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Weihnachtliche Lichterketten versus Energiekrise – LEDs gelten als beste Wahl

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Von: Ines Baur

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Eine Frau schmückt den Weihnachtsbaum mit Lichterketten
Lichterketten mit LED-Beleuchtung helfen beim Stromsparen. © Robijn Page/Imago

In der Weihnachtszeit strahlen Lichterketten, Sterne und Figuren an Tannenbäumen, in Gärten, Fenstern und Balkonen. Die Menschen fragen sich: Energie sparen oder Weichnachtsstimmung?

Düsseldorf - Lichter, Laternen und beleuchtete Sterne geben ein schönes Bild in der Dunkelheit ab. Vor allem in der Weihnachtszeit. Die Menschen wissen aber, dass sie dieses Jahr im Haushalt Energie sparen sollten. Wer Strom sparen und auf Weihnachtsbeleuchtung keinesfalls verzichten möchte, kann LEDs einsetzen, empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW. LED-Lichterketten gelten als stromsparende und klimafreundliche Alternative zu alten Glühlämpchen, berichtet merkur.de.

Energie sparen an Weihnachten - Weihnachtsbeleuchtung hat ihren Preis

Nicht nur das Produkt Lichterkette hat seinen Preis. Sondern auch der Strom, der zum Leuchten benötigt wird. Es rentierte sich schon beim Kauf einen Blick auf den Stromverbrauch zu werfen. Oder gleich LEDs zu nehmen. „Lichterketten oder Lichterschläuche mit LED-Lampen brauchen im Vergleich zu konventionellen Glüh- oder Halogenlampen nur etwa 1/10 des Stroms – und halten rund 100-mal länger“, schreibt die Verbraucherzentrale NRW. Ein Umstieg zahle sich schnell aus. Neuware nutze meist so gut wie ausschließlich die effiziente LED-Technik. Wer im Garten Lichterketten nutzt sollte auf die Tauglichkeit im Freien achten, um einen Kurzschluss zu vermeiden.

Energie sparen an Weihnachten - Lichterketten verursachen Stromkosten zwischen 40 Cent und vier Euro

Zum Vergleich haben die Experten ein Beispiel: Eine LED-Lichterkette verursacht in vier Wochen Stromkosten von etwas 40 Cent. Für eine Lichterkette mit Glüh- oder Halogenlämpchen müssen Sie in der gleichen Zeitspanne schon mit dem Zehnfachen, also vier Euro, rechnen. Die Berechnungen basieren auf den Annahmen: Beide Lichterketten haben je 24 Lämpchen. Sie leuchten an 28 Tagen jeweils acht Stunden. Das macht 224 Stunden in Summe. Der Strompreis wurde mit 35 Cent pro kWh veranschlagt. Während die LED-Lichterkette eine Leistungsaufnahme von fünf Watt hat, kommt die Glühlampen-Lichterkette auf ungefähr 50 Watt.

Weihnachtliche Lichterketten versus Energiekrise - mit batteriebetriebenen Lämpchen Energie sparen?

Es gibt LED-Baumkerzen, die kabellos mit Batterie und Fernbedienung funktionieren. Von diesen raten die Experten der Verbraucherzentrale jedoch ab. „Batteriestrom ist 300-mal teurer als Strom aus der Steckdose.“ Das macht die Weihnachtsbeleuchtung enorm teuer. Beispielrechnung: Annahme: 24 Lämpchen mit 24 Batterien und eine Leuchtdauer von 21 Tagen mit jeweils 8 Stunden (=168 Stunden).

Brenndauer je Batterie 50 Stunden. Man müsste insgesamt 96 Batterien zum Preis von jeweils 25 Cent kaufen. Die batteriebetriebenen Baumkerzen kämen selbst bei einer verkürzten Zeitspanne (nur drei statt vier Wochen) auf Kosten von etwa 25 Euro! Akkus verbessern die Bilanz immerhin ein wenig. Doch das Wiederaufladen sei bei der benötigten Anzahl eher unpraktisch und zudem nicht unbegrenzt oft möglich.

Bei dem Batterie-Thema dürfe ein weiterer Punkt nicht vergessen werden. Batterien halten nicht lange und müssten des öfteren getauscht werden. Damit fällt Verpackungs- und Sondermüll an, der die Umwelt zusätzlich belastet.

Weihnachtliche Lichterketten und Energie sparen - so gelingt es

Wer auf Lichterketten nicht verzichten und es weihnachtlich haben möchte, steigt auf energiesparende Lichterketten um. Die verbrauchen weniger Strom und halten länger als Halogen- oder Glühlämpchen. Und einen weiteren Tipp gibt die Verbraucherzentrale mit auf den Weg. Man solle die Lichterketten nur zum Strahlen bringen, wenn es jemand sieht. Das heißt: Wenn alle schlafen, sollte die Beleuchtung aus sein. Dazu müsse man nicht einmal selbst aktiv werden. Die Verbraucherzentrale rät zu Zeitschaltuhren.

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