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Die deutsche Lufthansa: Alle Infos über den Flugriesen

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Von: Leonard von Steuber

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Alles zur Geschichte und Fakten der Deutschen Lufthansa. Welche Flugzeuge gibt es? Wie heißt das Vielfliegerprogramm? Und vieles mehr.

Hamburg – Die heutige Deutsche Lufthansa wurde am 6. Januar 1953 in Köln neu gegründet. Bis Anfang der 60er Jahre war das Unternehmen überwiegend im staatlichen Besitz der Bundesrepublik Deutschland. Eine vollständige Privatisierung der Airline erfolgte erst 1997. In Hamburg hat die Lufthansa Technik AG ihren Sitz.

Fluggesellschaft:Lufthansa
Hauptsitz:Köln
Gründung:6. Januar 1953, Köln
Tochtergesellschaften:unter anderem Eurowings, Swiss, Austrian Airlines

Das Unternehmen ist eine Aktiengesellschaft, die bis Mitte 2020 im größten deutschen Börsenindex, dem DAX gelistet wurde. Im Laufe der Jahre konnte sich die Lufthansa durch die Übernahme weiterer Fluglinien kontinuierlich vergrößern. Zu den übernommenen Airlines zählen die Swiss, Austrian Airlines sowie Brussels Airlines. Diese ehemals eigenständigen Fluggesellschaften sind mittlerweile 100-prozentige Tochterunternehmen der Lufthansa.

Lufthansa: Das Vielfliegerprogramm und Flugverbindungen der Airline

Gemeinsam bilden die genannten Unternehmen mit weiteren vollwertig integrierten Regionalfluglinien und der Eurowings die sogenannte Lufthansagroup, den derzeit größten Airline Verbund in Europa. Wie viele weitere Airlines weltweit betreibt auch die Lufthansa ein Vielfliegerprogramm mit dem Namen Miles and More.

Am Vielfliegerprogramm Miles and More nehmen derzeit über 40 verschiedene Airlines teil, darunter 28 Fluglinien der Star Alliance. Unter anderem vom Flughafen Hamburg fliegt das Unternehmen zu weltweit über 200 Zielen. Die derzeit längste angebotene Flugverbindung der Lufthansa ist der Flug LH 510 von Frankfurt nach Buenos Aires, durchgeführt mit einer Boeing 747-8. Von Hamburg aus bietet das Unternehmen ebenfalls zahlreiche Flüge an.

Die Lufthansa wurde durch die Corona-Pandemie hart getroffen

Der weltweite Luftverkehr und somit auch die Lufthansa wurden von der seit nunmehr über eineinhalb Jahre andauernden Corona-Krise hart getroffen. In der gesamten Branche kam es zu massiven Umsatzrückgängen, Entlassungen von Personal und der Stilllegung von Flugzeugen. Auch bei dem Unternehmen mussten über 150 Flugzeuge, darunter auch das größte Passagierflugzeug der Welt der Airbus 380 die Flotte dauerhaft verlassen. Darüber hinaus erhielt das Unternehmen Staatshilfen in Höhe von bis zu neun Milliarden Euro, um die erlittenen Verluste etwas abzufedern.

Eine Boeing 747 der Lufthansa kreuzt die derzeit für Sanierungsarbeiten gesperrte Landebahn Center des Flughafens in Frankfurt. Die Start- und Landebahn wird derzeit auf einer Fläche von rund 10 Fußballfeldern komplett saniert und neu asphaltiert.
Eine Boeing 747 der Lufthansa, eins der größten Flugzeuge der Welt © Boris Roessler/dpa

Infolge der Krise kam es zudem zu einem massiven Abbau von Arbeitsplätzen im Unternehmen, Neueinstellungen von Flugbegleitern und auch die interne Pilotenausbildung wurden ausgesetzt. Mittlerweile blickt das Unternehmen jedoch wieder etwas positiver in die Zukunft, da sich die Pandemie etwas beruhigt hat.

Vor allem die Langstreckenverbindungen von und nach Nordamerika sind ein lukratives Geschäft für die Lufthansa. Um den Auswirkungen der Krise entgegenzutreten, setzt das Unternehmen im Langstreckensegment in Zukunft auf kleinere und leistungsstarke Zweistrahler, die deutlich geringeren Spritverbrauch aufweisen als ältere Maschinen mit vier Triebwerken.

Lufthansa setzt derzeit folgende Flugzeuge ein:

Lufthansa und die Pilotenausbildung

Bis 2020 erfolgte die Ausbildung der zukünftigen Lufthansapiloten an der Verkehrsfliegerschule in Bremen. Infolge der Corona-Krise sah sich die Lufthansa jedoch dazu gezwungen, bereits bestehende Ausbildungskurse der Flugschule auszusetzen und die Pilotenausbildung in Bremen zwischenzeitlich zu beenden. Mittlerweile hat das Unternehmen die Ausbildung allerdings wieder aufgenommen. (Leonard von Steuber)

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