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Corona-Pressekonferenz: Lauterbach schmunzelt wegen „provokanter Frage“

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Von: Lukas Rogalla, Ines Alberti

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Virologe Christian Drosten, RKI-Präsident Lothar Wieler und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) äußern sich in der Bundespressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage.
Virologe Christian Drosten, RKI-Präsident Lothar Wieler und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) äußern sich in der Bundespressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage. © Kay Nietfeld/dpa

Omikron breitet sich in Deutschland aus. Karl Lauterbach, Lothar Wieler und Christian Drosten klären in einer Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Lage auf.

Die Infektionszahlen in Deutschland steigen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach, RKI-Präsident Lothar Wieler und Charité-Virologe Christian Drosten haben sich am Freitagnachmittag den Fragen der Presse gestellt und sich zur aktuellen Corona-Lage geäußert. Bei einer „provokanten Frage“ reagierte Lauterbach mit einem Schmunzeln (siehe Update von 13.50 Uhr). Hier die wichtigsten Punkte der Pressekonferenz im Überblick:

Hier die Pressekonferenz zur Corona-Lage vom Freitag, 14.01.2022 zum Nachlesen:

+++ 14.22 Uhr: Die Pressekonferenz mit Karl Lauterbach, Christian Drosten und Lothar Wieler ist beendet.

+++ 14.19 Uhr: Karl Lauterbach kündigt an, dass am 21. Februar die ersten 1,75 Millionen Dosen Totimptstoff geliefert werden. „Ich gehe davon aus, dass er auch bei Omikron gut impfen wird“, sagt er. „Der Impstoff wird uns weiterhelfen, wir werden ihn auch empfehlen.“

+++ 14.14 Uhr: Charité-Virologe Christian Drosten erklärt, warum es wichtig ist, die Corona-Maßnahmen nicht aufzugeben. Es mache „einen Unterschied, ob Sie sich mit Maske anstecken oder ohne, weil die Viruslast eine ganz andere ist“. Man habe zudem eine sehr steil ansteigende Inzidenz. „Da ist es jetzt nicht unbedingt wichtig, ob die Infizierten todkrank sind“, sagt er. Die medizinische Versorgung müsse sichergestellt sein. Geboosterte hätten ein deutlich geringeres Risiko, sich zu infizieren und zu erkranken.

+++ 14.12 Uhr: Lauterbach glaubt, dass harte Maßnahmen gegen Impfverweigerer, etwa Geldstrafen, die Fronten nur verhärten würden. Es gehe nicht darum, schlecht über Ungeimpfte zu reden. Lothar Wieler teilt mit, dass sich etwa fünf Prozent der Menschen in Deutschland nicht impfen lassen wollen. Genaue Zahlen habe er allerdings nicht.

+++ 14.07 Uhr: Gesundheitsminister Karl Lauterbach dankt erneut den Ärztinnen und Ärzten, die die Booster-Kampagne maßgeblich vorantreiben. „Das ist in Europa einzigartig“, sagt er. Man werde das auch fortführen.

+++ 14.04 Uhr: „Die Ema will erst im Mai über Biontechs Omikron-Impfstoff entscheiden. Ist das problematisch? Was passiert mit den alten Dosen?“, fragt ein Journalist. Dass man den Impfstoff bekommt, wenn es Varianten gibt, sei vertraglich vereinbart, sagt Lauterbach. Man begleite die Planungen der Europäischen Arzneimittelagentur. „Wir wünschen uns natürlich, dass die Ema schnell entscheidet.“

+++ 13.59 Uhr: Christian Drosten wird gefragt, ob die aktuellen Corona-Maßnahmen reichen. Der Virologe zeigt auf, dass die Verdopplungszeit in Deutschland deutlich langsamer sei als in anderen Ländern, auch dank der Regeln. „Das kommt nicht aus dem Nichts.“ Der R-Wert müsse allerdings wieder gedrückt werden. Er liegt seit längerer Zeit wieder bei über 1. Der Schulstart nach den Weihnachtsferien könnte ein Knackpunkt sein. Die Infektionszahlen könnten wieder steigen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach informiert in Berlin über die Corona-Lage.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach informiert in Berlin über die Corona-Lage. © Kay Nietfeld/dpa

+++ 13.55 Uhr: „Was wir versuchen ist ja, die Wand so abzuflachen, dass die Versorgung nicht gefährdet ist“, so Lauterbach mit Hinblick auf den Pflegemangel. Der Minister will, dass der Pflegebonus so schnell wie möglich verabschiedet wird.

