1. 24hamburg
  2. Verbraucher

„Machen 98 Prozent falsch“: Häufiger Toiletten-Fehler kann krank machen

Erstellt:

Von: Katja Becher

Kommentare

Ekel-Alarm im Badezimmer! Wer diesen häufigen Fehler bei der Toilettennutzung einmal kennt, wird die Klospülung garantiert nie wieder falsch benutzen:

Bei der Nutzung der Toilette kann man eigentlich gar nichts falsch machen – oder? Tatsächlich gibt es jedoch einen gravierenden Fehler, den viele Menschen nach dem Klogang machen. Genauer gesagt, beim Betätigen der Toilettenspülung. Wer jedoch einmal weiß, wie man den häufigen Fehler vermeiden kann, wird ihn sicherlich nie wieder machen:

„Machen 98 Prozent der Leute falsch“: Ekliger Fehler bei Toilettenspülung

„Ich habe 38 Jahre gebraucht, um herauszufinden, dass ich all die Jahre die Toilettenspülung falsch benutzt habe“, erklärt Video-Creator „aboutmalte“ seinen Followern auf Instagram. Seiner Meinung nach machen diesen Fehler sogar „98 Prozent der Leute“. Vermutlich machen es tatsächlich viele Menschen genau so, wie der Lifehack-Experte: Nach dem Geschäft mit offenem Klodeckel die Toilettenspülung drücken und dann vielleicht noch einmal mit der Klobürste in die Schüssel.

Und genau hier liegt der Fehler: Wie „aboutmalte“, der zum Beispiel auch einen genialen Ü-Ei-Trick auf Lager hat, erklärt, sollte man stattdessen nach dem Klogang den Deckel schließen und erst dann spülen. „Weil durch das Spülen so Spül-Aerosole freigesetzt werden und so Krankheiten verbreitet werden können.“ Gerade bei Haushalten, wo mehrere Menschen die Toilette benutzen – zum Beispiel auf der Arbeit – sei es deswegen wichtig, den Klodeckel vor dem Spülen zu schließen.

Keime aus der Kloschüssel: Forscher machen Aerosole mit Laser sichtbar

Erst Deckel runter, dann spülen. Ist es wirklich so wichtig, diesen Tipp zu beherzigen? Tatsächlich haben Forscher der University of Colorado in einem Experiment mit der Toilettenspülung eindrucksvoll gezeigt, wie bei jedem Spülvorgang Bakterien und Keime über kleine Wassertröpfchen, auch Aerosole genannt, aus der Kloschüssel geschleudert werden, berichtet HEIDELBERG24. Diese können sich natürlich besonders gut im Raum verteilen, wenn der Klodeckel geöffnet ist.

Die Aerosole machten die US-Forscher mittels Laserlicht sichtbar, wie zum Beispiel stern.de berichtete. Dabei wurde auch die Geschwindigkeit der kleinen Partikel gemessen. 8 Sekunden nachdem die Spülung – ohne geschlossenen Klodeckel – betätigt wurde, hätten die Aersole schon eine Höhe von rund 1,50 Meter erreicht. Laut den Forschern sei es demnach durchaus möglich, dass die kontaminierten Wassertröpfchen nach der Klospülung auch die Schleimhäute erreichen. Dadurch könnten sogar Erkrankungen nicht ausgeschlossen werden.

Lifehack-Profi „aboutmalte“ hat seine Instagram-Follower also zurecht vor dem häufigen Fehler bei der Toilettenspülung gewarnt. Wer im Bad und vor allem beim Klogang Wasser sparen will, kann außerdem auf einen simplen Trick zurückgreifen. Immerhin verbrauchen wir pro Kopf durchschnittlich rund 128 Liter Trinkwasser – und davon laut Bundesumweltministerium rund 40 Liter für die Toilettenspülung. (kab)

Auch interessant

Kommentare