Tragischer Vorfall bei Stade

Harsefeld: Polizist erschießt Mann in Flüchtlingsheim

Ein Polizeiauto steht hinter dem Absperrband.
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Polizei erschießt im Flüchtlingsheim in Harsefeld einen Mann – Untersuchungen laufen. (Symbolbild)

In einem Flüchtlingsheim in Harsefeld bei Stade hat ein Polizist einen Mann erschossen. Im Vorfeld soll dieser mit einem Messer hantiert haben.

Harsefeld – In Harsefeld bei Stade in der Nähe von Hamburg kommt es in einer Flüchtlingsunterkunft zu einem tragischen Vorfall – dabei kommt auch ein Mann ums Leben. Am Sonntag, 3. Oktober 2021, rufen Anwohner gegen 23:30 Uhr die Polizei. Ein Mann soll mit einem Messer herumhantieren und drohen. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte greift der Mann, laut Polizeiangaben, auch die Einsatzkräfte mit dem Messer an, woraufhin die Beamten mehrere Schüsse abgeben. Der Mann erliegt später im Krankenhaus den Schussverletzungen.

Besonders tragisch: Die Einsatzkräfte sollen wegen des tödlich verletzten Mannes bereits früher am Sonntag in das Flüchtlingsheim gerufen worden sein. Wie kreiszeitung.de berichtet, habe der später erschossene Mann schon vorher Mitbewohner der Flüchtlingsunterkunft mit dem Messer bedroht*. Eine von der Polizei gewollte Einweisung in die Psychiatrie wurde von einem Gericht abgelehnt. Inzwischen hat die Polizeiinspektion Cuxhaven, die zur Polizeidirektion Oldenburg gehört, die Ermittlungen wegen Totschlags gegen den Polizeibeamten aufgenommen. *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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