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U1 zwischen Kellinghusenstraße und Ohlsdorf länger gesperrt als geplant

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Von: Kevin Goonewardena

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Die Sperrung auf der Linie U1 zwischen den Stationen Kellinghusenstraße und Ohlsdorf wird länger anhalten als gedacht. Die Hochbahn spricht von unerwarteten Problemen.

Hamburg – Die Hamburger U-Bahnlinie U1 bleibt zwischen Ohlsdorf und Kellinghusenstraße bis zum 14. September gesperrt. Seit Juli finden in dem Bereich umfassende Sanierungsarbeiten statt, die eigentlich Anfang September beendet werden sollten. Bei den Arbeiten an der Station Alsterdorf seien unerwartet Schäden im Untergrund einer tragenden Wand entdeckt worden, teilte die Hochbahn am Mittwoch, 17. August 2022, mit. Darum müssten Fahrgäste eine Woche länger den Schienenersatzverkehr mit Bussen nutzen oder auf die Züge der Linien S1/S11 der S-Bahn Hamburg ausweichen.

Name:Hamburger Hochbahn
Gründungsdatum:27. Mai 1911
Anzahl Linien:rund 600 Bus, 4 U-Bahn-Linien
Anzahl Fahrgäst:etwa 514 Millionen (2020)

Vom 15. September 2022 an soll die U1 auf der Strecke dann wieder fahren, bis zum 29. September werden die Züge aber nicht in Alsterdorf halten, sondern ohne entsprechenden Halt an der Haltestelle durchfahren.

Ein Schild auf dem Bahnsteig am Bahnhof Ohlsdorf weist auf den SEV hin
Die Sperrung auf der Linie U1 zwischen Kellinghusenstraße und Ohlsdorf hält länger an als gedacht – und damit auch der Schienenersatzverkehr mit Bussen für die Fahrgäste der Hochbahn © Hanno Bode / imago

Hochbahn baut Haltestellen barrierefrei aus – neue Brücke eingesetzt

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Im Rahmen der 42 Millionen Euro teuren Maßnahme baut die Hochbahn diese Station und die Haltestelle Hudtwalckerstraße barrierefrei aus. Zudem wird der Streckenabschnitt saniert. Ende Juli wurde eine 108 Jahre alte Brücke nahe Alsterdorf durch einen Neubau ersetzt. Der Betrieb auf der U1 ist seit Mitte Juni unterbrochen.

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Hochbahn: Hoher Krankenstand belastet Unternehmen – Ersatzverkehr auch wegen Brand an Elbbrücken

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Ein hoher Krankenstand bringt die Hochbahn zurzeit in Bedrängnis. Das Unternehmen muss nicht nur auf der U1 einen Schienenersatzverkehr unterhalten, sondern auch zusätzliche Busse über die Norderelbe fahren lassen. Die S-Bahn kann wegen eines Brandschadens an der Station Elbbrücken nur eingleisig zwischen Hammerbrook und Wilhelmsburg verkehren. Wegen der Personalnot lässt die Hochbahn die Busse auf mehreren Linien vorerst weiter nach dem ausgedünnten Sommerfahrplan fahren. (mit Material der dpa).

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