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Hitze-Mai in Hamburg: Freibäder bleiben zu – wo Sie trotzdem baden können

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Von: Kevin Goonewardena

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Die Freibäder in Hamburg haben noch geschlossen. Wo Sie vom Badesee über das Ganzjahresbad trotzdem unter freiem Himmel schwimmen können, erfahren Sie hier.

Hamburg – Vor fast vier Wochen hat es in Hamburg zuletzt richtig geregnet – genauer gesagt am 13. April. Seitdem ist es trocken, die Temperaturen erreichen teilweise bis 20 Grad Celsius und bis zum Ende des Monats Mai werden sommerliche Temperaturen von 30 Grad erwartet – die Sommer-Hitze hat längst Kurs auf Hamburg genommen. Doch die Freibad-Betreiber der Hansestadt zeigen sich trotz der sommerlichen Temperaturen noch zurückhaltend und halten ihre Betriebe bisher geschlossen. 24hamburg.de hat für Sie eine Liste zusammengestellt, wo Sie in den nächsten Tagen trotzdem schwimmen gehen können. Spoiler: Freibäder sind auch darunter.

Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche:Fläche: 755,1 km
davon Wasserfläche:8,1 %
Bekannteste Gewässer:Elbe, Alster, Bille

Wetter in Hamburg sommerlich: Ist das Schwimmen in Alster und Elbe erlaubt?

Hamburg ist bekannt für seine Flüsse und Kanäle – insbesondere natürlich für die Elbe und Alster. Doch ist das Schwimmen in Hamburgs berühmtesten Gewässern überhaupt erlaubt? Ganz klar: Nein. Dass in der Elbe wegen der Strömung, aber auch wegen des Schiffsverkehrs das Baden verboten ist, sollte eigentlich klar sein. Kann aber nicht oft genug wiederholt werden. Denn immer wieder geschehen schreckliche Tragödien beim verbotenen Bad in der Elbe. Das Verbot gilt auch für Hamburgs berühmten Elbstrand und das kleinere, unbekanntere Pendant an der Süderelbe auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Erlaubt ist das Baden allerdings in der sogenannten Doveelbe, einem Nebenarm der Elbe in den Vier- und Marschlanden.

Badeseen in Hamburg: Stadt unterhält offizielle Liste – mit allerlei nützlichen Infos

Im Stadtgebiet von Hamburg gibt es eine ganze Reihe von Badeseen, die meisten davon befinden sich am Stadtrand. Etwa in den Vier- und Maschlanden, in Allermöhe (Allermöhe See, See Hinterm Horn, Westensee, Eichbaumsee), in Öjendorf, Tonndorf, in der Bobeger Dünne. Die Stadt Hamburg listet auf ihrer Internetseite alle 15 offiziellen Stellen auf.

Eröffnung der Freibad Saison im Freibad Kaifu Bad 2014
Noch ist es nicht so weit - die Hamburger Freibäder haben trotz sommerlicher Temperaturen geschlossen. Wo neben dem Kaifu Bad (hier auf dem Foto aus dem Jahr 2014 zu sehen) trotz geschlossener Freibäder trotzdem unter freiem Himmel in Hamburg geschwommen werden kann - und zwar ganz legal. © imago

Und nicht nur das: Interessierte finden dort Bilder der Seen und sonstigen Badestellen in Hamburg, die genaue Adresse und die Anfahrt – auch mit ÖPNV im Hamburger Verkehrsverbund HVV. Sogar eine Übersicht der jeweils letzten entnommenen Wasserprobe und des Prüfergebnisses lässt sich auf der Internetpräsenz der Stadt Hamburg finden.

Wetter in Hamburg lädt zum Schwimmen ein: Das Kaifu Freibad und andere haben das ganze Jahr geöffnet

Doch auch außerhalb der Freibadsaison müssen Hamburger und Hamburgerinnen auf der Suche nach einer Outdoor-Möglichkeit nicht auf das legale oder illegale Bad in einem der Gewässer der Hansestadt ausweichen. Denn neben den 21 Hallenbädern und 13 Freibädern betreibt die Bäderland GmbH, die für die Stadt Hamburg die öffentlichen Schwimmangebote betreibt, auch 7 sogenannte Ganzjahresfreibäder.

Dazu gehören die Alster-Schwimmhalle, die zurzeit aufwendig saniert und erweitert wird, das Holthusenbad, das Kaifu-Bad, das Bille-Bad, das Familienbad Rahlstedt oder das Freizeitbad Midsommerland in Harburg. Die unterschiedlich ausgestatteten Außenanlagen der Bäder lassen auch im tiefsten Winter Schwimmbegeisterte bei einer Wassertemperatur zwischen 25 und 28 Grad Celsius alles andere als frieren.

Bäderland lässt Hamburger Bäder zu – doch diese Freibäder im Umland haben bereits geöffnet

Wie die Tageszeitung Hamburger Morgenpost berichtet, haben einige Freibäder im Hamburger Umland bereits jetzt geöffnet. Das sind in Schleswig-Holstein etwa das Freizeitbad Geesthacht (Kreis Lauenburg) und das Freizeitbad in Bargteheide im Kreis Stormarn.

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Auch im südlichen Umland, im niedersächsischen Landkreis Harburg, der an den gleichnamigen Hamburger Stadtbezirk grenzt, begrüßen bereits Freibäder Schwimmer und Schwimmerinnen. Etwa in Jesteburg und Tespe. Und das ganz ohne Corona-Regeln. Diese entfallen selbstverständlich auch in den Hamburger Bädern, wenn sie denn geöffnet sind.

Wasserratten aufgepasst: Eintritt ins Freibad Geesthacht kostenlos – so lange noch

In dem erwähnten Freibad in Geesthacht ist der Eintritt zurzeit sogar kostenlos. Wochenlang sorgte die Einführung einer geplanten Preisstaffelung ohne die sonst in Freibädern übliche Saisonkarte für Gesprächsstoff bei Politik und Bürgern. Ist Geesthacht teurer als Sylt? – war etwa im Abendblatt zu lesen. Die ursprünglichen Pläne sind zwar vom Tisch, doch Preisänderungen wird es dennoch geben. Dafür muss das Kassen- und Buchungssystem des Schwimmbads umgestellt werden und das dauert offenbar. Bis zur erfolgreichen Umstellung, hatte Bürgermeister Olaf Schulze Ende April erklärt, hätten die Besucher und Besucherinnen des beliebten Schwimmbades direkt an der Elbe freien Eintritt. 

Ab dem 9. Mai 2022 sollten dann die normalen Preise gelten. Doch mit der Umstellung gibt es weiterhin Probleme – nun ist, wie auf der Website des Schwimmbads Geesthacht zu lesen – der Eintritt noch eine weitere Woche kostenlos. Und zwar bis einschließlich den 15. Mai 2022. Man gehe davon aus, ab dem 16. Mai 2022 wieder reguläre Tickets verkaufen zu können, heißt es weiter.

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