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Staugefahr zwischen Hamburg und Berlin – A24 wird saniert

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Von: Christian Einfeldt

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Droht der Strecke Hamburg-Berlin ein monatelanges Verkehrschaos? Ab dem 15. August 2022 starten Sanierungsmaßnahmen, die Einfluss auf den Verkehr der A24 haben könnten.

Hamburg – Die viel befahrene A24 verbindet die beiden größten Städte Deutschlands. Bereits vor wenigen Wochen war die betroffene Strecke zwischen Hamburg und Berlin vier Wochen teilweise gesperrt. Es standen Reinigungsarbeiten der Entwässerungseinrichtungen an. Routinemaßnahmen, die auf der Strecke regelmäßig durchgeführt werden. Gut einen Monat später kommt es zwischen Hamburg und Berlin erneut zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Staus und stockender Verkehr könnten die Folge sein, wenn ab dem 15. August 2022 eine Teil-Strecke der A24 neu asphaltiert wird.

Straße in Deutschland:A24
Gebaut:1937
Länge:237 km
Bundesland:Hamburg; Schleswig-Holstein; Mecklenburg-Vorpommern; Brandenburg

Zwischen Hamburg und Berlin: Teilabschnitt der A24 wird ab dem 15. August saniert

Sanierungsarbeiten zwischen Zarrentin und Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern) haben Einfluss auf den Verkehr der A24. Seitens der Autobahn GmbH heißt es, dass die Maßnahmen zunächst die Fahrtrichtung Hamburg betreffen. Ein Streckenabschnitt in der Länge von 7,5 Kilometer soll erneuert werden. Im Raum stehen mehrere Monate bis die Maßnahme für beendet werden könnte.

Die Autobahn GmbH rechnet damit, dass der erste Streckenabschnitt erst im November fertiggestellt werden kann. Im Frühjahr 2023 soll dann die zweite Maßnahme erfolgen: die Sanierung der Gegenfahrbahn in Richtung Berlin. Eine monatelange Sperrung der Strecke ist nicht zu erwarten. Es steht auch weiterhin eine Fahrbahn zur Verfügung, die auch während der Sanierungsarbeiten einen Verkehr zwischen Hamburg und Berlin möglich machen soll.

Verkehrsschild deutet auf eine Vollsperrung der A24 hin.
A24: Ab dem 15. August starten die Sanierungsmaßnahmen zwischen Hamburg und Berlin. (Symbolbild) © Chris Emil Janßen/Imago

Von Hamburg nach Berlin: Verkehr der A24 soll weiter aufrecht gehalten werden

Die aktuelle Sanierung der A23 entpuppt sich als Mega-Baustelle. Manche Abschnitte sind sogar bis Weihnachten nicht mehr befahrbar. Etwaige Prognosen muss man als Autofahrer der A24 nicht fürchten. Zufolge einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sind nach wie vor zwei Fahrstreifen vorhanden. Getrennt werden sie durch eine Stahlschutzwand. Innerorts müssen Hamburger bereits Beeinträchtigungen im Straßenverkehr auf sich nehmen. Die Rothenbaumchaussee wird ein Jahr zur Baustelle und auch die Sanierungsmaßnahmen der Bramfelder Chaussee laufen noch bis Ende August.

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Mancherorts drohte der Hansestadt Hamburg zuletzt gar Verkehrschaos. Im Gegensatz dazu soll der Verkehr auf der A24 trotz Beeinträchtigungen die kommenden Monate also weiter aufrechterhalten werden. Zu einer erhöhten Staugefahr kann es dennoch kommen. Im Zuge der jetzt bevorstehenden Sanierungsarbeiten steht neben der Neu-Asphaltierung eines Teilabschnittes eine Straßenentwässerung an. Außerdem werden laut der dpa die Zugänge zu den Notrufsäulen erneuert. In Summe belaufen sich die Kosten der Baumaßnahmen auf rund 12,5 Millionen Euro.

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