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Hitzewelle in Hamburg: Was tun bei Hitze, Sonnenbrand, Sonnenstich und Co?

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Die Wirkung von Sonne und Hitze wird oft unterschätzt. So gefährlich sind Sonnenbrand und Sonnenstich wirklich und was sie bei der Hitzewelle tun können.

Hamburg – Das Wetter in Hamburg ist oft ungefähr so zuverlässig wie ein Kompass am Nordpol – nämlich gar nicht. Und es dreht sich auch ebenso wild im Kreis. So wie 2022: Zuerst kam der Frühsommer mit heißen Hochsommer-Temperaturen, dann der Sommer mit Hagel, Wind und Regeln, im Hochsommer war es erst diesig, jetzt wird es wieder richtig heiß. Im Juni sollte es schon bis zu 35 Grad warm werden. Jetzt hat die Hitzewelle Hamburg erreicht.

Bei diesem Wechselbad der Temperaturen in Hamburg kann man erstens kaum eine Tagesaktivität planen und zweitens auch übel von der Hitze überrascht werden. Was tun bei Hitze? Wie verhalte ich mich bei der Hitzewelle richtig?

Stadt in DeutschlandHamburg
Einwohner1.904.444 (Sozialamt)
BürgermeisterPeter Tschentscher
Fläche755,2 km²
Gegründet500 n. Chr.

Hitzewelle Hamburg: Sonnenbrand auf der Haut – was passiert da eigentlich?

Sonnenbrand auf der Haut – was passiert da eigentlich? Sollte Ihnen das beispielsweise dann, wenn in Hamburg die Hitzewelle zuschlägt, passieren und Sie haben nicht spontan Sonnencreme und -hut dabei, empfiehlt es sich, ein schattiges Plätzchen zu suchen. Wenn es dann aber doch so weit kommt, dass Sie einen Sonnenbrand oder Sonnenstich abbekommen haben, können Sie während der Hitzewelle in der Hansestadt Folgendes tun.

Ein Sonnenbrand entsteht wie allgemein bekannt, wenn wir uns zu lange der UV-Strahlung der Sonne aussetzen. Die direkte Sonneneinstrahlung ist am gefährlichsten, aber auch bei Wolken kann es zu Verbrennungen kommen. Die UV-Strahlung sorgt dafür, dass sich die Haut entzündet – das wird auch „Dermatitis solaris“ genannt wird. Diese Hautentzündung zeigt sich in Rötung, Jucken, Brennen oder Spannen der Haut, was wir klassisch als Sonnenbrand erkennen.

Hitzewelle in Hamburg: Was tun, wenn der Sonnenbrand bemerkbar wird?

Wenn Sie sich noch am Strand, See oder im Garten befinden, gilt bei der Frage „Was tun bei Hitze“ und dem Anflug des Sonnenbrands als erstes: Raus aus der Sonne. Wenn Sie den Sonnenbrand bemerken, ist es natürlich schon zu spät. Trotzdem sollte man jetzt schnell dafür sorgen, dass es nicht schlimmer wird. Bis der Sonnenbrand abgeklungen ist, sollten Sie – das ist einer der Tipps für die Zeit der Hitzewelle in Hamburg, aber auch weitere Sommer-Sonnen-Tage – weitere Sonnenstrahlung vermeiden.

Thermometer mit Sonnenstrahl und daneben eine Frau, die ihre Schulter eincremt
Bei einem Sonnenbrand oder Sonnenstich ist es eigentlich schon zu spät. Das können Sie auch danach noch für ihre Gesundheit tun. © imago/Montage

Außerdem braucht der Körper zur Regeneration bei einem Sonnenbrand mehr Wasser als sonst. Sie sollten also auch mehr trinken, etwa zwei bis drei Liter am Tag. Bei starken Schmerzen kann auch eine Schmerztablette eingenommen werden. Apropos Trinken: Das ist auch ohne Sonnenbrand bei der Hitzewelle in Hamburg empfehlenswert. Was ist bei der Hitze sonst noch zu tun, um sie auszuhalten?