+++ 13.50 Uhr: Ein Journalist fragt, wieso Lauterbach sich als Bundestagsabgeordneter klar für eine Impfpflicht ausspricht, als Gesundheitsminister aber nicht. „Wo ist Ihre Führungsstärke, Herr Lauterbach?“ Ein schmunzelndes Raunen geht durch die Bundespressekonferenz. Lauterbach grinst. „Eine provokante Frage.“ An Führungsstärke fehle es ihm aber nicht. Es gehe darum, dass die Abgeordneten aus der Mitte des Bundestags nun die Vorschläge ausarbeiten, sagt der SPD-Politiker. Als Abgeordneter sei er ganz klar für eine Impfpflicht ab 18 Jahren. Omikron sei nicht die letzte Corona-Variante – und für die Ungeimpften sei Omikron nicht harmlos. „Auch unsere Kinder geben derzeit viel auf, um die Ungeimpften zu schützen“, sagt er.

+++ 13.45 Uhr: Nun geht es um das Thema Impfpflicht. Wieler erklärt, er habe den Eindruck, dass die meisten bisher Ungeimpften ihre Haltung auch nicht mehr ändern werden. Mit einer Corona-Impfpflicht würde man mehr Impfungen vornehmen können, stellt Wieler in den Raum. So werde man mehr gesunde Menschen haben und mehr Leben retten können. Sollte das mit einer Impfpflicht passieren, wäre diese der richtige Weg. Auch Christian Drosten will, dass die Impflücke so schnell wie möglich geschlossen wird.

+++ 13.40 Uhr: „Wir haben keinen PCR-Mangel derzeit“, sagt Karl Lauterbach zu Corona-Tests. Allerdings sei das System ausgelastet. Medizinisches Personal soll bei PCR-Tests priorisiert werden.

PK Live: Lauterbach, Drosten und Wieler fordern mehr „Vollzug“ bei Corona-Regeln

+++ 13.37 Uhr: Gängige Maßnahmen wie Masken und regelmäßiges Lüften spielen auch bei der Omikron-Variante in den Schulen eine große Rolle, sagt Karl Lauterbach. Er wird auf die aktuelle Corona-Lage bei Kindern angesprochen. Für Schulschließungen sieht er keinen Anlass. Die Datenlage bei Kindern sei allerdings unübersichtlich. Diese Ansicht teilt auch Lothar Wieler. Die geltenden Maßnahmen und empfohlenen Richtlinien müssten auch vollzogen werden.

+++ 13.33 Uhr: Nun stellen die anwesenden Journalistinnen und Journalisten ihre Fragen an Lauterbach, Wieler und Drosten. Der Gesundheitsminister sieht keinen Anlass, Lockerungen der Corona-Regeln vorzunehmen. 2G-Plus müsse stärker umgesetzt, beziehungsweise kontrolliert werden.

+++ 13.29 Uhr: Man werde eine doppelte Immunität brauchen: einmal durch die erste Impfkampagne gegen Delta – und gegen Omikron, da sich hier ein neuer Serotyp formiere. Für die Omikron-Variante wird man noch einmal mit einem angepassten Impfstoff geimpft werden müssen. Auch er appelliert an Unentschlossene, sich die Corona-Impfung zu holen. Die Impfung bremse das Virus ab.

Corona-PK mit Christian Drosten: „Da sind wir ein bisschen im Blindflug“

+++ 13.26 Uhr: Drosten erklärt, dass die Virusvariante Omikron derzeit ein bisschen besser kontrollierbar sein könnte. „Das Virus ist in sich nicht stärker.“ Der Virologe geht davon aus, dass die endemische Lage irgendwann in diesem Jahr eintreten wird. Das Coronavirus wäre dann nicht mehr so gefährlich.

+++ 13.24 Uhr: „Wir wissen im Moment nicht, ob wir uns eine Immunisierung durch das Virus selbst in Deutschland schon leisten können“, sagt Drosten. „Da sind wir ein bisschen im Blindflug.“ Er spricht von „schwierigen Doppelbotschaften“, die derzeit vermittelt würden.

+++ 13.19 Uhr: Nun spricht der Virologe Christian Drosten. „Derzeit wird vieles missverstanden“, sagt er. Es sei gut, dass Omikron wohl milder verlaufe, die Fallzahlen seien aber trotzdem zu hoch. Es gebe deutlich zu viele Ungeimpfte über 60.

+++ 13.18 Uhr: Der RKI-Präsident appelliert noch einmal, sich impfen zu lassen. Eine Impfung schütze natürlich nicht zu 100 Prozent vor einer Corona-Infektion, doch sie könne schwere Krankheitsverläufe verhindern. Ein Großteil der Patienten auf den Intensivstationen sei ungeimpft. Dem medizinischen Personal in den Krankenhäusern sei man das schuldig.

