1. 24hamburg
  2. Verbraucher

Heizen 2022: Neun Heiz-Tipps, mit denen Sie wirklich Geld sparen

Erstellt:

Von: Bona Hyun

Kommentare

Strom- und Gaspreise steigen. Der Winter wird für viele teuer. Mit einigen Heiztipps können Sie beim Heizen 2022 mehrere Hundert Euro sparen, ohne zu frieren.

Hamburg – Steigende Energiepreise und vorzeitiger Wintereinbruch im September: Die Heizsaison beginnt dieses Jahr früh. Und viele Kunden zittern schon vor der Heizperiode nach saftigen Preiserhöhungen von Anbietern vor einer hohen Nebenkostenabrechnung. Bereits jetzt fahren Verbraucher ihren Energieverbrauch herunter, um Heizkosten zu sparen.

Die gute Nachricht: Im Haushalt können Verbraucher durch einfache Tricks die Energiekosten gering halten und beim Heizen 2022 zwar Geld sparen, müssen aber auf der anderen Seite auch nicht frieren.

Stadt in Deutschland:\tHamburg
Fläche:\t755,2 km²
Bevölkerung:\t1,841 Millionen (2019) Eurostat
Bürgermeister:\tPeter Tschentscher

Heizen 2022: Mit diesen Heiztipps sparen Sie bares Geld – auf die richtige Raumptemperatur kommt es an

Entscheidend für die Heizkosten in der Heizsaison ist, wie stark man wirklich heizt. Nicht alle Räume einer Wohnung oder aber eines Hauses müssen gleich temperiert werden, schreibt das Abendblatt. Im Wohnzimmer genügen 20 Grad, also Stufe drei auf dem Thermostat. In Bad und Kinderzimmer gelten 22 Grad (Stufe drei bis vier) als angenehme Temperatur. Im Schlafzimmer reichen 15 bis 16 Grad und in der Küche 17 Grad aus.

Beim Heizen Geld sparen: Räume in der Heizsaison nicht unterkühlen und Thermostatköpfe anbringen

Weniger heizen ist günstiger – logisch. Verbraucher sollten allerdings darauf achten, die Räume nicht zu unterkühlt zu lassen. Fällt die Raumtemperatur auf unter 12 Grad, kostet es letztlich mehr Energie, beim Heizen 2022 die Heizanlagen hochzufahren. Trotz Nichtnutzung der Wohnung im Herbst- oder Winterurlaub sollte die Heizung zumindest reduziert weiterlaufen und nicht komplett ausgeschaltet werden.

Eine Hand mit Geldscheinen vor einer Heizung
Sparsam heizen: Mit welchen Tricks Sie die Heizkosten stark senken können. © Jens Büttner/dpa

Ein Grad weniger reduziert den Heizenergieverbrauch um sechs Prozent – das wären jährlich einige Hundert Euro weniger, die man zu zahlen hätte. Dabei behilflich sind in der Heizsaison elektronische und programmierbare Thermostatköpfe, die die Raumtemperatur individuell anpassen können. Elektronische Thermostate können sogar minutengenau regeln, wann die Temperaturen beim Heizen 2022 sinken und steigen.

Heizungssaison: Mit einfachen Tipps – warum Sie Heizkörper entlüften sollten

Auch den Heizkörper zu entlüften, kann viel bringen: Um bis zu 15 Prozent werden so beim Heizen die Heizkosten reduziert. Gerade zu Beginn der Heizperiode kann die Anlage gluckern, weil der Heizkörper nicht durchgehend gewärmt wird. Dadurch sammelt sich Luft an, die abgelassen werden muss. Diese regelmäßigen Kontrollen des Wasserdrucks sind ebenfalls wichtig.

Nachrichten aus Hamburg direkt aufs Handy – ganz einfach via Telegram

Richtig heizen und Energiekosten sparen: Heizkörper müssen richtig „atmen“

Genauso wichtig ist es für den Heizkörper, seine Wärme ungehindert in den Raum abgeben zu können. Zwischen einem Möbelstück und dem Heizkörper sollten mindestens 30 Zentimeter Abstand bestehen, schreibt das Abendblatt. Gardinen und bodenlange Vorhänge, die beim Heizen in der Heizsaison vor der Heizung hängen, verhindern ebenfalls die Wärmeabgabe der Heizkörper.

Heizkosten senken: Tricks, die dabei helfen – richtig Lüften ist wichtig

Einmal Stoßlüften bewirkt viel mehr als das Fenster „auf Kipp“ zu stellen. Zwei- bis dreimal pro Tag sollten Verbraucher die Fenster weit öffnen, um die natürliche Feuchtigkeit im Raum abziehen zu lassen. So geht viel weniger Wärme verloren als beim Dauerlüften. Denn beim Dauerlüften kühlt der ganze Raum sehr viel stärker aus und muss dann anschließend beim Heizen länger erwärmt werden. Das wiederum führt dazu, dass in der Heizsaison die Kosten nicht sinken, sondern steigen.

Noch mehr News aus Hamburg und Umgebung erhalten Sie mit unserem Newsletter - jetzt kostenlos anmelden!

Heizkosten in der Heizperiode senken: Fenster und Türen isolieren

Durch undichte Fenster- und Türrahmen strömt viel kalte Luft von außen in den Raum. Um möglichst wenig Wärme zu verlieren, sollten auch Fenster und Türen isoliert werden. Dafür eigen sich aufklebbare Isolierbänder. Feste Kunststoffdichtungen sind meist länger haltbar als solche mit Schaumstoff. Unter der Tür kann eine sogenannte Bürstendichtung hilfreich sein.

Sparsam heizen im Winter: Nischen und Rohre dämmen und isolieren

Es lohnt sich, die sogenannten Wärmebrücken wie Heizungsnischen und Rollladenkästen nachträglich zu dämmen und zu isolieren. Zwar erfordert dies handwerkliches Geschickt, doch durch die Dämmung können die Heizkosten bis zu acht Prozent gesenkt werden. Für die Dämmung gibt es Matten, die sich zwischen Heizkörper und Wand anbringen lassen. Gesetzlich längst vorgeschrieben ist dies sowieso schon bei Rohren in ungeheizten Räumen.

Nicht heizen im Winter? Wärmegefühl durch Teppich überlisten

Teppiche auf glatten Böden fühlen sich wärmer an als Fliesen und Holzböden. Tests zeigen, dass die Raumtemperatur um zwei Grad höher wahrgenommen wird, wenn ein Teppich auf den Fliesen liegt. Dann kann der Thermostat auch ein wenig runtergedreht werden – ohne, dass man wirklich friert.

Auch interessant

Kommentare