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Länger arbeiten und Rente steigern – wichtiges Wissen für Rentner

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Von: Robin Dittrich

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Viele Arbeitnehmer können den Eintritt der Rente kaum erwarten. Doch länger arbeiten kann sich für Rentner bei der Höhe der Renten-Auszahlung bemerkbar machen.

Update vom 6. Januar 2023: Schon gewusst? Auf Rentner kommen 2023 einige Neuerungen zu – vieles tut sich auch im Bereich der Steuern. Ab wann eine Steuererklärung für Rentner zur Pflicht wird.

Erstmeldung vom 5. Januar 2023: Hamburg – Einige Verbraucher in Deutschland können schon mit 63 Jahren in Rente gehen. Für Versicherte ab dem Jahrgang 1964 steigt das Rentenalter nach und nach – aktuell liegt es bei 67 Jahren. Verbraucher können ihre Rente jedoch oft steigern, wenn sie länger arbeiten: Was Rentner wissen müssen.

Name:Rente
Bedeutung:Einkommen ohne unmittelbare Gegenleistung
Art:Altersrente
Thema:Rentenerhöhung durch längeres Arbeiten

Rentner können durch längeres Arbeiten ihre Rente erhöhen – so geht‘s

Das Rentenalter von 67 Jahren ist deutschlandweit oft umstritten. Pläne, die gesetzliche Rente auf 70 Jahre anzuheben, scheiterten bisher. Für Rentner gibt es einige Möglichkeiten, die Rente zu erhöhen. Beispielsweise kann es mehr Geld geben, wenn Angehörige privat gepflegt werden. Zudem gibt es acht Zuschüsse für Rentner, von denen viele gar nichts wissen. Mehr Geld kann es auch geben, wenn länger als bis zum regulären Rentenalter gearbeitet wird – Versicherte müssen nicht mit Eintritt des Rentenalters in Rente gehen.

Arbeiten bis über den Eintritt ins Rentenalters hinaus, kann sich für Rentner lohnen.
Arbeiten bis über den Eintritt ins Rentenalters hinaus, kann sich für Rentner lohnen. © Imago (Symbolbild)

Wie die Deutsche Rentenversicherung schreibt, steigt die Höhe der späteren Altersrente für jeden Monat, den Versicherte länger beschäftigt sind und Beiträge zur Deutschen Rentenversicherung zahlen. Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat und weiterhin einer Beschäftigung nachgeht, muss nicht weiter in die Rentenversicherung einzahlen. Anders sieht das beim Arbeitgeber aus, dort fallen nach wie vor Abgaben an. Deutlich eher als die Altersrente kann eine Witwenrente beantragt werden. Dort entscheidet das Alter zwischen einer großen und kleinen Witwenrente.

Mit Beschäftigung neben der Teilrente können die Einnahmen gesteigert werden

Für Rentner ändert sich im Jahr 2023 einiges. Unter anderem wurde die Rente 2023 teils deutlich erhöht. Die Rente zählt grundsätzlich als steuerpflichtiges Einkommen, bei den meisten Rentnern kommt deshalb nicht das ganze Geld an. Viele Rentner versuchen deshalb, ihre Altersrente zu steigern. Wer seine Rente mit Eintritt in das Rentenalter erhalten möchte, kann trotzdem noch einen zusätzlichen Job ausüben. Das ist für viele attraktiv, die noch nicht gänzlich aus dem Berufsleben ausscheiden möchten.

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Dabei können Arbeitnehmer entscheiden, ob sie auf ihre Versicherungsfreiheit verzichten. Wenn sie das tun, wird weiterhin in die Rentenversicherung eingezahlt und damit die Rente Jahr für Jahr erhöht. Das gilt ebenfalls für eine geringfügige Beschäftigung. Rentner, die ihre Rente mit Eintritt in das Rentenalter noch gar nicht erhalten möchten, müssen das nicht. Durch die monatlich gezahlten Beiträge steigt die später erhaltene Rente dann immer weiter an. Zusätzlich gibt es für jeden Monat, in dem keine Rente bezogen wird, einen Zuschlag von 0,5 Prozent. In zwei Jahren Arbeit erhöht sich die Rente so um zwölf Prozent.

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