Schlimmer Verlust

Ostsee: Tote Wale durch illegale Geisternetze

Aktivist mit roter Mütze hält ein mit Algen besetzes Geisternetz in die Kamera.
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Laut einer Studie des WWF sind Geisternetze in der Ostsee und den Weltmeeren eine ernstzunehmende Gefahr.

In der Ostsee schwimm viele verlorenen Fischernetze und Taue. Sie sind eine große Bedrohung für die dortige Tierwelt. Wale und andere Meereslebewesen verenden qualvoll.

Eckernförde/Schleswig-Holstein ‒ Jedes Jahr gehen circa eine Million Tonnen an alten Netzen und Angelleinen im Meer verloren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des WWF. Diese Art von Müll im Meer wird Geisternetze genannt.

Das gefährliche an diesen Geisternetzen ist, dass sie sehr stabil sind und sich langsam zersetzen. Sie zerstören mit ihrer Existenz im Meer ökologischen Lebensraum und töten Tiere, die sich darin verhindern beispielsweise Wale und Delphine. Die Lösungsansätze gegen den Fischereimüll sind vielfältig: Meldesysteme, finanzielle Hilfe und Gesetze.

Bedroht könnte auch der Delphin in der Eckernförder Bucht sein. Neben der Sprengung von Nazibomben sind auch die Geisternetze eine große Gefahr für die Tierwelt der Ostsee wie Seevögel, Meeressäuger und Fische. *24hamburg.de und merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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