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Der Mond: Alle Infos über unseren treuen Begleiter und den Mondkalender

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Der Mond ist durch den Zusammenprall der Erde mit einem anderen Himmelskörper entstanden. Die Erde und der Mond üben Anziehungskräfte aufeinander aus.

Weltall – Um die Erde herum kreist ein Mond. Andere Planeten haben zwei oder sogar mehr oder auch keinen Mond. Hier geht es nur um den einen, der die Erde umkreist. Der Mond ist fast seit der Entstehung unseres Sonnensystems an der Seite der Erde. Unsere Erde ist circa 360.000 Kilometer vom Mond entfernt. Im Laufe eines Monats kann die Entfernung aufgrund der elliptischen Umlaufbahn bis zu 405.000 Kilometer betragen.

Der Mond ist für die Gezeiten auf der Erde verantwortlich. Genauer gesagt werden die Gezeiten durch die Anziehungskraft des Mondes verursacht. Spannenderweise ist der Mond der am besten erforschte Himmelskörper, und wird sogar in den nächsten Jahren noch zum Friedhof für mehrere Menschen.

Fakten und Zahlen über den Mond und den Mondkalender

Vor etwa 4,5 Milliarden Jahren entstand der Mond, „kurz“ nachdem unsere GalaxieMilchstraße“ und das Sonnensystem entstand. Er soll aus dem Zusammenstoß der Erde mit einem anderen Himmelskörper hervorgegangen sein. Astronomen vermuten, dass sich im Mittelpunkt des Mondes ein Eisenkern befindet. Auf der Oberfläche sind verschiedene Formationen wie Krater, Gebirge, Rillen und Schluchten zu erkennen. Da der Mond keine Atmosphäre hat, gibt es dort auch keinen Wind. Fußabdrücke der Astronauten der Apollo-Missionen der NASA aus den 60er- und 70er-Jahren sind immer noch im Mondstaub erhalten.

Der zunehmende Mond steht am Nachthimmel über Ostwestfalen
Je nach Konstellation zur Sonne sehen wir den Mond teils nur zur Hälfte. © Boris Roessler/dpa

Der Durchmesser des Mondes beträgt 3476 Kilometer. Somit ist er viermal kleiner als die Erde. Außerdem ist die Erde 81-mal schwerer als der Mond. In unserem Sonnensystem gibt es insgesamt 180 Monde. Unter all diesen ist unser Mond der fünftgrößte. Die meisten Monde hat übrigens der Gasplanet Saturn.

Unser Mond dreht sich um seine eigene Achse und um die Erde. Dabei ist er mit einer Geschwindigkeit von 1.022 Kilometern pro Sekunde unterwegs. Von der Erde aus können wir verschiedene Mondphasen beobachten, und daraus einen Mondkalender erstellen. Mal sehen wir einen Vollmond, mal einen Halbmond oder einen Sichelmond. Das hängt mit den Positionen der Erde, der Sonne und des Mondes zusammen, die sich ständig verändern.

Der Mond und die Mondlandung: Ein großer Schritt für die Menschheit

Der Mond ist der einzige Himmelskörper, der bisher von Menschen betreten wurde. Mit dem Ziel, den durch den Kalten Krieg angefeuerten Wettlauf um das Weltall gegen die Sowjetunion zu gewinnen, rief die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA das Apollo-Programm ins Leben. Ab 1966 wurden Trägerraketen und Kommandomodule für eine geplante Mondlandung getestet. Am 16. Juni 1969 brachen dann die drei Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins zum Mond auf. Ihre Mission hieß Apollo 11.

Nach drei Tagen erreichten die Astronauten den Mond und Neil Armstrong betrat als erster Mensch die Oberfläche eines anderen Himmelskörpers. Dabei soll er auf deutsch übersetzt sinngemäß gesagt haben: „Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit!“ Armstrong und Aldrin verbrachten etwa 22 Stunden auf dem Mond. Am 24. Juli 1969 erreichten die Astronauten wieder die Erde und brachten Gesteinsproben des Mondes mit. Auf Apollo 11 folgten bis zum Ende des Programms noch fünf weitere bemannte Mondlandungen. Die Mondlandung ranken sich bis heute viele Verschwörungstheorien.

Mond und Mondphasen: Darum sieht der Mond immer anders aus

Für den Menschen auf der Erder erscheint der Mond immer anders am Himmel. Manchmal können wir einen Vollmond sehen, manchmal einen Halbmond. Mal erscheint der Mond als Sichel, mal als Dreiviertelmond. Der Mond ist manchmal gar nicht am Himmel zu sehen und manchmal kann man ihn sogar tagsüber beobachten. Aber wie kommt das? Das wechselnde Aussehen des Mondes hängt mit den Positionen der Sonne, der Erde und des Mondes zusammen.

Denn der Mond leuchtet nicht selbst. Er wird von der Sonne angeleuchtet. Irdische Betrachter des Mondes sehen also immer nur die von der Sonne angestrahlte Seite des Mondes. Je nachdem auf welchem Punkt seiner Umlaufbahn um die Erde sich der Mond befindet, sehen Menschen auf der Erde unterschiedlich große beleuchtete Teile des Mondes. Phasen des Mondes sind:

Der Einfluss des Mondes auf die Erde

Der Mond und die Erde üben Anziehungskräfte aufeinander aus und beeinflussen sich gegenseitig. Unter anderen beeinflussen sie dadurch die Umlaufbahnen des anderen Himmelskörpers. Die Anziehungskraft des Mondes auf die Erde ist für die Gezeiten Ebbe und Flut verantwortlich. Durch diese Anziehungskraft bewegen sich die Ozeane auf der Erde und das Wasser schwappt hin und her. Das kann man vor allem an Stränden gut beobachten. Bei der Flut überspült das Wasser die Strände. Bei der Ebbe zieht sich das Wasser wieder zurück. Außerdem stabilisiert der Mond durch seine Anziehungskraft die Erde. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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