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In Dänemark auf dem Vormarsch: Neue Omikron-Variante noch ansteckender

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Von: Kevin Goonewardena

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Eine neue Omikron-Variante wird von den Behörden weltweit aufmerksam beobachtet. BA.2 heißt diese und ist in Dänemark schon vorherrschend. Sie soll ansteckender sein als Omikron selbst.

Kopenhagen – In mehreren Ländern weltweit scheint eine neue Corona-Variante auf dem Vormarsch zu sein. Die Untervariante von Omikron hört auf den Namen BA.2 und ist möglicherweise leichter übertragbar als die Omikronvariante selbst. Die britischen Behörden stuften die BA.2-Variante deswegen als eine „Variante unter Beobachtung“ ein, wie der Focus berichtet. In Großbritannien traten bereits hunderte BA.2-fälle auf, in Dänemark soll die neue Subvariante bereits vorherrschend sein.

Name:(Königreich) Dänemark
Einwohner:5,813.302
Corona-Infektionen:1,397.833 (Stand jeweils 24. Januar 2022)
Corona-Inzidenz:4586,5

BA.2: Neue Variante in Dänemark bereits vorherrschend

426 Fälle von BA.2 seien den britischen Behörden gegenwärtig bekannt, wie diese am Freitagabend mitteilten. Auch aus Schweden, Indien und Singapur wurden bereits Fälle von BA.2 gemeldet. Mit 6400 bekannten BA.2-Infektionen liegt allerdings Dänemark an der Spitze. Erste Analysen, so der Focus, würden nahelegen, dass BA.2 noch ansteckender ist als BA.1, wie die Hauptvariante von Omikron auch genannt wird. Weitere Untersuchungen müssten allerdings noch stattfinden. Wo die Variante BA.2 erstmals aufgetaucht ist, ist zurzeit ebenso wenig bekannt.

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WHO: BA.2-Entwicklung unter Beobachtung – Forschung noch am Anfang

Die Weltgesundheitsorganisation WHO unterscheidet bisher noch nicht zwischen BA.1 und BA.2, doch das könnte sich bald ändern. Denn die jüngsten Zahlen aus Dänemark würden aufhorchen lassen: BA.2 soll in dem deutschen Nachbarland bereits die vorherrschende Variante sein.

Wie der Mirror berichtet, deuteten erste Untersuchungen zwar an, dass die neue Variante ansteckender, nicht aber tödlicher sei. Doch die Forschung sei auch hier noch ganz am Anfang. Aus Deutschland sind noch keine BA.2-Fälle bekannt. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach äußerte sich erst kürzlich dazu, dass er mit weiteren Mutationen rechne.*. *24hamburg.de und merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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