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Sonnenfinsternis und weitere Himmelsphänomene: Im Oktober ist einiges los

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Von: Juliane Reyle

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Die Planeten wandern, Jupiter erstrahlt besonders hell und von Vollmond über Sonnenfinsternis ist alles dabei. Im Oktober gibt es am Himmelszelt einiges zu beobachten. Wann findet welches Ereignis statt?

Nach den Perseiden, einem Sternschnuppenschauer, mehreren Supermonden und Starlink-Satelliten, folgt 2022 nun erneut ein besonderes Himmelsschauspiel. Im Oktober übertrifft der Jupiter alle Sterne und Planeten an Helligkeit, auch der Mars strahlt immer heller. Doch ein besonderes Highlight bieten am 25. Oktober Sonne und Mond, wie echo24.de berichtet.

Am 25. Oktober: Partielle Sonnenfinsternis an Deutschlands Tag-Himmel

Bereits in den frühen Mittagsstunden wird die partielle Sonnenfinsternis am 25. Oktober in ganz Deutschland zu beobachten sein. Etwa um 12.49 Uhr tritt die Neumondphase ein und weil der Mond am folgenden Tag die scheinbare Sonnenbahn von Nord nach Süd überquert, streift er die Sonnenscheibe und bedeckt dabei einige Prozent ihrer Fläche.

Partielle Sonnenfinsternis
Partielle Sonnenfinsternis im Oktober. (Symbolfoto) © Henning Kaiser/dpa

Wer eine Sonnenfinsternis bewundern möchte, der sollte sich den Termin gut merken, denn die nächste von Deutschland aus zu beobachtende Sonnenfinsternis findet erst wieder am 29. März 2025 statt. Auch weitere Ereignisse können im Oktober interessant sein:

Vollmond09. Oktober um 22.55 Uhr
Partielle Sonnenfinsternis25. Oktober um 12.49 Uhr
Jupiterleuchtet im Oktober am Hellsten

Ab 1. Oktober: Ringplanet Saturn ändert sein Auftreten im Laufe des Monats - der Mond wandert vorbei

Saturn, der im Sternbild Steinbock ist, ist Planet der ersten Nachthälfte. Der bekannte Ringplanet geht am 1. Oktober, um kurz vor 3 Uhr morgens unter und Ende Oktober bereits eine Viertelstunde vor Mitternacht. In der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober wandert der zunehmende Mond rund vier Grad südlich an Saturn vorbei.

Jupiter wird am 8. Oktober am hellsten leuchten: Riesenplanet wandert durch das Sternbild Fische

Bereits am Nachthimmel wird sich im Oktober einiges tun: Mit Einbruch der nun immer früher einsetzenden Dunkelheit, kann bereits hoch im Osten der hell leuchtende Jupiter bewundert werden. Der Jupiter, ein Riesenplanet, wandert durch das Sternbild der Fische und übertrifft dabei alle anderen Sterne und Planeten an Helligkeit. Doch bei Morgenhimmel beginnt sich Jupiter zurückzuziehen. Am 8. Oktober erhält der Riesenplanet dann Besuch vom fast vollen Mond.

Eiskalter Wüstenplanet Mars wird deutlich an Helligkeit zunehmen: Nur noch Jupiter und Siris heller

Mars, der im Sternbild Stier ist, wird Anfang des Monats noch um kurz vor 22 Uhr aufgehen, doch am Monatsende schon wenige Minuten nach 19 Uhr. Der eiskalte Wüstenplanet wird deutlich an Helligkeit zunehmen. Lediglich Jupiter und Sirius werden den roten Planeten noch an Glanz übertreffen.

Am 9. Oktober Vollmond - Mond im Sternbild der Fische

Am 9. Oktober um 22.55 Uhr erreicht der Mond Vollmond-Zustand, wobei er im Sternbild der Fische steht. Zweimal kommt der Nachbarplanet der Erde in Erdnähe. Am 4. Oktober trennen ihn lediglich 369.325 Kilometer von uns und am 29. Oktober nur 368.290 Kilometer. Am 17. Oktober passiert der Mond seinen erdfernsten Bahnpunkt. Die Distanz zur Erde – Mond beträgt an diesem Tag 404 328 Kilometer.

Ab 10. Oktober: Merkur ist so sichtbar wie das ganze Jahr noch nicht

Merkur wird im Oktober die günstigste Morgensichtbarkeit des ganzen Jahres erreichen. Die beste Zeit den sonnennächsten und zugleich kleinsten Planeten zu sehen, sind die Tage vom 10. bis 16. Oktober. Am 10. Oktober geht der Planet zehn Minuten vor 6 Uhr morgens auf. Bis 16. Oktober verspäten sich die Merkuraufgänge um rund eine halbe Stunde.

22. Oktober: Venus hat ihre Morgensternperiode beendet - Venus hinter der Sonne

Auch bei Planet Venus gibt es Neuigkeiten im Oktober: Venus hat ihre Morgensternperiode beendet und läuft der Sonne im Tierkreis nach. Am 22. Oktober holt sie dann die Sonne im Sternbild Jungfrau ein - nahe der Grenze zur Waage. Von der Erde aus betrachtet steht Venus dann hinter der Sonne, doch nicht haargenau: Venus wandert rund zwei Vollmondbreiten nördlich an der Sonne vorbei.

Im Dezember wird Venus kurz nach Sonnenuntergang am westlichen Abendhimmel leicht sichtbar sein und damit beginnt ihre Abendsternperiode, die bis Ende Juli 2023 andauern wird.

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