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Vorbereitung auf den Ernstfall: Was bei einem Blackout entscheidend ist

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Von: Julia Cuprakowa

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Kommt es zu einem Stromausfall, lassen sich viele alltägliche Dinge wie kochen und heizen nicht mehr so einfach bewerkstelligen. Mit ein paar Tipps und Tricks lässt sich auch tagelanger Blackout aushalten. 

Telefon, Computer, Herd und Heizung – all das und noch viel mehr würde ausfallen, sollte es zu einem Blackout kommen. Mancherorts stellt sogar der Wasserhahn seinen Dienst ein. Es zeigt sich also: Ohne elektrische Energie sind wir in vielen Alltagssituationen hilflos. Fallen medizinische Gerätschaften aus, kann es sogar lebensgefährlich werden, berichtet echo24.de.

Glücklicherweise werden die meisten Stromausfälle schnell behoben, wie es in Heilbronn und der Region der Fall war. Doch es gibt Ausnahmesituationen, in denen der Strom mehrere Tage lang ausfällt. Zum Beispiel dann, wenn Stromleitungen bei einem Unwetter oder Hochwasser zu Schaden gekommen sind, oder auch wegen der Energiekrise. Wie echo24.de bereits berichtete, fürchten viele einen Stromausfall auch wegen der viel gekauften Heizlüfter. Doch so herausfirdernd ein Stromausfall auch sein mag, mit ein wenig Vorbereitung lässt es sich gut meistern.

Ein Blackout ist nicht das Ende der Welt – ein paar Tage lassen sich mit Tricks gut überbrücken

Taschenlampe griffbereit? Sind genug Kerzen im Haus? Und wie steht es mit einem Vorrat von Kohle, Briketts oder Holz – für den Fall, dass ein Kamin vorhanden ist? Denn bei einem Stromausfall fällt auch die Heizung aus, das heiß, die Wohnung bleibt kalt. Wer keinen Kamin besitzt, kann auch mit warmer Kleidung und Decken die Heizung eine Zeit lang ersetzen.

Um die Wärme so lange wie möglich zu halten, sollte möglichst ein Raum mit einer Tür zum Aufenthalt gewählt werden, wie „bbk.bund.de“ berichtet. Denn hält man die Türe geschlossen, kann die Wärme nicht entweichen. Achtung: Der Raum sollte trotzdem gelüftet werden. Besonders dann, wenn Kerzen als alternative Lichtquelle nutzen wird, ist eine regelmäßige Erneuerung des Sauerstoffgehalts in Ihren Räumen wichtig.

Für alternative Lichtquellen bei einem Stromausfall sorgen – und den Blackout gut überstehen

Wie bereits erwähnt sind Kerzen eine gute alternative Lichtquelle bei einem Stromausfall. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten. Es besteht Brandgefahr! Deswegen sollten immer möglich feuerfeste Gefäße für Kerzen, Windlichter und Ähnliches genutzt werden.

Am besten ist es aber, wenn man verschiedene Varianten einer alternativen Lichtquelle zu Hause hat. Darunter sind zum Beispiel:

Notfallvorrat anlegen und nur auf dem Balkon oder im Garten kochen

Ein weiteres Problem bei einem Stromausfall ist die „kalte Küche“. Wie echo24.de berichtet, sollte jeder bestimmte Lebensmittel als Notfallvorrat zu Hause haben, die man auch ohne Strom zubereiten kann. Wer aber doch gerne etwas Warmes zu essen hätte, der kann kleinere Mahlzeiten auf einem Campingkocher zubereiten.

Alternativ bietet sich dafür auch ein Tischgrill, der mit Holzkohle oder Gas betrieben wird, an. Diese Variante bietet nur eine echte Alternative, falls ein Garten oder ein Balkon vorhanden ist. Vorsicht! Nicht in der Wohnung oder im Haus grillen – es besteht Erstickungsgefahr! 

Bei einem Stromausfall sollten alle Geräte vorsorglich voll geladen sein

Stromausfälle können Stunden, aber auch Tage andauern. Doch wie bleibt man ohne Strom auf dem Laufenden? Dazu hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine paar Tipps.

Werden diese Tipps befolgt, lässt sich der Stromausfall – auch wenn dieser tagelang dauern sollte – gut aushalten.

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