1. 24hamburg
  2. Verbraucher

DHL-Kundin „dezent sauer“: Verschicktes Paket kommt zurück – Beweisfoto entlarvt Begründung des Boten

Erstellt:

Von: Kai Hartwig

Kommentare

Klebeetikette auf einem DHL-Paket
Dieses DHL-Paket ging wieder zurück zur Absenderin. © Screenshot / Facebook.com/DHLPaket

Der Paketversand ging für eine DHL-Kundin schief. Ihre Sendung kam wieder zurück. Der Grund leuchtete ihr nicht ein, sie erbrachte den Gegenbeweis.

München – Der Paketversand gilt in Deutschland allgemein als sichere Art, etwas vom Auftraggeber zum Empfänger zu bringen. Dabei können Kunden auf verschiedene Paketdienstleister wie unter anderem DHL, Hermes, UPS oder DPD zurückgreifen. Und obwohl das Verschicken der Pakete und deren Zustellung größtenteils reibungslos funktioniert, treten mitunter Probleme auf.

Dabei kann sowohl ein Paket-Ablageort bei Abwesenheit des Empfängers für Ärger sorgen, wie jüngst bei einem DPD-Kunden. Aber auch die Art und Weise, wie mit den Paketsendungen umgegangen wird, zieht oft Beschwerden nach sich. So entlarvte kürzlich ein Video einen DHL-Boten beim Wurf eines Porzellan-Pakets über einen Zaun.

DHL-Kundin „dezent sauer“: Verschicktes Paket kommt zurück – Grund leuchtet ihr so gar nicht ein

Immerhin kam in den beiden besagten Fällen die Sendung beim Empfänger an. So viel Glück hatte eine Familie, die ein Paket von einer DHL-Kundin bekommen sollte, dagegen nicht. Die Auftraggeberin der DHL-Sendung machte den Fall auf der Facebookseite von DHL publik. Zu ihrem Post schrieb sie: „Ernsthaft?!!! Es geht zurück, weil kein Name am Briefkasten ist?! Bild des Briefkastens in den Kommentaren. Wer zahlt jetzt die erneute Sendung? Ich bin dezent sauer!“

Ein Facebook-Post einer verärgerten DHL-Paket-Kundin
Eine DHL-Kundin beschwerte sich, weil ihr verschicktes Paket wieder zu ihr zurückkam. © Screenshot / Facebook.com/DHLPaket

Zunächst einmal war auf dem Foto zum Facebook-Post das zurückgekehrte Paket zu erkennen. Gut sichtbar ein Klebeetikett, dass DHL nachträglich angebracht hatte. Es trug den Titel „Auslieferungsvermerk zurück“, ferner stand dort geschrieben „Rücksendung nach Adressprüfung. Der Empfänger war nicht zu ermitteln“. Des Weiteren lautete die Begründung hierfür „Name nicht auf Klingel/Briefkasten“.

DHL-Kundin entlarvt Begründung des Boten als falsch – mit einem Beweisfoto

Wie der Post der DHL-Kundin schon vermuten ließ, hielt sie das für einen vorgeschobenen Grund des Boten, warum er das Paket nicht beim Empfänger zugestellt hatte. Und wie beschrieben, fand sich in den Kommentaren ein weiteres Foto. Es zeigte einen Briefkasten, offenbar derjenige, der sich am Haus der Paketempfänger befindet. In großen Buchstaben war dort der Name der Familie zu lesen, an die das DHL-Paket gehen sollte, berichtet tz.de.

Ein beschrifteter Briefkasten
Das Beweisfoto der DHL-Kundin. Der Briefkasten ist gut leserlich beschriftet. © Screenshot / Facebook.com/DHLPaket

Der Name stimmte zudem mit dem überein, der sich in der Adresszeile des zurückgeschickten Pakets erkennen ließ. „Wie groß muss der Name noch sein?“, fragte die DHL-Kundin ironisch zu ihrem Beweisfoto des Empfänger-Briefkastens.

Ihr Ärger erscheint vor diesem Hintergrund durchaus nachvollziehbar. Von DHL kam bislang noch keine Reaktion auf die Kundenbeschwerde. Ob die Absenderin ihr Porto als Entschädigung von DHL zurückbekommt oder auf ihren Kosten sitzen bleibt, war vorerst unklar. Ähnlich unzufrieden zeigte sich ein anderer DHL-Kunde, er verfasste einen bunten Wutzettel an seinen Boten. (kh)

Auch interessant

Kommentare