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Steigende Nebenkosten: Mit diesen simplen Tricks hunderte Euro sparen

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Von: Kevin Goonewardena

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Energie, Lebensmittel, Benzin - überall steigen die Kosten für Verbraucher in nie dagewesene Höhen. Wie sich bei den privaten Nebenkosten sparen lässt, erfahren Sie hier.

Hamburg – Nicht erst durch den Ausbruch des Ukraine-Krieg Ende Februar 2022 ist in Deutschland und anderen Ländern vieles teurer geworden. Die Preise für Strom und Gas stiegen bereits 2021 kräftig an. Doch der russische Angriffskrieg auf das Nachbarland hat die Situation noch einmal verschärft. Viele Produkte, aber auch Energie, Benzin und Diesel sind in den letzten Wochen noch einmal teurer geworden. Oder scheinen es zumindest zu sein: Denn jede zweite Nebenkostenabrechnung ist falsch - da lohnt es sich genauer hinzugucken. Ganz so einfach ist es beim Einkauf nicht. Doch auch hier lässt sich mit den richtigen Tipps Geld sparen.

Name:Verbraucherzentrale Bundesverband
Gründungsdatum und Sitz:1. November 2000 in Berlin
Mitglieder:51 Verbraucherorganisationen
Vorsitz:Jutta Gurkmann

Stromkosten sparen: LEDs statt Glühbirne – 200 Euro Ersparnis im Jahr möglich

Viele der Tipps, die, die Verbraucherzentrale zusammen gefasst hat, dürften den meisten Bürgern und Bürgerinnen bekannt sein. Doch ihre Wirkung ist unter Umständen nicht jedem und jeder bewusst – oder wussten sie, dass LED-Birnen im Vergleich zu konventionellen Glühbirnen bis zu 190,00 Euro Stromkosten pro Jahr einsparen können? Denn die gute, alte weiße Glühbirne ist vor allem eins: ein wahrer Stromfresser in den bundesdeutschen Haushalten.

Rechnung, 200 Euro und Taschenrechner liegen auf dem Tisch.
Nebenkosten und Strom sparen: Mit diesen einfachen Tricks gehts. © ANDREAS_PULWEY/imago

Die Tipps, die die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine auflistet, haben alle eines gemeinsam: Sie sind simpel und lassen sich kinderleicht umsetzen – ein besonderes Vorwissen oder andere Voraussetzungen wie technische Hilfsmittel und Ähnliches sind hier nicht notwendig.

Nebenkosten sparen: Richtiges Lüften – so geht‘s

Zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie war das Lüften im Winter in öffentlichen Gebäuden wie Schulen längst nicht unumstritten. Doch durch das richtige Lüften zu Hause – dreimal täglich, maximal fünf Minuten und so, dass die Räume nicht komplett auskühlen – können ebenfalls fast zweihundert, genauer gesagt 180 Euro im Jahr gespart werden. Gerade in der aktuellen Jahreszeit, in der es beginnt wärmer zu werden, dürfte das Lüften wieder leichter fallen.

Nebenkosten sparen: Trick: Kostenersparnis im Haushalt dank Öko-Programmen

Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen oder auch der Trockner sparen zwar jede Menge Arbeit wie Handwäsche oder lästiges Wäscheaufhängen, doch belastet der Betrieb der Maschinen zum Teil gleich mehrere Posten der Nebenkosten. Etwa Wasser und natürlich Strom. Je nach Maschine lassen sich durch die Verwendung des Öko-Programms allerdings zwischen 50 und 110 Euro gespart werden.

Auch wenn die Maschinen in den Energiesparprogrammen länger laufen, diese Zeit sollte man abwarten können. Außerdem sollten die Maschinen komplett gefüllt sein. Und damit auch Geschirr im Schongang sauber wird, eventuell vorher einweichen lassen. Das gilt insbesondere für Töpfe und Pfannen. Essens- und Soßen-Reste sollten der Lebensdauer der Maschinen zu Liebe ohnehin immer entfernt werden. Wer eine Waschmaschine und einen Trockner zu Hause hat oder sich über eine Anschaffung Gedanken macht, kann zudem durch den Kauf eines Kombi-Modells Strom, Zeit und auch Platz sparen.

Verbraucherkosten minimieren: Wasser und Strom sparen in Küche und Bad

Wasser lässt sich aber natürlich nicht nur beim Waschen von Wäsche und Geschirr, sondern auch im Bad sparen. Wer den Hahn während des Einseifens unter der Dusche zudreht, spart Liter und Euro. Wer duscht, spart ebenso im Vergleich zu dem oder derjenigen, die gerne badet.

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Und: Täglich sollte man ohnehin nicht unter die Brause hüpfen – Haare und Haut wird es freuen. Wer darüber hinaus auf das Warmwasser verzichtet, spart auch noch Strom. Beim Duschen sicherlich nicht jedermanns Geschmack, doch kann schon alleine der Verzicht auf das Warmwasser beim Händewaschen 70 Euro im Jahr einsparen. Das haben die Experten der Verbraucherzentrale der Bild-Zeitung verraten.

Steigende Nebenkosten: 700 Euro im Jahr – so viel kann gespart werden

Apropos Warmwasser: Wer beim Kochen Wasser statt langsam im Topf im Wasserkocher erhitzt, spart ebenfalls Geld. 40 Euro, so die Experten, kann das im Jahr an Ersparnis bedeuten, 25,00 Euro, wenn der Backofen 10 Minuten vor Ende der regulären Backzeit abgeschaltet und die Pizza, das Brot oder der Braten mit Restwärme zu Ende backen. Bis zu 700 Euro können mit diesen genannten Tipps und Tricks pro Jahr eingespart werden. Ein Ersparnis, das in der heutigen Zeit wohl Niemand ablehnen würde.

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