Als erste Maßnahme bietet sich beim Sonnenbrand das Kühlen der betroffenen Hautstelle an. Am besten nutzen Sie dafür in kühles Wasser getränkte Handtücher. Der nächste Schritt sind beruhigende und ebenfalls kühlende Salben. Reines Aloe Vera-Gel gibt es meist in der Drogerie oder in der Apotheke – und dieses ist beinahe ein Wundermittel bei Sonnenbrand. Auch andere Feuchtigkeits-Cremes oder After-Sun-Sprays können helfen, um die Folgen der Sonneneinstrahlung im Zuge der Hitzewelle in Hamburg zu lindern.

Hitzewelle: So versorgen Sie leichte Sonnenbrände selbst – und dann müssen Sie zum Arzt

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich auch eine Kortison-Salbe oder eine Silbersulfat-Creme aus der Apotheke besorgen, die sich bei Verbrennungen wie eben einem Sonnenbrand eignen, um die Hautentzündungen zu behandeln. Außerdem lindert Kortison zum Beispiel den Juckreiz bei einem Sonnenbrand, der bei Sonneneinstrahlung, wie er im Rahmen der Hitzewelle in Hamburg zu erwarten ist, leicht auftreten kann.

Wenn Ihr Sonnenbrand allerdings anfängt, Bläschen – manchmal auch Eiterbläschen – zu bilden, dann handelt es sich um einen Sonnenbrand zweiten Grades. In diesem Fall sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. In der Regel schält sich sie verbrannte Haut bei solch starken Verbrennungen nach ein paar Tagen ab. Bei Babys und Kindern empfiehlt sich übrigens auch ohne Bläschen ein Besuch beim Kinderarzt.

Risiko bei der Hitzewelle in Hamburg: Sonnenstich – was ist das eigentlich?

Wenn wir während der Hitzewelle zu lange in der Sonne sind, kann es vorkommen, dass die Sonnenstrahlung im Kopf einen Wärmestau verursacht. Das führt dazu, dass Teile der Hirnhaut oder des Hirngewebes gereizt werden – das Resultat ist ein Sonnenstich. Die Auswirkungen davon bemerken Betroffene meist erst Stunden später – anders als beim noch gefährlicheren Hitzschlag, der bei Hitze nicht nur den Körper, sondern den gesamten Körper angreift und sofort auftritt.

Typische Symptome für einen Sonnenstich sind starke Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, ein geröteter heißer Kopf und Nacken. Hinzu kommen Schlappheit, Übelkeit sowie Erbrechen, Schwindel oder Bewusstseinsstörungen wie Verwirrtheit und eine erhöhte Körpertemperatur. Bei Kindern teilweise auch Fieber.

Richtig handeln beim Sonnenstich: Wann muss der Notarzt gerufen werden?

Wenn der Sonnenstich mit starken Symptomen auftritt, sollten Sie sofort einen Notarzt rufen. Das gilt auch, wenn leichte Symptome schlimmer werden. Ein Sonnenstich kann nämlich auch zu Atemstörungen, Bewusstlosigkeit, bleibenden Hirnschäden oder im schlimmsten Fall zum Tod führen.

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Zu den Sofortmaßnahmen beim Sonnenstich gehört natürlich, sofort an einen kühlen, schattigen Ort zu gehen und diesen für die nächsten Tage nicht wieder zu verlassen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte in diesem Fall definitiv vermieden werden. Außerdem sollte der schmerzende Kopf möglichst druckbefreit hochgelegt werden und kann dazu mit kühlen Wickeln oder Tüchern gekühlt werden. Das gilt auch für Hals und Nacken. Achten Sie aber darauf, dass Sie keine eiskalten Kühlakkus nehmen. Extreme Kälte belastet den Körper zusätzlich.

Während der Genesung braucht der Körper viel Flüssigkeit. So wie auch ohne Sonnenbrand oder Sonnenstich während der Hitzewelle in Hamburg. Trinken – sowohl von Wasser wie auch Fruchtschorlen, leicht gesalzenes Wasser oder spezielle Elektrolytdrinks – ist also das A und O. Außerdem sollten Betroffene sich einigen Tage körperlich schonen.

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