Virologe Christian Drosten, RKI-Chef Lothar Wieler und Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf der ersten gemeinsamen Corona-PK.
Virologe Christian Drosten, RKI-Chef Lothar Wieler und Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf der ersten gemeinsamen Corona-PK. © Kay Nietfeld/dpa

+++ 13.15 Uhr: „Wir wissen, dass zunehmen ältere Menschen betroffen sein werden“, sagt Wieler. Die Zahl der Todesfälle ginge derzeit zwar zurück, „das wird sich aber wieder ändern“. Auch die Hospitalisierungsrate wird sich erhöhen.

+++ 13.14 Uhr: Lothar Wieler geht davon aus, dass Omikron die Delta-Variante bald verdrängen wird und die Fallzahlen deutlich steigen. Etwa ein Prozent der Bevölkerung, 800.000 Menschen, sei aktiv infiziert. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle werde steigen. Genau diese Zahlen seien im weiteren Pandemie-Verlauf entscheidend. Die Infektionszahlen über die Meldedaten würden künftig weniger gut erfasst werden, so Wieler. Viele Labore und Gesundheitsämter seien überlastet. Eie Kontaktverfolgung funktioniere entsprechend kaum.

Corona-PK Live: Lauterbach warnt davor, „Durchseuchung zu akzeptieren“

+++ 13.07 Uhr: Daten, die zeigen sollen, dass die Omikron-Variante weniger gefährlich sei, ließen sich nicht gänzlich auf Deutschland übertragen, meint Lauterbach. In Deutschland habe man beispielsweise eine hohe Quote an Ungeimpften im höheren Alter. Er warnt davor, dass man hierzulande eine Durchseuchung akzeptiere. Man würde zu viele Opfer sehen. Die Krankenhäuser und Labore werden wegen Omikron an ihre Belastungsgrenze kommen, kündigt er an. Die Pandemie komme in Deutschland nun „in schwieriges Fahrwasser“. Seit Amtsbeginn habe Lauterbach 55 Millionen Dosen Booster-Impfstoff erworben.

+++ 13.05 Uhr: Omikron werde wie erwartet bald die dominierende Virusvariante in Deutschland werden. Die Maßnahmen, die Deutschland zur Eindämmung von Omikron teilweise schon vor Wochen ergriffen hat, sollen so wirken, dass die Infektionswelle abgeflacht wird. Die Regeln hätten schon Erfolg gezeigt.

+++ 13.02 Uhr: Die Pressekonferenz mit Lauterbach, Wieler und Drosten beginnt. Der Bundesgesundheitsminister bedankt sich beim Charité-Virologen für dessen Unterstützung und Anwesenheit.

Corona-PK Live: Lauterbach, Wieler und Drosten äußern sich zur Lage

+++ 12.54 Uhr: In wenigen Minuten werden sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach, RKI-Präsident Lothar Wieler sowie Charité-Virologe Christian Drosten gemeinsam zur Corona-Lage in Deutschland äußern. Bei den Pressekonferenzen im vergangenen Jahr waren zuletzt nur der Gesundheitsminister und RKI-Chef anwesend. Dass auch Christian Drosten, der dem Corona-Expertenrat der Bundesregierung angehört, ist eher unüblich. Bei der PK soll es auch um die neuen Corona-Regeln gehen, die nun durch den Bundesrat gegangen sind.

Update von 11.40 Uhr: Die neuen Quarantäneregeln für Corona-Infizierte und Kontaktpersonen können in Kraft treten. Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat einer Verordnung zugestimmt, die dafür einen rechtlichen Rahmen schafft. Die Verordnung sieht unter anderem vor, dass sich dreifach geimpfte Kontaktpersonen von Corona-Infizierten nicht mehr in Quarantäne begeben müssen. Außerdem werden damit kürzere Quarantänezeiten im Fall von Infektionen ermöglicht, um bei stark steigenden Infektionszahlen den personellen Zusammenbruch wichtiger Versorgungsbereiche zu verhindern.

In der Sondersitzung der Länderkammer sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), die Pandemie sei an einer „Schnittstelle“* angekommen. In diesem dritten Corona-Jahr stelle sich die Frage, ob es gelinge, die Pandemie so zu entschärfen, dass man in eine endemische Lage mit nur noch sporadischen Ausbrüchen und wenigen Todeszahlen komme – oder ob man diese Gelegenheit ungenutzt passieren lasse. „Wir müssen diese Gelegenheit ergreifen und wir haben die Mittel dafür. Wir haben die Mittel dafür, die Pandemie in Deutschland in diesem Jahr weitestgehend zu beenden.“

Um 13 Uhr wollen sich Karl Lauterbach, Christian Drosten und Lothar Wieler auf einer gemeinsamen Pressekonfererenz zur aktuellen Lage und den neuen Corona-Regeln äußern.

