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Rewe-„Servicegebühr“ an warmer Theke? Stinkiger Kunde vermutet „neue Abzock-Masche“ – und liegt falsch

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Von: Niklas Hecht, Vivian Werg

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Nach einem Einkauf bei einer Rewe-Filiale in Hochheim reagiert ein Kunde nach einem Blick auf den Kassenbon empört – und lässt auf Twitter seinem Ärger freien Lauf.

Hochheim – Nach einem Einkauf bei Rewe, Aldi und Co. werfen die meisten Menschen den Kassenbon achtlos in den nächstgelegenen Mülheimer. Bei einem Rewe-Kunden in Hochheim (Main-Taunus-Kreis) löste ein genauerer Blick auf die Rechnung nun aber eine Welle der Empörung aus, wie fnp.de berichtet.

Was war der Auslöser? Er hatte sich an der Fleischtheke einen Hähnchenschenkel gekauft und offenbar war ihm eine zusätzliche Servicegebühr von 1,40 Euro berechnet worden. Zumindest stand der Betrag so auf seinem Kassenbon. Der Rewe-Kunde ließ seinem Ärger daraufhin auf Twitter freien Lauf.

Hochheim: Rewe-Kunde stinksauer über Servicegebühr

„Neuerdings verlangt der Rewe in Hochheim am Main für die warme Theke eine Servicegebühr“, schrieb der verärgerte Mann auf der Social-Media-Plattform. Und wendete sich mit der Frage: „Ist das eine neue Masche, um Kunden abzuzocken?“ auf Twitter direkt an die bekannte Supermarktkette.

Die anderen Twitter-User nahmen dem wütenden Rewe-Kunden allerdings etwas den Wind aus den Segeln. „Hat sich wohl an der Waage vertippt. Geh einfach mit dem Kassenbon an die Theke und du kriegst dein Geld zurück“, antwortete ein Nutzer auf den Tweet. Ein anderer User reagierte vollkommen mit Unverständnis: „Was jammerst du herum?“, fragte er den Rewe-Kunden.

Rewe in Hochheim bezieht Stellung

Auch Nachfrage stellte eine Mitarbeiterin des Supermarktes in Hochheim klar, dass für einen Einkauf an der Fleischtheke keine extra Servicegebühren anfallen. Die Beschreibung „Service“ auf dem Kassenzettel stehe im Geschäft in der Regel für Brot. „Der Kunde hat zusätzlich zu dem Hähnchenschenkel möglicherweise noch ein Brot gekauft und wusste nicht, was mit „Service“ gemeint ist.“ So oder so, bei seinem nächsten Einkauf bei Rewe in Hochheim wird der Twitter-Nutzer mutmaßlich sehr genau in seinen Einkaufskorb und auf seinen Kassenzettel schauen. (Vivian Werg/Niklas Hecht)

Eine andere kuriose Entdeckung auf ihrem Kassenbon machte kürzlich ein Kundin der Supermarktkette Edeka. Sie wurde von „22 Kassierern gleichzeitig“ bedient. Was hat es damit auf sich?

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