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Ladekabel stecken lassen? Hoher Stromverbrauch und zwei drohende Gefahren

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Von: Victoria Maiwald

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Sie hängen überall in der Wohnung verteilt und warten auf ihren Einsatz: Ladekabel, die in der Steckdose stecken. Doch genau das ist keine gute Idee.

Dortmund – Wer kennt es nicht? Nachdem das Smartphone, das Tablet oder der Laptop vollständig aufgeladen wurde, ziehen wir zwar das Gerät ab, aber das Ladekabel bleibt in der Steckdose. Doch genau das kann tatsächlich zur Gefahr werden, wie RUHR24 berichtet.

Ladekabel immer in der Steckdose: Das birgt allerdings zwei Gefahren

Vielen Verbrauchern wird es wahrscheinlich gar nicht bewusst sein, dass sie jeden Tag einen teils gefährlichen Fehler begehen. Denn in vielen Haushalten dürften die Ladekabel einen festen Platz in der Steckdose eingenommen haben und diesen nur in den seltensten Fällen wieder verlassen.

Das birgt jedoch gleich zwei Gefahren: Tatsächlich fließt auch Strom, wenn kein Gerät angeschlossen ist und somit wird auch Energie verbraucht. Außerdem kann sich die Brandgefahr erhöhen, wenn das Ladegerät immer in der Steckdose steckt.

Ladekabel steckt in der Steckdose: Auch ohne Smartphone entstehen Kosten

Auch wenn kein Gerät mit dem Ladekabel geladen wird, so entstehen dennoch Energiekosten. Denn, wie Focus erklärt, steckt in dem Ladegerät ein Transformator, der immer arbeitet, sobald das Kabel in der Steckdose steckt.

Der Transformator regelt die Stromspannung von 230 Volt auf das nötige Maß herunter. Bei Smartphones wären das etwa fünf Volt. Arbeitet der Transformator unentwegt, entstehen im Jahr Stromkosten von etwa einem Euro pro Smartphone-Ladegerät.

Das klingt natürlich nach wenig. Doch hängen mehrere Ladekabel in der Wohnung an den Steckdosen, können sich die Kosten summieren.

Das Ladekabel sollte nicht ständig an der Steckdose hängen.
Das Ladekabel sollte nicht ständig an der Steckdose hängen. © imago stock&people/Imago

Ladekabel nicht in der Steckdose stecken lassen: Es droht Brandgefahr

Doch neben den Stromkosten, die Verbraucher gerade in der Energiekrise niedrig halten wollen, droht auch eine physische Gefahr. Ist das Ladekabel defekt, weil es vielleicht schon älter ist oder ein günstiges No-Name-Produkt ist, kann es überhitzen.

Dann herrscht akute Brandgefahr, wenn das Ladekabel unentwegt in der Steckdose hängt. Je länger das Gerät angeschlossen ist, desto größer die Brandgefahr (mehr digitale News bei RUHR24).

Brandgefahr und unnötige Stromkosten lassen sich einfach umgehen: Ist das jeweilige Gerät aufgeladen, sollte der Stecker des Ladegeräts gezogen werden.

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