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Mehr Geld ab Juni 2022: Tankrabatt, 9-Euro-Ticket, Heizkostenzuschuss

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Mehr Geld im Juni 2022! Das 9-Euro-Ticket und der Tankrabatt gehören zum Entlastungspaket. Auch bei Discountern, Bahn und Corona gibt es Neuerungen.

Hamburg – 9-Euro-Ticket, Tankrabatt und Heizkostenzuschuss. Im Juni werden sich für den deutschen Verbraucher einige Dinge ändern, die allerdings ganz gelegen kommen sollten. Das Entlastungspaket 2022 des Bundes, das die steigenden Preise für Lebensmittel, Benzin und Gas ausgleichen soll, bringt das billige Zugticket sowie einige andere Vergünstigungen mit sich.

Außerdem steigen die Löhne für Discounter-Mitarbeiter und auch Corona ist noch immer ein Thema, bei dem einige Neuerungen anstehen. 24hamburg.de zeigt alle in der Übersicht.

Stadt in DeutschlandHamburg
Einwohner1.904.444 (Sozialamt)
BürgermeisterPeter Tschentscher
Fläche755,2 km²
Gegründet500 n. Chr.

Mehr Geld ab Juni 2022: Sparen mit Tankrabatt und 9-Euro-Ticket

Die wohl am häufigsten debattierte und erwartete Neuerung im Juni ist das 9-Euro-Ticket, zu dem bereits einige Fakten bekannt sind. Mit dem stark vergünstigten Ticket kann man quer durch Deutschland fahren, sofern man die Nahverkehrszüge, S- und U-Bahnen sowie Busse und Fähren in der 2. Klasse nutzt. Die Nutzung der Fernzüge ist mit dem Ticket nicht möglich. Das Billigticket gibt es vorerst nur im Juni, Juli und August und kostet 9 Euro im Monat. Damit kann man zum Beispiel von Hamburg nach Sylt fahren.

Eine Frau freut sich. Geldstücke und das 9-Euro-Ticket.
9-Euro-Ticket, Tankrabatt und Co.: Der Juni wird einige Ersparnisse einbringen. (24hamburg.de-Montage) © Westend61 / Steinach / Imago

Auch der Tankrabatt ist Teil des Entlastungspakets des Bundes, das die gestiegenen Kosten für Benzin, Gas und Lebensmittel für die Bevölkerung ausgleichen soll. Ebenfalls ab Juni wird Sprit wieder günstiger, weil der Steuersatz darauf gesenkt wird und auf die Energiesteuer keine Mehrwertsteuer mit mehr fällig ist. Ab Juni wird Benzin pro Liter etwa 35 Cent und Diesel etwa 17 Cent günstiger, wie das Bundesfinanzministerium angab.

Corona-Regeln: Impfpässe laufen ab, 3G-Regeln bei Einreise fallen weg

Zwar ist die globale Corona-Gesundheitskrise noch nicht vollends ausgestanden, die sinkenden Zahlen sind aber der Hoffnungsschimmer, auf den so lange gewartet wurde. Aus diesem Grund öffnet Deutschland in der Urlaubszeit Juni bis August die Grenzen wieder ohne Einschränkungen. Die 3G-Regel zur Einreise nach Deutschland fällt weg. Das gilt sowohl für Reiserückkehrer als auch für Touristen, die in Deutschland Urlaub machen wollen. Für Reisende aus Virusvariantengebieten gilt zwar weiter die 14-tägige Quarantäne-Pflicht, allerdings ist kein Land mehr als ein solches Gebiet eingestuft.

Dass die 3G-Regel an der Grenze wegfällt, trifft sich gut, denn für Menschen ohne Booster-Impfung läuft in wenigen Wochen das digitale Impfzertifikat aus. Zwar bleiben die Einträge im Impfpass weiterhin gültig, das EU-Impfzertifikat dagegen nicht. Wer nicht geboostert ist, gilt also ab Juni nicht mehr als geimpft. Laut dem Robert-Koch-Institut sollen kommende Updates der gängigen Apps die Zertifikate aktualisieren. Außerdem kann man es sich in der Apotheke erneut ausstellen lassen. Für Menschen mit Booster-Impfung läuft das Zertifikat nicht ab.

Was sonst noch so passiert: Heizkostenzuschuss, Supermärkte zahlen besser und Internet Explorer geht in Ruhestand

Die Heizkosten steigend schon seit Jahren kontinuierlich an und durch den russischen Krieg in der Ukraine sind die Gaspreise noch einmal mehr in die Höhe geschossen. Der Heizkostenzuschuss der Bundesregierung soll die etwa 2,1 Millionen Geringverdiener in Deutschland entlasten. Etwa 1,6 Millionen Menschen in 710.000 Haushalten bundesweit bekommen Wohngeld vom Staat. Auch 370.000 Studierende, die Bafög bekommen, werden von dem Zuschuss der Energiepauschale von 270 Euro pro Person, 350 Euro bei einem Zwei-Personen-Haushalt, profitieren. Für jede weitere Person kommen noch einmal 70 Euro dazu.

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Von den Neuerungen durch das Entlastungspaket einmal abgesehen, gibt es auch andernorts Entwicklungen. Die Discounter Aldi und Lidl erhöhen die Löhne der Mitarbeiter, die in Zukunft nicht mehr 12,50 Euro, sondern 14 Euro brutto die Stunde verdienen sollen. Als Grund geben die Supermarktketten die Inflation an.

Außerdem werden in Supermärkten demnächst Preise nicht mehr nur in 100 Gramm-Angaben, sondern auch in Kilo- und Liter-Angaben auf Preisschildern zu finden sein. Die Deutsche Bahn setzt zum ersten Mal einen XXL-ICE auf die Schienen, Microsoft und Google wollen das Urheberrecht mit neuen Nutzungsbedingungen gerechter machen und Internet Explorer stellt nach 27 Jahren endgültig den Dienst ein.

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