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Im Haushalt Energie sparen: Dieser geniale Spültrick senkt die Kosten beim Abwasch

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Von: Bona Hyun

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Gas, Strom und Co. Alles wird teurer und teurer. Verbraucher können beim Abspülen per Hand Energiekosten sparen. Mit diesem genialen Trick.

Hamburg – Abspülen mit der Hand ist normalerweise um ein Vielfaches teurer und verbraucht mehr Energie. Laut der Haushaltsexpertin Christiane Pakula von der Hochschule Niederrhein werde dabei das Doppelte an Energie verbraucht – im Vergleich zum Abwasch mit der Geschirrspülmaschine, wie Pakula gegenüber waz.de erwähnt. Kaltes Wasser sei in dem Fall am energiesparender.

Kaltes Wasser? Bei all dem Fett und Resten, die sich auf Tellern, Geschirr oder in Tassen festsetzen?Ja! Aber wie soll das gehen?

Unternehmen:Henkel
CEO:Carsten Knobel (1. Jan. 2020–)
Umsatz:20,07 Milliarden EUR (2021)
Hauptsitz:Düsseldorf

Dieses neue Spülmittel spart Energiekosten beim Abspülen – es löst Fett auch bei kaltem Wasser 

Ein neues Spülmittel ist genau darauf angepasst: Es wirkt laut der WAZ auch im kalten Wasser, also „kalt aktiv“, damit die Verbraucher beim Abspülen Energie sparen können. Das „Pril“–Spülmittel der Firma Henkel soll jetzt das Fett auch bei kaltem Wasser lösen. Philip Heldt, Umweltexperte der Verbraucherzentrale NRW, hält das Spülmittel nicht nur für energiesparend, sondern auch für bedeutend für die Umwelt. Selbiges gilt für das Wäschewaschen mit niedrigeren Temperaturen: „Bei Wäsche muss man heute nicht mehr mit 90 Grad waschen, das ist ohnehin ein ‚Energie-Gau‘. Meist reichen 30 bis 40 Grad, auch weil Waschmittel das inzwischen möglich machen.“ Doch wie gut funktioniert Abwaschen mit der Hand mit kaltem Wasser überhaupt?

Eine abgespülte Pfanne und Geldscheine
Beim Abwasch können Verbraucher Energiekosten sparen. (24hamburg.de-Montage) ©  Monika Skolimow/dpa/Westend61/imago

Beim Abwasch Energie sparen: Dieses Spülmittel von Henkel hat geänderte Rezeptur

Auf Waz-Anfrage habe eine Sprecherin erläutert, dass das Spülmittel Teil einer Nachhaltigkeitsstrategie sei. Beim „Pril“-Spülmittel seien die Inhaltsstoffe so verändert worden, dass die Reinigungswirkung aufgrund von zwei neuen Enzymen im Spülmittel auch bei tiefen Temperaturen sehr gut ist. Für viele Haushalte könnte das Spülmittel im Hinblick auf die Energiekrise und steigenden Gas-und Strompreise hilfreich sein.

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Apropos Energiesparen: Auch die Hansestadt Hamburg hat weitere Spar-Maßnahmen eingeführt und die berühmte Alster-Fontäne ausgeschaltet. Nun steht im Raum, dass auch die Lichter auf dem Hamburger Kiez nachts ausgehen sollen – was allerdings ein Problem ist. Denn für die Gaswirte beginnt das Tagesgeschäft auf dem Kiez im Stadtteil St. Pauli erst abends.

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Im Haushalt Energie sparen: Weitere Tipps, wie Sie beim Abwasch Energiekosten gering halten

Doch zurück in die eigenen vier Wände: Verbraucher können zudem die Energiekosten beim Abwasch verringern, wenn sie verstärkt auf einige Punkte achten. Am meisten Energie wird laut Expertin Christiane Pakula gespart, indem man das Geschirr nicht unter fließendem Wasser spült. Dies passiere häufiger in Haushalten Südeuropas, wo das Wasser ohnehin schon knapp ist. Zudem würden viele Verbraucher den Fehler machen, zu viel Spülmittel beim Abwasch zu nehmen. Das führe aber dazu, dass der Wasserverbrauch sich erhöhe, wenn das Geschirr klargespült wird.

Kaltes Wasser oder heißes Wasser beim Abwaschen?

Laut Philip Heldt, Umweltexperte der Verbraucherzentrale NRW, ist bei heißem Wasser eine Temperatur von maximal 42 Grad für die Hand aushaltbar, bis es schmerzt. Kaltes Wasser betrage normalerweise eine Temperatur von 20 Grad.

Es sei außerdem ratsam, den Teller vor dem Spülen mit der Hand grob vom Schmutz zu befreien. Wird der Schmutz mit Spülmittel eingeweicht, lasse er sich dann noch besser entfernen. Selbstverständlich sollten Verbraucher jetzt nicht nur noch mit kaltem Wasser abspülen. Beim Klarspülen sei heißes Wasser grundsätzlich effizienter. Generell gibt es im Haushalt viele Möglichkeiten, Energie zu sparen – so wie zum Beispiel auch beim Staubsaugen.

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