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Sparmaßnahmen der Hamburger Einkaufszentren: Das bedeuten sie für Ihren Einkauf

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Von: Bona Hyun

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Die steigenden Energiekosten treffen auch den Einzelhandel Hamburg. Einkaufszentren sind sparsam bei der Beleuchtung und Fahrzeiten der Aufzüge.

Hamburg – Verbraucher sparen Energie, wo es nur geht – auch der Hamburger Einzelhandel wappnet sich gegen die steigenden Energiepreise in Hamburg. In einigen Einkaufszentren Hamburgs wird der Energieverbrauch bereits jetzt stark reduziert. Jörg Harengerd, Center Manager der Europa-Passage, hält es für möglich, eine fünfstellige Summe beim Energieverbrauch einzusparen. Hamburg soll laut NDR bis nächste Woche ein Sparkonzept ausarbeiten.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Höhe:3 m
Bevölkerung:1,841 Millionen (2019)

So spart Hamburgs Einzelhandel bis zu fünfstellige Summe beim Energieverbrauch

Harte Zeiten für den Einzelhandel in Hamburg: Coronabedingt mussten die Einzelhändler früher schließen und jetzt explodieren die Energiepreise. Doch einige Einkaufszentren haben vorgesorgt und achten schon seit Jahren auf eine sparsame Energienutzung. In der Europa Passage Hamburg könne durch die Maßnahmen eine fünfstellige Summe beim Energieverbrauch eingespart werden. Dort werde die Beleuchtung reduziert – allerdings in einem Maße, sodass sich Besucher trotzdem wohlfühlen, wie Harengerd dem NDR berichtet. Aufzüge der Europa Passage seien zudem nicht im Dauerbetrieb. Die Fahrzeiten seien angepasst. Die Türen der Geschäfte stehen offen, um das Einkaufszentrum durch die Luft aus den Shops zu kühlen.

Eine Hand mit Geldscheinen und der Eingang der Europa Passage
Hamburger Einkaufszentren, wie die Europa Passage, sparen am Energieverbrauch. Zum Beispiel werden Schaufensterbeleuchtungen werden reduziert. © Monika Skolimowska/ Georg Wendt/ dpa (24hamburg. Montage)

Hamburgs Einzelhandel spart Energie ein: Weniger Beleuchtung und begrenzte Fahrzeiten der Aufzüge

Andere Einkaufszentren, wie die Hamburger Meile, das Billstedt-Center, das Alstertal-Einkaufszentrum, das Phoenix-Center, wo ein Mann niedergestochen wurde, und das Elbe-Einkaufszentrum sparen auf dieselbe Weise Energie. Gleiches gilt für die vier Hamburger Peek & Cloppenburg Filialen, wie NDR berichtet. Das bestätigte Katja Hünnekens, Leiterin der Presseabteilung.

Die Hälfte aller Leuchten wurden aus den Geschäften entfernt und auch die Schaufensterbeleuchtung wurde reduziert. Kaum genutzte Eingangstüren bleiben verschlossen. Die Klimaanlage soll um 1 bis 1,5 Grad angepasst werden, so Hünnekens gegenüber dem NDR. Dann könnten Geschäfte auf eine bestimmte Temperatur runterreguliert werden. Möglicherweise fällt Besuchern bei den verkaufsoffenen Sonntagen auf, dass die Einkaufszentren nun stärker auf einen geringen Energieverbrauch achten. Auf das Shopping-Erlebnis werden die Sparmaßnahmen aber wohl keine Auswirkungen haben.

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Sparmaßnahmen in Hamburg – wo bereits stark auf den Energieverbrauch geachtet wird

Aufgrund der Energiekrise müssen auch Hamburger Schulen Energien sparen, damit die Schüler im Winter nicht frieren. Auch alle Haushalte sparen jetzt schon fleißig Energie, im Wissen, dass auch noch die Gasumlage auf sie zukommen wird. Allerdings ist es ratsam, nicht unbedingt auf Elektro-Heizungen umzusteigen, da die Stromkosten aktuell dreimal so hoch sind wie Gaspreise.

Aber auch Gaspreise verdreifachen sich laut Experten bis 2023, von daher ist es aktuell schwer zu sagen, ob Strom langfristig teurer sein wird. Konkretere Pläne für die Hansestadt hatte die CDU gefordert – ein Vorschlag lautete, die nächtliche Beleuchtung der Elbphilharmonie auszuschalten, um Energie zu sparen.

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