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Wäsche nicht bei 60 oder 40 Grad waschen – das ist sinnlos und teuer

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Von: Lena Zschirpe

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Im Haushalt gibt es einige Stellen, an denen man Strom sparen kann. Die Wäsche bei 40 Grad zu waschen, ist sinnlos. 

Dortmund – Strom und Energie einzusparen ist für viele Verbraucher wohl besonders im Zusammenhang mit der Energiekrise interessant geworden. Einsparen lässt sich an gleich mehreren Stellen im Haushalt, so gehört der TV zu den großen Stromfressern. Doch auch beim Waschen gibt es großes Potenzial, die eigenen Kosten zu senken, berichtet RUHR24.

Wäsche waschen und dabei Geld sparen: Richtige Temperatur ist entscheidend

Wer regelmäßig die Waschmaschine anschmeißt, wird es wissen: Das große Haushaltsgerät hat mehrere Programme und kann das Wasser bis zu verschiedenen Temperaturen erhitzen. Die meisten Temperaturen bieten mindestens die Schritte von 30, 40, 60 und 90 Grad an, wobei sogenannte Kochwäsche laut Waschmittelhersteller Persil heutzutage bereits ab 60 Grad anfängt.

Doch braucht man überhaupt Waschgänge ab 60 Grad? Laut NDR ist diese Funktion mittlerweile überflüssig geworden. Bei normaler Nutzung der Textilien wird die volle Waschkraft bereits weit darunter entfaltet. Wie die Verbraucherzentrale bestätigt, passiert das sogar schon bei 20 Grad.

Sinnvoll kann ein Waschgang bei 60 Grad allerdings sein, wenn der eigene Haushalt akut von Infektionskrankheiten betroffen ist, wie etwa Fußpilz oder viralen Erkrankungen. Wenn Personen mit einem geschwächten Immunsystem im Haushalt leben, sind höhere Temperaturen bei der Waschmaschine ebenso sinnvoll. Auch Wodka kann Wäsche in der Waschmaschine desinfizieren.

Wäsche bei 30, 40 oder 60 Grad waschen? Manche Funktionen sind sinnlos und teuer

Grundsätzlich reichen 40 Grad also schon aus, um die Wäsche wirklich sauber zu halten. Laut NDR ist diese nur einmal im Monat mit Vollwaschmittelpulver nötig, um die Waschmaschine möglichst keimfrei zu halten.

Wer seine Stromkosten noch weiter verringern möchte, kann sogar noch einen Schritt weitergehen. Denn viele Kleidungsstücke werden sogar schon bei 30 Grad sauber, wie hna.de berichtet. Darunter sind etwa: Hemden und Blusen, T-Shirts sowie Stoffhosen und Pullover, also der Großteil der alltäglichen Kleidungsstücke (mehr Lifehacks bei RUHR24 lesen).

Nun könnte man meinen, dass 10 Grad keinen großen Unterschied machen. Doch genauso wie sie im Sommer zwischen wohlig warm und unerträglich entscheiden, kann auch beim Wäschewaschen der Schritt zwischen 30 und 40 Grad enorme Auswirkungen haben.

Temperatur beim Wäschewaschen: 40 Grad sind oft total überflüssig

Die meiste Energie verbraucht die Waschmaschine schon beim reinen Aufheizen, deswegen macht es für das Gerät durchaus einen Unterschied, ob 30, 40 oder 60 Grad angestrebt werden.

Bei der Frage um die Temperatur ist es auch nicht sinnig nach dem Motto „viel hilft viel“ zu handeln. Denn je nach Verschmutzung hilft es auch nicht, wenn das Wasser in der Waschmaschine einfach heißer wird. Der höhere Waschgang kann im Zweifel komplett sinnlos sein. Stattdessen empfiehlt es sich, Flecken vorzubehandeln. Dabei helfen schon günstige Hausmittel wie Gallseife, welches mittlerweile auch in praktischer Spray-Form erhältlich ist.

Wäsche richtig waschen und trocknen: Kurzprogramm ist besonders teuer

Mit dem Hintergrundwissen leuchtet wahrscheinlich ein: Wer Strom sparen möchte, sollte auch das Kurzprogramm der Waschmaschine meiden. Das heizt sich besonders schnell in sehr kurzer Zeit auf und braucht insgesamt mehr Umdrehungen, um die Wäsche zu waschen. Das Eco-Programm hingegen spart 50 Prozent der Energie ein.

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