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Essig in die Waschmaschine? Diese Fehler machen viele im Haushalt

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Von: Kilian Bäuml

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Essig ist ein beliebtes Hausmittel zum Reinigen. Doch nicht alles sollte damit behandelt werden. Ökologisch bedeutet nämlich nicht automatisch ohne Risiko.

Kassel – Essig ist als vielseitiges Wundermittel im Haushalt vielen schon bekannt. Vor allem zum sauber machen lässt sich Essig gut verwenden und wird bereits seit Jahrhunderten verwendet. Dazu ist er sehr preiswert und bietet eine ökologische Alternative zu vielen chemischen Reinigern.

Doch nicht an allen Einsatzorten ist Essig das Mittel der Wahl und kann sogar Schaden anrichten. Wo sollte man im Haushalt besser keinen Essig verwenden?

Hände an der Waschmaschine
Zum Wäschewaschen eignet sich Essig gut, aber nicht zum Reinigen der Waschmaschine. (Symbolbild) © Anastasiya Amraeva/Imago

Essig in die Waschmaschine? Dort sollte man ihn nicht zum Reinigen verwenden

Die Verwendung von Essig zum Reinigen der Waschmaschine ist keine gute Idee. Denn: Ökologisch bedeutet nicht gleich ohne jedes Risiko. Die Verwendung von Essig soll helfen, wenn die Wäsche nach dem Waschen nicht frisch riecht. Häufig liegt das an Resten von Fett oder Reinigungsmitteln, die sich in der Maschine sammeln, besonders wenn die Wäsche häufig kalt gewaschen wird, wie etwa bei 30 Grad. Der Essig soll diese Reste lösen und den Geruch neutralisieren. Dabei greift er jedoch Teile der Waschmaschine an.

Denn obwohl der Essig ein ökologisches Hausmittel ist, wirkt die enthaltene Säure zu aggressiv auf die Gummidichtung und die Schläuche der Waschmaschine. Durch den Essig werden sie auf Dauer geschädigt, berichtet Ökotest.

Essig nicht zum Reinigen der Waschmaschine nehmen: Doch was ist mit der Wäsche?

Auch bei der Verwendung von Essig beim Wäschewaschen sollte aufgepasst werden. Denn die Dosierung ist entscheidend, erklärt auch Christine Maginot-Rohde. Sie ist Expertin der Hersteller-Initiative Hausgeräte+. Von stark dosiertem Essig, wie der Essenz mit einem Säuregehalt von 25 Prozent, rät die Expertin ab. Fruchtessig sollte ebenfalls nicht verwendet werden, da er die Wäsche verfärben könnte.

Auch andere Gegenstände und Oberflächen reagieren auf den Essig empfindlich und sollten deshalb besser nicht mit ihm gereinigt werden. Laut dem NDR gehören dazu folgende:

Essig in die Waschmaschine? Auch andere Gegenstände nicht mit Essig reinigen

Essig zum Reinigen: Nicht die einzige natürliche Alternative zu chemischen Mitteln

Der Essig ist nicht das einzige Wundermittel im Haushalt, auch wenn einige Oberflächen und Gegenstände nicht damit gereinigt werden sollte. Ein anderes Hausmittel macht das blitzschnell und ohne Chemie, nämlich die Zitronensäure. Sie hilft ebenfalls gegen Ablagerungen in der Waschmaschine und greift dabei die Maschine nicht an, schreibt Ökotest. Das berichtet hna.de.

Ein anderes Hausmittel, das man zum Wäschewaschen benutzen kann, ist Kaffee. Dort hilft das Hausmittel dabei, dass schwarze Kleidung nicht verblasst. Der Kaffee ist auch an anderer Stelle in Haus und Garten eine echte Geheimwaffe. Um die Waschmaschine sauber zu halten, empfiehlt Ökotest regelmäßig heiß zu waschen, das Flusensieb zu wechseln und das Waschmittelfach nach Verwendung zu öffnen. (kiba)

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