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HVV: Drei Monate Sperrung der U1 – so kommen Sie trotzdem ans Ziel

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Von: Kevin Goonewardena

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In diesem Jahr finden umfangreiche Arbeiten auf der Linie U1 statt. Mit dem Start der Sommerferien beginnen die Bauarbeiten, die bis September andauern.

Hamburg – Die U-Bahn-Linie U1 muss in Teilen für rund drei Monate wegen unter anderem dem barrierefreien Ausbau zweier Stationen rund drei Monate gesperrt werden. Es sind nicht die einzigen Arbeiten auf der Strecke der U1, die 2022 im HVV anstehen. Nachdem die umfänglichen Arbeiten an der U3, die unter anderem fast eineinhalb Jahre in der Innenstadt unterbrochen war, vorerst beendet sind, müssen sich nun die Fahrgäste der U1 auf mehrere Baustellen und damit Sperrungen und Schienenersatzverkehr (SEV) im Laufe des Jahres einstellen. Die U1 ist die längste U-Bahn-Linie Hamburgs und die Linie mit den meisten Stationen.

Name:U1
Länge:55,3 Kilometer
Verlauf:Norderstedt (S-H) nach Ohlstedt bzw. Großhansdorf (S-H)
Anzahl Stationen:47

HVV: Teilsperrung U1 bis Anfang September – auch danach noch Einschränkungen

Die Teilsperrung startet am 13. Juni 2022 und betrifft zuerst den Abschnitt zwischen Ohlsdorf und Lattenkamp, auf dem die Haltestellen Sengelmannstraße (City Nord) und Alsterdorf liegen. Die Sperrung dauert vorläufig bis zum 3. Juli an. Direkt im Anschluss folgt die Sperrung der U1-Strecke bis Kellinghusenstraße (ab 4. Juli). Bis Anfang September 2022 bleibt der Abschnitt zwischen Ohlsdorf und Kellinghusenstraße dann gesperrt, wie die Hochbahn mitteilte.

Eine U Bahn Station in Hamburg
Der Verkehr der Linie U1 in Hamburg wird ab Anfang Juli auf einem Teilabschnitt unterbrochen werden müssen. Grund dafür sind so wohl Arbeiten an den Stationen Alsterdorf und Hudtwalckerstraße, als auch der Austausch einer Brücke in Winterhude. © Hanno Bode/Imago

Grund für die Sperrungen ist der Ausbau zu barrierefreien Stationen der Haltestellen Alsterdorf und Hudtwalckerstraße. Doch auch nach Aufhebung der Sperrung am 7. September wird die U1 die Station Hudtwalckerstraße für weitere zwei Wochen ohne Halt durchfahren. Ab dem 22. September soll der Verkehr auf der Gesamtstrecke wieder aufgenommen werden. Endgültig abgeschlossen werden die Arbeiten an den Stationen nach Abendblatt-Informationen erst im Frühjahr beziehungsweise Herbst 2023.

HVV: Auch Brücke an der Carl-Cohn-Straße wird ersetzt

Doch nicht nur an den Stationen wird gearbeitet, auch Arbeiten an der mehr als 100 Jahre alten Eisenbahnbrücke über die Carl-Cohn-Straße in Winterhude werden stattfinden. Die Arbeiten an den U1-Stationen und der Brücke wurden bereits vor Wochen angekündigt. Die Brücke habe nach 108 Jahren ihre Lebensdauer erreicht, heißt es vonseiten der Hochbahn. Sie wird durch einen Neubau ersetzt, der, so ist es geplant, am 24. Juli und damit rund einen Monat nach dem Ausheben der alten Brücke, durch einen Kran an der Stelle eingesetzt wird. Der Neubau lehnt sich dabei optisch an den Vorgänger an, schreibt das Hamburger Abendblatt. Die Brückenstützen würden allerdings entfallen und so einen verbreiteten Fuß- und Radweg ermöglichen.

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HVV: Diese Umleitungen empfiehlt die Hochbahn den Fahrgästen der U1

Aus Richtung Norden kommend empfiehlt die Hochbahn Fahrgästen der U1 im HVV in Ohlsdorf in die Linien S1 oder S11 der S-Bahn Hamburg Richtung Innenstadt um zu steigen. In Barmbek besteht wiederum die Möglichkeit aus der S-Bahn in die Linie U3 um zu steigen, um in die Hamburger Stadtteile westlich der Alster zu gelangen, etwa nach St. Pauli, die Sternschanze, Hoheluft oder nach Eimsbüttel über die Haltestelle Schlump. Entlang der gesperrten U1-Strecke wird ebenfalls ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingesetzt werden. Auch das Ausweichen auf reguläre Buslinien im Umfeld des gesperrten U1-Abschnitts ist möglich.

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