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Polizei startet Verkehrskontrollen – Rotlichtsünder und Handynutzer im Fokus

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Von: Elias Bartl

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Hamburger müssen „zu jeder Zeit mit Kontrollen rechnen!“: Mit diesen Worten leitet der Leiter der Schutzpolizei die neue Kampagne der Polizei ein. Jetzt geht es los.

Hamburg – Das vielfältige Angebot, sich mobil in Hamburg fortzubewegen, ist eine große Freiheit. Doch genau diese Freiheit, sich in Hamburg fortzubewegen, ist auch risikobehaftet. Im Jahr 2021 starben auf Hamburgs Straßen 20 Menschen bei Verkehrsunfällen. Um nun für noch mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen, greift die Hamburger Polizei nun noch gezielter und konsequenter durch.

Am Dienstagvormittag, 17. Mai 2022, stellten der stellvertretende Leiter der Schutzpolizei Matthias Tresp, Pressesprecherin Sandra Levgrün und Polizeivizepräsident Morten Struve die neue Kampagne „Mobil. Aber sicher!“ vor. Insbesondere die ungeschützten Verkehrsteilnehmer, wie Fahrradfahrer, oder E-Scooterfahrer stehen dabei im Mittelpunkt. Für Hamburgerinnen und Hamburger bedeutet das: mehr Kontrollen.

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Polizeikontrolle in Hamburg: Rotlichtsünder und Handynutzer im Fokus

Ein Polizist steht an einer Kontrollstelle einer Verkehrskontrolle
Diesen Monat hat die Polizei besonders Rotlichtsünder im Blick. © Elias Bartl

Matthias Tresp, stellvertretender Leiter der Schutzpolizei erklärt hierzu: „Jeder Verkehrsteilnehmer in Hamburg muss zu jeder Zeit mit Kontrollen rechnen!“ Tresp weiter: „Wir als Polizei Hamburg werden das Notwendige tun, um Verkehrsunfälle mit den nicht selten tragischen Folgen zu reduzieren. Mit „Mobil. Aber sicher!“ setzen wir ein Zeichen für alle Menschen in Hamburg und insbesondere für die ungeschützten Verkehrsteilnehmer. Ich appelliere an dieser Stelle aber auch an alle Verkehrsteilnehmer, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem E-Scooter, mit Bus und Bahn oder dem eigenen Auto unterwegs, sich an die Straßenverkehrsregeln zu halten!“

Rotlichtsünder und Handynutzer im Fokus der Polizei: Verkehrskontrollen in Hamburg

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Im Zuge der Kampagne „Mobil. Aber sicher!“ hat die Hamburger Polizei im Juni besonders Rotlichtsünder und Autofahrer im Blick, die das Handy am Steuer nutzen. Die Missachtung des Rotlichts ist weiterhin eine der häufigsten Verkehrsunfallursachen und führt nicht selten zu schweren Verletzungen. Aufgrund der Gefährlichkeit bei der Benutzung eines Handys beim Fahren wurde mittlerweile das Bußgeld für Autofahrer auf 100 Euro, bei Fahrradfahrenden oder den Nutzern von E-Scootern auf 55 Euro angehoben.

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