Urlaub auf Mallorca

Mallorca-Regierung bezahlt Rückreisekosten bei Corona-Infektion

  • Christian Einfeldt
    VonChristian Einfeldt
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Kostenlose Reiseversicherung für alle Urlauber: Die Regierung von Mallorca plant, im Falle einer Corona-Ansteckung die Rückreisekosten zu übernehmen.

Mallorca – Auch wenn hierzulande die Urlaubsziele der Nord- und Ostsee allmählich wieder ihren Betrieb aufnehmen, streift der Blick von so manch einem doch eher Richtung Ferne, zum Beispiel nach Mallorca. Endlich mal wieder im Ausland die freien Tage genießen – für viele aktuell die größte Sehnsucht. Nachdem in Hamburg der Inzidenzwert aktuell unter 50 ist, scheint es endlich wieder Hoffnung auf den großen Sommerurlaub zu geben.

Insel:Mallorca
Land:Spanien
Fläche:3.640 km²
Einwohner:923.608 (Stand: 2019)

Der große Haken: In Zeiten der Corona-Pandemie gestaltet sich das alles andere als leicht. Doch gerade für Deutschlands beliebteste spanische Insel könnte es jetzt grünes Licht geben: Im Falle einer Covid-Infektion plant die balearische Regierung, Urlaubern eine kostenlose Rückreiseversicherung in Höhe von bis zu 15.000 Euro anzubieten.

Urlaub auf Mallorca 2021: Balearien-Regierung übernimmt Reiseversicherung

Nach Informationen der „Mallorca Zeitung“ übernimmt die spanische Regierung die Rückreisekosten aller nationalen wie internationalen Urlauber, sollten sie sich während ihres Aufenthaltes auf Mallorca mit Corona infizieren. Voraussetzung: Sie haben sich auf offiziellem Wege eine Unterkunft gebucht und auch dort übernachtet.

Möglich gemacht wird das vielversprechende Reiseangebot durch eine Zusammenarbeit mit der Tourismus-Agentur der balearischen Inseln. Doch abseits von Mallorca gibt es 2021 noch andere Reiseziele*, die den Spanienurlaub sicher machen: So gilt das Konzept entsprechend auch auf Ibiza, Menorca und Formentera.

Mallorca-Urlauber bekommen Erstattung der Rückreisekosten nach Covid-Erkrankung

Das Angebot versichert die Kostenübernahme der Rückreise innerhalb von 24 Stunden nach überstandener Corona-Erkrankung und deckt damit bis zu 15.000 Euro pro Versicherungsnehmer ab. Darüber hinaus gehören zum sogenannten „Safety Packs“ auch ein Übersetzungsservice auf Spanisch, Deutsch und Englisch sowie ein entsprechendes Callcenter, um alle aufkommenden Fragen zu klären.

Urlaub auf Mallorca: Bei einer Corona-Infektion übernimmt die Regierung Rückreisekosten in Höhe von bis zu 15.000 Euro.

Urlaub auf Mallorca: Quarantäne-Hotel, Corona-Tests und Strand-App ermöglichen weitere Sicherheit

Für den Fall, dass beim Urlaub Corona-Symptome auftreten, gewährt die balearische Regierung Feriengästen außerdem Zugang zu einem Quarantäne-Hotel. Wenn sich der Zustand verschlechtert, erfolgt eine Unterbringung in das nächstgelegene Krankenhaus – ohne extra Auslandskrankenkassenversicherung. Für die Versicherungsnehmer ist auch dies ein kostenloser Anspruch, der aus dem neuen Konzept der Urlaubsinsel hervorgeht.

Genauso wie günstige Corona-Tests soll auch eine App zur allgemeinen Sicherheit auf der Urlaubsinsel beitragen. Mittels dieser App kann der Mallorca-Urlauber sehen, wie stark die Strände frequentiert sind. Ob man nun Urlaub auf Mallorca oder woanders machen möchte: Das wichtigste ist, dass Reisende gerade im Urlaub die Corona-Regeln* nicht außer Acht lassen.

Urlaub auf Mallorca: Ausgangssperre wird gelockert

Ab wann auch Hamburger in den Genuss kommen können, von der Reiseversicherung Gebrauch zu machen, ist aktuell noch unklar. Nach den Worten des balearischen Tourismus-Sprechers könne es jedenfalls nicht mehr lange dauern.

Unterdessen soll angesichts sinkender Corona-Zahlen die nächtliche Ausgangssperre ab Sonntag erst um Mitternacht
beginnen. Eine Stunde mehr Zeit als bisher bleibt somit den Nachtschwärmern auf der Urlaubsinsel. Während der Ausgangssperre, die um 06.00 Uhr morgens endet, dürfen Einheimische wie Urlauber ihre Unterkunft nur aus triftigem Grund verlassen, etwa wegen Arbeit, eines Arztbesuches oder um zum Flughafen zu kommen. * 24hamburg.de, nordbuzz.de, kreiszeitung.de und merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Mit Material der dpa

Rubriklistenbild: ©  Clara Margais/dpa

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