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Neues Feature für Sparkassen-Kunden: Digitales Bezahlen – auch im Ausland

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Von: Christian Einfeldt

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Die Sparkasse bietet Kunden ein neues Feature an: Per App können sie mit der digitalen Sparkassen-App zahlen und im Ausland Geld abheben.

Hamburg – Schon bald ist die Girokarte wohl Geschichte. Tausende Banken stellen auf die Debitkarte um. Die Sparkasse antwortet auf diese Entwicklung und bringt eine eigene Neuheit auf den Markt, die das Bezahlen für Kunden noch einfacher machen soll. Ohne Zusatzkosten ermöglicht die Sparkassen-Card ein kontaktloses Zahlen – und zwar auf der ganzen Welt. Welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen sind.

Bank:Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Gründung:1924
Sitz:Berlin und Bonn
Rechtsform:eingetragener Verein

Digitale Sparkassen-Card: Welche Voraussetzungen Kunden erfüllen müssen

Sparkassen-Kunden haben jedoch nicht ohne Weiteres Zugriff aus das neueste digitale Feature. Die wesentliche Voraussetzung besteht darin, dass sie im Besitz einer physischen Sparkassen-Card sein müssen. Dem IT-Finanzmagazin zufolge, handelt es sich dabei um die neueste Variante, die die Zahlungsmethode der Giro- und der DebitMasterCard vereint. Laden sich Kunden dann noch die „Mobiles Bezahlen“-App, die für iOS sowie Android verfügbar ist, herunter, soll es ihnen innerhalb der nächsten Wochen möglich gemacht werden, sämtliche Vorteile des digitalen Upgrades zu nutzen.

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„Ein technischer Meilenstein“: Digitale Sparkassen-Card soll „Maestro“-Funktion der MasterCard ersetzen

Die neue Funktion der Sparkasse kündigt sich als praktische wie Alltags-kompatible Zahlungsoption an. Für Verbraucher bietet sie erhebliche Vorzüge – nicht zuletzt, weil die digitale Sparkassen-Card kostenfrei und weltweit nutzbar sein soll. Zuletzt schrieb die Sparkasse Schlagzeilen, weil sie ähnlich wie die Postbank ihren Kunden mit Kündigung gedroht hatten. Das Angebot, das schon bald zur Verfügung stehen soll, könnte sich nun wieder an den Bedürfnissen der Kunden orientieren.

Angesichts des unlängst verkündeten Aus für die Debit-Zahlungsmethode „Maestro“ von MasterCard, das 2023 nahezu in ganz Europa greifen soll, will die Sparkasse, die zuletzt vor den drastisch gestiegenen Kosten für Verbraucher gewarnt hatte, nun also ein Feature auf den Weg bringen, das sich dabei durchaus als MasterCard-Alternative erweisen könnte.

Ein Smartphone zeigt das Sparkassen-Logo.
Digitale Sparkassen-Card: Neues Feature der Sparkasse könnte die „Maestro“-Funktion der MasterCard ersetzen. (Symbolbild) © Rüdiger Wölk/Imago

In einer Pressemitteilung sagte Dr. Joachim Schmalzl, Geschäftsführer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV): „Die Kombination von Girocard und Debit Mastercard in der digitalen Sparkassen-Card ist ein technischer Meilenstein mit hohem Nutzen für unsere Kundinnen und Kunden.“ Weiter heißt es: „Das Zahlverfahren Debit Mastercard erweitert das Angebot für sie um Millionen von Akzeptanzstellen in Geschäften weltweit, in Internet-Shops und Apps.“

Sparkasse stellt weitere Features vor: Business-Card und VisaDebit kommen in wenigen Monaten

Wie das Online-Portal Chip berichtet, können sich Kunden die kommenden Wochen und Monate auf weitere Features einstellen, die den Alltag erleichtern sollen. Demnach kommt die mit Giropay-kompatible Girocard-Funktion noch im vierten Quartal 2022. Die Integration dieses Features in Apple Pay soll derweil bereits in wenigen Wochen erfolgen. Für Dezember 2022 dann die nächste Ankündigung der Sparkasse: Dann kommt laut chip.de die Business-Card auf den Markt und bietet den Nutzen, per Smartphone auch geschäftliche Zahlungen über die Kreditkarte der Firma tätigen zu können.

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Die digitale Sparkassen-Card soll zukunftsfähig gemacht werden. Das zeigt auch ein Feature, das im ersten Quartal 2023 erscheinen soll: Die Debit-Zahlungsmethode von Visa – auch hier erfolgt die Zahlung über die digitale Sparkassen-Card.

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