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Hamburg in Gluthitze: So sorgen Sie dafür, dass Ihre Wohnung kühl bleibt

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Wenn es draußen heiß ist, wollen wir uns gern in der kühlen Wohnung verkriechen. So werden ihre Räume kühl und bleiben es auch.

Hamburg – Wenn eine Hitzewelle über einen hinwegrollt, wie es gerade in Hamburg passiert, möchte man sich am liebsten an einem schattigen Plätzchen verkriechen. Blöd nur, wenn dann ausgerechnet die eigene Wohnung zur Sauna wird, in der sich die Hitze staut.

Stadt in DeutschlandHamburg
Einwohner1.904.444 (Sozialamt, Stand 2021)
BürgermeisterPeter Tschentscher
Fläche755,2 km²
Gegründet500 n. Chr.

Mit diesen Tipps können Sie Ihre eigenen vier Wände abkühlen und dafür sorgen, dass es auch so bleibt – während Hamburg den höchsten Hitzerekord seit 30 Jahren bricht.

Hitzewelle in Deutschland: Richtiges Lüften ist das A und O

Bei Hitze die Fenster aufzureißen oder ganz zu schließen und zu verdunkeln, sind zwei Reaktionen, die man oft bei starker Wärme sieht. Keines von beiden ist das Non-Plus-Ultra, wenn es darum geht, die Wohnung zu kühlen. „Richtig lüften“ ist das Stichwort.

Am besten lässt man morgens oder abends, wenn es von der Nacht noch oder schon wieder kühl ist, kalte Luft in alle Räume. Reißen Sie die Fenster dabei ruhig ganz auf – und auch Ihre Schranktüren, denn auch diese speichern Wärme. Wenn Ihre Wohnung angenehm kühl ist und bevor es draußen zu heiß wird, schließen und verdunkeln Sie die Fenster, damit die Kälte drinnen bleibt.

Aufgepasst: Wenn Sie sich in den kühlen Räumen allerdings den ganzen Tag aufhalten, müssen Sie auch zwischendurch lüften, weil sich durch das Schwitzen und die Menschen die Hitze sonst wieder darin staut. Oder Sie sorgen mit Ventilatoren – aus denen man mit einem Eimer Eiswasser auch ganz leicht eine Klimaanlage basteln kann – für eine Luftzirkulation. Abends können Sie mit dem Ventilator die heiße Luft aus dem Fenster blasen und tagsüber kühlt er durch die bewegte Luft die Haut, allerdings nicht den Raum. Wenn Sie das Zimmer verlassen, können Sie ihn demnach ausschalten – und Energie sparen.

(R)aus mit heißen Geräten

Energie sparen ist auch ein Stichwort für weitere Möglichkeiten der Abkühlung. Elektrogeräte wie der Fernseher, der Laptop, der PC oder eine Lampe benötigen nicht nur momentan in Hamburg knappe und teure Energie, sie erzeugen auch unnötige Wärme – auch im Stand-by-Modus – die man in der Wohnung bei einer Hitzewelle mit 40 Grad nicht haben will.

Junge vor einem Ventilator und ein Thermometer
Ventilatoren können helfen, die Wohnung bei Hitze angenehm kühl zu halten. (24hamburg.de-Montage) © IMAGO Images/MedienServiceMüller & IMAGO Images/Addictive Stock

Auch der Wäschetrockner sollte ausgeschaltet bleiben – bei diesem Wetter trocknet Wäsche auch problemlos an der Luft – und wer nicht muss, sollte auch nicht unbedingt mit Herd oder Ofen das Mittagessen zubereiten. Machen Sie stattdessen kühle Snacks wie Sandwiches oder grillen Sie draußen. Wer sich doch an den Kochtopf stellen möchte, sollte zu Hause eine Dunstabzugshaube haben, die die heiße Luft vom Kochen nach draußen befördert.

Wärmeschlucker: Die richtige Einrichtung für eine kühle Wohnung

Kaum zu glauben, aber auch Ihre Inneneinrichtung kann Wärme speichern. Wer in seiner Wohnung zum Beispiel viele dicke Teppiche und schwere Vorhänge hat, wird es wärmer haben als jemand mit Fliesen und einem Marmor-Küchen-Tresen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, rollen Sie also Teppiche auf und lagern Sie sie ein, bis sie im Winter wieder angenehm sind.

Auch die Fenster bedürfen der richtigen Ausstattung. Wer dicke, dunkle Vorhänge hat, sollte diese am besten durch helle Rollos austauschen. Im Gegensatz zu dunklen Farben, die das Licht und somit die Wärme schlucken, reflektieren helle Farben diese von den Fenstern weg. Auch Fensterfolien sind eine Option. Diese verdunkeln die Fenster nicht komplett, reflektieren aber die Sonne. So wird es nicht zu heiß und gleichzeitig wird Strom für Licht gespart.

Die Beschaffenheit der Wände ist zwar keine kurzfristige Lösung, aber trotzdem interessant für alle, die langfristig ein kühles Ambiente wollen. Helle Farben an den Wänden, innen und außen, stoßen die Wärme ab. Auch Kletterpflanzen an der Hauswand, wie zum Beispiel Efeu, schlucken viel Licht und Wärme, bevor sie in die Wohnung dringen.

Kühl schlafen: So leiden Sie nachts nicht unter der Hitze

Ein alter Hausfrauen-Trick bei Hitze: Das Nachthemd in den Kühlschrank legen. Auch heute noch ist die Methode effektiv für eine kurzfristige Abkühlung, sollte allerdings mit Vorsicht genossen werden. Der Schlafanzug sollte weder nass noch eiskalt aus dem Gefrierfach kommen, da Sie dann Gefahr laufen, krank zu werden oder wegen der starken Kälte, die der Körper ausgleichen will, noch mehr schwitzen. Ein kühles Hemd reicht völlig. Auch Schlafbrillen aus Gel, die im Kühlschrank lagern, können erfrischend sein.

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Wer auf Nummer Sicher gehen will, der kann sich für den Sommer aber auch eine spezielle Matratze besorgen, wie eine Taschenfederkernmatratze, die für Luftzirkulation sorgt und daher kühler ist. Lassen Sie sich dabei am besten von einem Matratzen-Experten beraten.

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