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Selfmade-Millionär rät: „Diese 5 Dinge solltest du jetzt tun - oder du wirst es später im Leben bereuen“

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Von: Nadja Pohr

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Mann sitzt an einem Tisch mit Laptop, Papier und Stift und denkt nach
Selfmade-Millionär Steve Adcock lernte in seiner Karriere einige Lektionen über das Leben und Geld. Fünf Dinge würde er rückblickend anders machen, wenn er könnte. (Symbolfoto) © IMAGO/Veam

Ein Selfmade-Millionär gibt Preis, welche Dinge er in der Vergangenheit nicht getan hat - und die er heute bereut. Deshalb teilt er seine Ratschläge nun mit anderen.

Arizona - Der ehemalige Softwareentwickler Steve Adcock ging 2016 im Alter von 35 Jahren mit einem Nettovermögen von 900.000 US-Dollar vorzeitig in den Ruhestand. Im Jahr 2021 hatte er schließlich sein Ziel erreicht - er wurde zu einem Selfmade-Millionär mit einem Vermögen von 1,4 Millionen Dollar. Mittlerweile lebt er mit seiner Frau in Arizona ein „glückliches, einfaches und genügsames Leben“, wie er selbst bei cbnc.com schreibt.

„Von außen mag es so aussehen, als hätte ich die richtigen Entscheidungen getroffen. Aber es gab einige Lektion über das Leben und Geld, die ich auf die harte Tour lernen musste“, sagt Adcock. Der Autokauf im jungen Alter gehört laut der Aussage eines anderen Selfmade-Millionärs beispielsweise zu den schlechtesten finanziellen Entscheidungen. Er gibt zu, dass er einige Dinge anders und früher gemacht hätte, wenn er nochmal von vorne anfangen könnte. Seine fünf Ratschläge gibt er daher weiter, damit man später im Leben nichts bereuen muss.

Zu diesen 5 Dingen rät der Selfmade-Millionär - „oder du wirst es später im Leben bereuen“

Tipp Nummer 1 des Selfmade-Millionärs: „Sag häufiger ‚Ja‘ als ‚Nein‘.“ Besonders in jungen Jahren ist die Angst zu scheitern groß und man versteckt häufig sein Potenzial, anstatt anzusprechen, wovor man sich fürchtet. „Mir wurde erst später klar, dass meine ständige Risikovermeidung viel schädlicher war, als jede Art von Zurückweisung, vor der ich mich zu schützen glaubte“, erzählt Steve Adcock. „Als mein Arbeitgeber mir anbot, mich auf eine Position auf Direktoren-Ebene zu befördern, wollte ich ‚nein‘ sagen; ich fühlte mich nicht sicher und bereit. Aber ich beschloss, das Risiko trotzdem einzugehen.“ Diese Entscheidung veränderte sein Leben. Im Nachhinein bereue er, dass nicht häufiger „Ja“ zu Möglichkeiten und Beförderungen gesagt habe, erklärte Adcock weiter.

Ein weiter Rat lautet, man solle aufhören, mit anderen zu konkurrieren und sich zu vergleichen. Das führe zu Eifersucht und einer unproduktiven Denkweise. „Als ich mich nicht mehr darum kümmerte, was alle anderen taten, hatte ich mehr Zeit, mich auf das zu konzentrieren, worin ich gut war. Ich fing an, mich leistungsfähiger und selbstbewusster zu fühlen“, berichtet er von seiner Erfahrung. Entscheidungen sollte man auch deshalb immer nur für sich treffen und nicht versuchen, es allen recht zu machen - das ist Lehre Nummer drei. Wenn man aufhöre, sich Gedanken zu machen, wie andere Menschen einen wahrnehmen könnten, habe man mehr Klarheit darüber, was man selbst wolle und treffe häufiger Entscheidungen, die einen glücklich machen.

Quelle: cnbc.com

Der vierte Ratschlag von Steve Adcock lautet: „Reduziere deine Ausgaben und versuche mehr als 50 Prozent von deinem Einkommen zu sparen.“ Der Selfmade-Millionär liebte es, sein Geld auszugeben, doch seine Frau lehrte ihn sparsam zu sein. Ihre zusätzlichen Ersparnisse wurden in Konten geleitet. Durch ihre Sparsamkeit erreichten sie neue finanzielle Freiheiten. Zu guter Letzt empfiehlt er mehr Selbstbewusstsein und das Training von emotionaler Intelligenz.

Der Intelligenzquotient sei nur ein kleiner Teil der Erfolgsgleichung

Der ehemalige Softwareentwickler habe lange Zeit geglaubt, dass der Intelligenzquotient (IQ) den zukünftigen Erfolg bestimmt. „Ich habe versucht, die Leute mit meinem Wissen über zufällige Dinge zu beeindrucken“, erzählt er. Im Laufe seiner Karriere merkte er jedoch, dass der IQ nur ein kleiner Teil der Erfolgsgleichung sei. Viel wichtiger ist dagegen, eine emotionale Intelligenz (EQ) oder ein erhöhtes Bewusstsein für die Emotionen anderer Menschen sowie für die eigenen zu besitzen.

Menschen mit starkem EQ seien in der Lage, neue Konzepte schnell zu erfassen, ruhig und rational auf komplexe Situationen zu reagieren und mit vielen verschiedenen Persönlichkeitstypen zu arbeiten. „Das Praktizieren von EQ hat mir geholfen, effektiv zu kommunizieren und eine Beziehung zu meinen Vorgesetzten und Kollegen aufzubauen. Das hat mich letztendlich im Leben weit gebracht“, so Adcock. Nun gibt er seit längerem also sein Wissen an andere weiter. Es schadet sicher nicht, den einen oder anderen Rat eines Selfmade-Millionärs zu berücksichtigen.

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