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Dauerparkplätze in Hamburg: Preisunterschiede in Bezirken

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Von: Kevin Goonewardena

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In deutschen Städten sind Parkplätze Mangelware. Autofahrer, die nicht immer aufs Neue suchen wollen, müssen einen Stellplatz mieten. Wo in Hamburg Dauerparken am günstigsten ist.

Hamburg – Immer mehr Autos sind auf den Straßen Hamburgs unterwegs, wie die Zahlen der in der Hansestadt neu zugelassenen PKWs belegen. Diese sorgen nicht nur für mehr Staus im Stadtgebiet, sondern vergrößern die eh schon extrem angespannte Parkplatzsituation in der Hansestadt zusätzlich. Auch die Einrichtung von Anwohnerparkzonen, wie etwa zuletzt zweier Zonen in Hoheluft-West, kann bisher nicht zu einer signifikanten Entspannung beitragen. Ein Anwohnerparkplatz ist in Hamburg oft auch extrem teuer, sogar von Abzocke ist die Rede. Das Portal Immowelt hat nun die Ergebnisse einer Analyse vorgelegt, die zeigt, wo Dauerparker auch ohne Anwohnerparkausweis am günstigsten weg. Untersucht wurden 14 deutsche Großstädte, darunter auch Hamburg.

Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Bevölkerung (30. Dezember 2020):1.904 444 Millionen
Zugelassene PKW am 01. Januar 2021:799.434 Pkw
Zugelassene PKW am 01. Januar 2020:797.427 PKW

Dauerparkplätze in Hamburg: Wo günstig parken? Preisunterschiede in Bezirken

In Hamburger Bezirken ist die Preislage für Dauerparkplätze durchaus unterschiedlich: Während in der City Stellplatzmieten von bis zu 163,00 Euro monatlich für einen Platz in der Tiefgarage anfallen, sind Dauerparkplätze im Freien in Bergedorf und Harburg schon für ab 33,00 Euro zu haben, schreibt das Abendblatt. Ein Ausweichen auf Randbezirke dürfte sich insbesondere dann lohnen, wenn es in Hamburg gar keine kostenlosen Parkplätze mehr geben sollte. Eine Abschaffung der kostenlosen Parkplätze fordern die Grünen.

Die 100,00-Euro Marke wird auch in Düsseldorf, München, Frankfurt am Main und Berlin überschritten. Generell günstiger kommen Mieter und Mieterinnen von Stellplätzen im Ruhrgebiet weg. Auch eine norddeutsche Großstadt überrascht mit niedrigen Stellplatzmieten: In Bremen sind laut der Immowelt-Analyse 29,00 bis 84,00 Euro monatlich für einen Stellplatz fällig. Der Harken: Der Analyse liegen ausschließlich auf dem Portal Immowelt annoncierte Stellplatzangebote zugrunde.

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Dauerparkplätze: Stadt im Süden mit teuersten Stellplatzmieten

Den Schwaben sagt man ja bekanntlich nach, sparsam oder – negativ ausgedrückt – geizig zu sein. Wie auch immer man das nennen will, tief in die Tasche greifen müssen Autobesitzer in Stuttgart in jedem Fall. Mehr noch: Für einen Tiefgaragenstellplatz in der Innenstadt zahlen Stuttgarter bis zu 194,00 Euro im Monat und damit mehr, als irgendwo sonst im Land. Da ist zumindest den Pendlern angeraten, sich nach Dauerstellplätzen in Vaihingen und Bad Cannstatt umzusehen. In den Kommunen im Stuttgarter Umland sind Dauerparkplätze nämlich schon ab 40,00 Euro im Monat zu haben. Das Hamburger Abendblatt berichtete über die Preisanalyse von Dauerparkplätzen, des Immobilienportals.

Dauerparken: Preisgefälle zwischen Innenstadt und Randbezirken in ganz Deutschland zu beobachten

Ein Parkplatz vor einem Wohnhaus in Hamburg
Ein Parkplatz vor einem Wohnhaus in Hamburg. Doch wenn es keinen zum Haus gehörenden Parkplatz gibt, wo lässt es sich am günstigsten parken? Eine Analyse von Immowelt gibt Auskunft. © Roland Hartig/imago

Nicht nur in Stuttgart ist die Preisspanne zwischen Dauerparkplätzen in Innenstadtlage und denen in Randgebieten besonders extrem. In allen deutschen Großstädten müssen Autofahrer und Autofahrerinnen für Stellplätze im Stadtzentrum ein Vielfaches der Preise zahlen, die, die Parkplätze am Stadtrand oder Umland kosten. Das gilt etwa auch für Köln. Die rheinische Metropole folgt auf Platz zwei des landesweiten Rankings mit bis zu 175 Euro monatlicher Parkplatzkosten in der Spitze.

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