1. 24hamburg
  2. Verbraucher

Schnee zum dritten Advent – Wintereinbruch in Deutschland!

Erstellt:

Von: Victoria Krumbeck

Kommentare

Einen Schneemann bauen und eine Schneeballschlacht veranstalten, wird in den nächsten Tagen fast überall in Deutschland möglich sein. Zum dritten Advent wird es auch im Süden weiß.

München – Langsam, aber sicher zieht der Winter bei uns ein. Die ersten winterlichen Spaziergänge im Schnee waren in einigen Teilen Deutschlands schon möglich. Und auch diese Woche bringt viel winterliches Potenzial mit sich. Gleich zweimal werden wir es mit einer winterlichen Schneedecke zu tun haben. Bis Freitag verbreitet sich der Schnee im Norden und zum dritten Advent erreicht eine weitere Schneedecke den Süden. Der Ausblick für die nächsten Tage ist vielversprechend, berichtet merkur.de.

Wetter: Schnee breitet sich über Deutschland aus - weißer Advent

Die ersten konnten am zweiten Advent im Schnee über die Weihnachtsmärkte schlendern. Und auch am kommenden Adventwochenende soll es wieder so weit sein. „Wir haben ein starkes Schneefall-Risiko für Süddeutschland am kommenden Wochenende“, sagte Meteorologe Jan Schenk dem Focus. Bis Sonntag soll sich eine Schneedecke im Süden verbreiten. Der Norden wird bereits bis Donnerstag weiß, wie Schenk erklärte.

Autos stehen auf der verschneiten Autobahn 72 im Stau.
Autos stehen auf der verschneiten Autobahn im Stau. © Jan Woitas/dpa

Am Nikolaustag sorgt ein Tiefdruckgebiet für ein frühwinterliches Wetter. In den höheren Mittelgebirgslagen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Glätte, der durch Neuschnee verursacht wird. Derweil lässt sich die Sonne am Nachmittag und am Abend an der Nordsee blicken und schafft es auch zwischen Breisgau und Bodensee herauszukommen. Im restlichen Teil des Landes bleibt es bewölkt. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen ein und sieben Grad. In der Nacht können die Temperaturen auf bis zu minus vier Grad fallen.

Winter-Wetter: Temperaturen sinken und Schneedecke breitet sich aus

Überwiegend bewölkt geht es am Mittwoch weiter. Die Höchstwerte liegen wie bereits am Dienstag zwischen einem und sieben Grad. Doch in der Nacht wird es noch mal kälter, mit Temperaturen bis zu minus sechs Grad. Im Norden kann es dazu auch mal regnen, schneien oder ein Graupelschauer rüberziehen. Windig wird es vor allem an den Küsten und in der Mitte des Landes. Am Donnerstag bleibt es weiterhin grau, daneben kann es regnen oder schneien. Die Temperaturen erreichen bei Tag fünf Grad und können in der Nacht auf minus fünf Grad sinken.

Auch der Freitag unterscheidet sich kaum von den letzten Tagen. Bei Temperaturen zwischen minus sechs und drei Grad können im Süden Schneeschauer aufkommen, ansonsten bleibt es trocken. Der Samstag ähnelt dem Freitag. In der Nacht zum Sonntag können sich im Süden die Schneefälle sich ausbreiten.

Winterwetter in Deutschland: Bis zu -10 Grad möglich

Am dritten Advent soll es im Süden laut DWD zunehmend weißer werden. Der Schnee kann sich auch in die östliche Mitte verteilen. Im Norden und Osten bleibt es größtenteils trocken, vereinzelt können Schnee- oder Graupelschauer auftreten. Das alles bei Temperaturen zwischen drei und minus sechs Grad. Ein „sibirisches Kältehoch“ über Russland ist unter anderem für die kalten Tage Mitte Dezember verantwortlich.

Der Schneefall zieht sich bis in den Montag rein, kann aber im Tagesverlauf nachlassen. Deutlich kälter wird es zum Anfang der Woche. Die Höchstwerte liegen zwischen minus drei und plus drei Grad, in höheren Mittelgebirgslagen werden voraussichtlich nur minus fünf Grad erreich. In der Nacht kann es aufklären und bei einer vorhandenen Schneedecke sogar bis zu minus zehn Grad kalt werden.

„Wir haben ein gewisses Risiko, dass im Süden viel Schnee fallen kann. Wir können aber noch nicht 100-prozentig sicher sein, dass es wirklich passiert am Wochenende“, so Schenk. Wie immer beim Wetter ist vieles ungewiss. Auf die Frage, ob es dieses Jahr weiße Weihnachten gibt, haben die Wettermodelle eine unterschiedliche Meinung. (vk)

Auch interessant

Kommentare