Lauterbach, Wieler und Drosten geben gemeinsame Corona-PK

Erstmeldung vom Freitag, 14.01.2022, 10.26 Uhr: Berlin - Die Omikron-Variante breitet sich rasant in Deutschland aus. 73 Prozent der Neuinfektionen mache sie mittlerweile aus, hieß es in einem RKI-Bericht mit Daten aus der ersten Kalenderwoche 2022. Deshalb will Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) heute eine aktuelle Einschätzung zur immer stärkeren Ausbreitung der Variante geben. Mit dabei sein sollen auch RKI-Chef Lothar Wieler und Virologe Christian Drosten.

Neben Omikron dürften weitere Themen auf der Pressekonferenz neue Quarantäneregeln, die Diskussion um eine Impfpflicht, die Booster-Empfehlung der Stiko für Kinder ab 12 Jahren sowie die Lage in den Gesundheitsämtern sein. Auf neue Quarantäneregeln hatten sich Bund und Länder geeinigt, der Bundestag beschloss dazu am Donnerstagabend (13.01.2022) eine Verordnung. Sie legt etwa fest, dass Menschen mit Auffrischimpfung von einer Quarantäne als Kontaktperson Infizierter ausgenommen sind. Generell sollen Quarantäne- und Isolationszeiten verkürzt werden. Der Bundesrat kommt am heutigen Freitag zusammen, um sich abschließend mit den Regeln zu befassen.

Pressekonferenz mit Lauterbach, Wieler und Drosten: Auch Impfpflicht könnte Thema werden

Für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht hatte Gesundheitsminister Lauterbach am Donnerstag erneut geworben. Dies sei „der sicherste und schnellste Weg aus der Pandemie heraus.“ Langfristig sei dies nur möglich, „wenn der allergrößte Teil der Bevölkerung so geimpft ist, dass schwere Verläufe auch mit neuen Varianten des Coronavirus nicht mehr erwartet werden können.“ Denn es müsse auch in Zukunft mit gefährlichen und besonders ansteckenden Varianten gerechnet werden. Daher solle eine Impfpflicht eingeführt werden - gründlich, aber zeitlich so, dass nicht ein viertes Pandemie-Jahr so eröffnet werden müsse wie jetzt.

Die Lage in den Gesundheitsämtern aufgrund von Personalmangel beklagte unterdessen die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert. „Viele Gesundheitsämter haben deswegen die Kontaktverfolgung eingeschränkt. Sie können sich nur noch um größere Ausbrüche, etwa in Pflegeheimen, kümmern“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag). „Bei weiter steigenden Infektionszahlen wird es schwierig für die Gesundheitsämter, die Daten tagesaktuell einzugeben.“ Wenn das Personal nicht kurzfristig deutlich aufgestockt werde, habe man in den nächsten Wochen keinen klaren Überblick über die Pandemie.

Virologe: Bester Weg aus Pandemie wäre, wenn sich Geimpfte infizieren

Politiker forderten wegen der Engpässe in deutschen Laboren bei der Auswertung von PCR-Tests Regeln dazu, wer vorrangig einen solchen Test machen können soll. So sagte der Gesundheitsexperte der Unionsfraktion im Bundestag, Tino Sorge (CDU), der Zeitung Welt: „Solange eine Überlastung droht, müssen die vorhandenen Kapazitäten primär nach Dringlichkeit und medizinischem Bedarf genutzt werden.“ Das Gesundheitsministerium müsse schnellstens eine Handlungsempfehlung zur Priorisierung bei PCR-Tests vorlegen. Der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Laborärzte, Andreas Bobrowski, sagte: „Die Testlabore in Norddeutschland sind bereits am Limit, und es ist eine reine Zeitfrage, bis alle im Land diese Marke erreicht haben.“

Nach Ansicht des Virologen Klaus Stöhr ist die Nachverfolgung von Kontakten infizierter Menschen schon jetzt nicht mehr angemessen. „Von der Inzidenz her ist es von den Gesundheitsämtern nicht mehr zu stemmen“, sagte er in einem Podcast Kölner Stadt-Anzeigers und des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Er ergänzte: „Wenn ein Großteil der Bevölkerung mild und asymptomatisch infiziert ist und Antikörper hat, wird eine sogenannte Kontaktnachverfolgungs-Quarantäne sinnlos.“ Der beste Weg aus der Pandemie wäre nach Stöhrs Worten, wenn sich Geimpfte infizierten. „Im Paket wird es dann einen langanhaltenden Immunschutz geben.“ (ial/dpa)*fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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