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Einkaufen ohne Maske: Diese Discounter und Supermärkte kippen die Maskenpflicht

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Von: Elias Bartl

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Was vor gut zwei Jahren noch eine komische Sache war, wurde in der Pandemie zur Selbstverständlichkeit. Doch bald entfällt die staatliche Pflicht zum Maskentragen beim Einkaufen.

Hamburg – Wer in Supermärkten und bei Discountern einkauft, muss von der kommenden Woche in einigen Bundesländern an keine Maske mehr tragen. Nach Edeka und Globus kündigte am Donnerstag auch Rewe an, dass man nach dem Ende der staatlichen Vorgaben nicht von seinem Hausrecht Gebrauch machen werde.

Über das Hausrecht wäre es möglich, dass Firmen in ihren Räumen weiter das Tragen von Masken beim Einkaufen vorschreiben - das gilt in der Branche aber als nicht durchsetzbar. Sofern es keine anderslautenden behördlichen Vorgaben gebe (wie etwa in Hamburg), werde der Einkauf bei Rewe und der Discount-Tochter Penny auch ohne Maske möglich sein, sagte ein Rewe-Sprecher am Donnerstag. Dies gelte auch für die Baumarktkette Toom, die ebenfalls zum Konzern gehört. Das Maskentragen war in der Pandemie als Schutzmaßnahme eingeführt worden.

Einkaufen ohne Maske: Discounter und Supermärkte kippen die Maskenpflicht

Eine junge Frau nimmt ihre Coronamaske im Supermarkt ab und die Logos der Supermärkte Edeka, Aldi, Rewe und Lidl
Corona: ab nächster Woche fällt in vielen Supermärkte die Maskenpflicht. (24hamburg.de-Montage) © Cecilia Fabiano/Jonas Güttler/Jens Kalaene/Sebastian Kahnert/dpa/Gottfried Czepluch/Michael Gstettenbauer/imago

Lidl und Aldi machten am Donnerstag ebenfalls deutlich, dass die Kunden bei ihnen bald nicht mehr zum Mund-Nase-Schutz greifen müssen. Sollten staatliche Vorgaben „die Aufhebung der Maskenpflicht für Kunden vorsehen, werden wir diesen folgen“, teilte die Schwarz-Gruppe mit, zu der Lidl und Kaufland gehören. Aldi Süd teilte mit, man behalte sich eine Empfehlung an die Belegschaft und Kundschaft vor, weiter freiwillig eine Maske zu tragen.

Aus für Maskenpflicht im Supermarkt: Auch in Hamburg?

In einigen Teilen Deutschlands werden die Verbraucher aber wohl weiter zur Maske greifen müssen, bevor sie durch die Ladentür gehen. Denn in Hamburg und in Mecklenburg-Vorpommern soll das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen bis Ende April weiter Pflicht sein. Auch danach kann es in Hamburg mit der Maskenpflicht weitergehen. Bürgermeister Peter Tschentscher erklärte die Hansestadt gemeinsam mit dem Senat trotz niedrigster Inzidenz bundesweit zum Corona Hotspot.

Ohne Maske Shoppen: Neben Supermärkten ziehen weitere Händler nach

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Zahlreiche andere Händler haben ebenfalls bekanntgegeben, dass sie von ihrem Hausrecht nicht Gebrauch machen werden - etwa der Möbelhändler Ikea, der Gartencenter-Betreiber Dehner, die Bekleidungskette Ernsting’s Family, das Kaufhausunternehmen Woolworth und der Buchhändler Thalia. (DPA/EB) * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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