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Schwerer oder milder Corona-Verlauf? Was das für meine Symptome bedeutet

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Von: Natalie-Margaux Rahimi

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Omikron soll eher für einen milden Corona-Verlauf sorgen. Aber auch hier drohen den Infizierten mehr Symptome als vielen bewusst ist. Verläufe im Überblick.

Hamburg – Omikron ist vielen bereits als neue Coronavirus-Variante bekannt, die für mildere Corona-Verläufe sorgt als ihre Vorgänger-Varianten. Jedenfalls besagen das die aktuellen Studien zu Omikron. Hoffnung macht das vielen besonders im Hinblick auf die derzeit strengen Corona-Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Doch was ist eigentlich ein milder oder moderater Corona-Verlauf und welche Symptome gehen damit einher?

Virus:Coronavirus
Krankheitserreger:SARS-CoV-2
Vorkommen:Weltweit
Erster bekannter Fall:1. Dezember 2021

Milder oder schwerer Corona-Verlauf? Welche Symptome drohen wann

Das Robert Koch-Institut unterscheidet zwischen verschiedenen Corona-Verläufen, die mit unterschiedlichen Symptomen je nach Schwere des Verlaufs einhergehen. Dabei wird zwischen vier Stufen der Covid19-Erkrankung unterschieden. Es gibt Asymptomatische Infektionen, leichte und moderate (auch milde genannt) Erkrankungen, schwere Erkrankungen und kritische Erkrankungen. Folgende Symptome sind für die jeweilige Stufe der Erkrankung bezeichnend.

Eine Frau liegt mit Fieberthermometer und Kühlbeutel auf dem Kopf krank im Bett.
Schwerer oder milder Corona-Verlauf? Diese Symptome sind typisch. © imago

Laut Robert Koch-Institut verlaufen die meisten Corona-Erkrankungen leicht bis moderat

Wie das RKI in einer Stellungnahme berichtet, verlaufen rund 80 Prozent der Corona-Erkrankungen leicht bis moderat. Die Betroffenen leiden also an den üblichen Erkältungs- beziehungsweise Grippesymptomen wie Fieber, Müdigkeit, Husten oder Durchfall. Ein leichter Verlauf sorgt somit zwar nicht für einen Krankenhausaufenthalt der Patienten, dennoch ist die Erkrankung ernstzunehmen. Denn die Symptome können bis zu 14 Tage anhalten. Forscher des UKE haben außerdem in einer Studie herausgefunden, dass schon bei mildem Verlauf Schäden an Herz, Lunge und Nieren möglich sind.

Bei etwa 15 Prozent der Erkrankungen komme es im Laufe der Infektion, etwa nach sieben bis zehn Tagen, zu einer Luftnot (Dyspnoe) oder einem geringen Sauerstoffgehalt im Blut (Hypoxämie). Das bedeutet, dass auch ein anfangs leichter Verlauf sich nach einigen Tagen noch in einen schweren verwandeln kann.

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Schwere Verläufe betreffen laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) besonders ältere Menschen, Männer, Raucher, Menschen mit starkem Übergewicht, Schwangere sowie Menschen mit Trisomie 21. Außerdem stellen besondere Vorerkrankungen ein höheres Risiko für einen schweren Corona-Verlauf dar. Dazu gehören Lungen-, Nieren und Lebererkrankungen, Krebserkrankungen, Diabetes und neurologische-psychiatrische Erkrankungen wie Demenz. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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