Wann ist Neumond? Alle Termine 2022

Es gibt auch Menschen, die bei Neumond nicht schlafen können. Auf Latein heißt Neumond „Interlunium“. Ungefähr 35 Stunde lang ist der Mond nicht zu sehen, bis er mit dem Neulicht wieder auftaucht. Dann ist Neumond 2022:

Ein Zusammenhang zwischen Schlafstörungen, Selbstmorden und Umweltkatastrophen, die mit dem Neumond oder anderen Mondphasen in Verbindung gebracht werden, gelten derzeit in der Wissenschaft der Astronomie als nicht belegbar. Allerdings behauptet niemand geringer als die Weltraumorganisation NASA, dass der Mond Schuld an mehr Überflutungen sei.

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