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„Wüsten-Haut“ im eisigen Winter: Tipps und Tricks für eine gesunde Erscheinung

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Von: Yannick Hanke

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Die eisigen Temperaturen in Deutschland haben bei vielen Menschen trockene, raue Haut zur Folge. Doch gibt es einige Tipps zur Bekämpfung dieser „Wüsten“-Haut.

Berlin – Minusgrade, teilweise im zweistelligen Bereich, halten Deutschland in Atem. Die Folgen sind vielerorts Schnee und Glatteis, aus denen wiederum Unfälle resultieren. Doch auch auf andere Ebene macht sich die Eiseskälte in der Bundesrepublik bemerkbar. Und zwar auf der Haut, die sich rau, trocken und schuppig anfühlt. In diesem Fall wird von der sogenannten „Wüsten“-Haut gesprochen. Doch was kann dagegen unternommen werden, fragt kreiszeitung.de. Der Reihe nach.

Eiseskälte in Deutschland führt zu „Wüsten“-Haut bei vielen Menschen: Was genau steckt dahinter?

Betroffene von trockener Haut kennen das Problem: Kaum, dass die Haut schuppt, spannt sie und sieht aus wie eine Wüstenlandschaft. Daher auch der Name „Wüsten“-Haut. Es sind vor allem die momentan herrschenden, eisigen Temperaturen in Deutschland, die bei vielen Menschen zu extremer Trockenheit im Gesicht führen. Doch wie kommt es eigentlich dazu?

Ein Mann verteilt Creme auf seiner Wange.
Niedrige Temperaturen in Deutschland konfrontieren viele Menschen mit der sogenannten „Wüsten“-Haut. Wie kann diese bekämpft werden? © Caroline Seidel/dpa/Symbolbild

Der sogenannte „Hydrolipidfilm“ liegt wie eine schützende Hülle auf unserer Haut. Er bewahrt sie für gewöhnlich vor Austrocknung. Doch ist der natürliche Schutzmantel bei trockener Haut löchrig. Das hat einen Grund: Es fehlt in diesem Fall an Fett. Die Talgdrüsen, die Talg ausscheiden, der die Haut gegen Austrocknung schützt, laufen nur auf Minimalleistung. Das reicht jedoch nicht aus, um zu verhindern, dass Wasser aus der Haut nach außen „verdunstet“. Die Konsequenz: Die Haut wird sowohl rau als auch schuppig.

„Wüsten“-Haut im Winter: So bekämpfen Sie schuppige und raue Haut richtig

Wer sich mit „Wüsten“-Haut im Winter konfrontiert sieht, muss aber nicht vollends verzweifeln. Schließlich ist mit der richtigen, gewissenhaften und konsequenten Pflege bereits ein großer Schritt getan, um gut durch die Eiseskälte zu kommen. In dieser Hinsicht sollte der Fokus auf sanfter Pflege anstelle von aggressiver Reinigung liegen.

Eine große Gewichtung kommt in diesem Fall den passenden Pflegeprodukten zu. Verbrauchern wird empfohlen, lieber auf Cremes mit einer pflanzlichen Fettbasis zu setzen, anstatt auf chemische Öle oder parfümierte Produkte zurückzugreifen. Zu Cremes auf pflanzlicher Fettbasis gehören beispielsweise Bestandteile wie Jojobaöl, Mandelöl oder das bewährte Olivenöl.

Kampf der „Wüsten“-Haut: Gesichtsreinigung unbedingt dem Winter-Wetter anpassen

Um mit „Wüsten“-Haut im Winter angemessen umzugehen, sollte zudem die Gesichtsreinigung entsprechend dem Wetter angepasst werden. Hierbei sollte Folgendes beachtet werden:

Was am wichtigsten ist: Achten Sie darauf, den Schutzfilm der Haut auch während starker Kälte aufrechtzuerhalten. Auf diesem Wege wird die Haut vor dem Austrocknen bewahrt.

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