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Kaufland-Kunde will „verbotene“ Zutat in Vegan-Produkt entdeckt haben – und wird sofort belehrt

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Von: Momir Takac

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Veganer Speck von Kaufland
In diesem veganen Speck von Kaufland will ein Kunde einen Fehler entdeckt haben. © Screenshot/Facebook.com

Ein Kunde will auf eine fragwürdige Zutat in einem veganen Produkt von Kaufland hinweisen, wird aber sofort eines Besseren belehrt.

München - Veganer achten penibel darauf, nichts zu sich zu nehmen, was tierischen Ursprungs ist. Eingefleischte würden sagen: Wenn ich mich schon vegan ernähre, dann bitte richtig. Dies dürfte auch die Motivation eines Kaufland-Kunden gewesen sein, der eine vermeintlich „verbotene“ Zutat in einem veganen Lebensmittel entdeckte und in den sozialen Medien darauf per Suchspiel aufmerksam machte.

Kaufland-Kunde glaubt „verbotene“ Zutaten in veganem Produkt entdeckt zu haben

„Wer findet den Fehler? Kleiner Tipp - Rückseite“, schrieb er bei Facebook zu einem Foto von veganem Speck. Und tatsächlich, wer genau hinsieht, entdeckt folgenden Hinweis bei Allergenen: „Kann Spuren von glutenhaltigem Getreide, Ei und Milch enthalten.“ Die Antwort eines Nutzers wirkt, als hätte er es kommen sehen. „Kann Spuren von Ei und Milch enthalten“, schrieb er, dazu drei vor Lachen weinende Emojis. Das berichtet tz.de.

Das Spiel beendete er flugs, indem er erklärte, dass der Satz „lediglich eine Kennzeichnung von Allergenspuren“ sei und „der rechtlichen Absicherung“ diene. „Das Produkt ist also trotzdem vegan“. Bei der Verbraucherzentrale Bayern heißt es, dass sich der Hinweis „nicht auf Bestandteile, die regulär in der Rezeptur enthalten sind und auf der Zutatenliste stehen“ bezieht. Auch ein anderer Kaufland-Kunde beschwerte sich bei Facebook über ein veganes Produkt - und erhielt Contra.

Veganes Produkt in Butter anbraten? Diskussion über richtige Zubereitungsweise

Eine rege Diskussion entwickelte sich dennoch. Auf der Verpackung steht auch, wie man den veganen Speck am besten zubereitet. Nämlich mit Butter. Aber darf man etwas mit Butter anbraten? Schließlich wird Butter aus Milch hergestellt, und diese wiederum ist ein tierisches Produkt. Zuletzt hatte Edeka mit einem Zubereitungstipp für Lacher im Netz gesorgt.

„Zubereitung mit Öl als Veganer und nicht mit Butter. Butter dürfen Veganer nicht“, schreibt eine Nutzerin. „Dürfen schon, wollen nicht“, dies sei ein großer Unterschied, entgegnet darauf eine andere. Man merkt, Veganer nehmen es ganz genau. Schließlich weist eine weitere Teilnehmerin darauf hin, dass es ja auch vegane Butter gäbe. Wussten Sie, dass strenge Veganer Gurken und Avocados eigentlich gar nicht essen dürften? (mt)

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