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Corona: Bürgertests kosten jetzt Geld – außer für diese Gruppen!

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Von: Kevin Goonewardena

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Der Bund streicht die Zuschüsse für die Bürgertests. Kostenlose Tests nur noch für bestimmte Gruppen. Auch kostenpflichtige Tests nur noch mit Nachweis

Hamburg – Anders als zuerst fälschlicherweise in vielen Medien berichtet, werden die Corona-Tests bereits ab dem 30. Juni 2022 und nicht erst mit Beginn des Folgemonats kostenpflichtig für alle Bürgerinnen und Bürger angeboten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte diesen Schritt bereits im Vorfeld angekündigt. Die betreffenden Gruppen müssen von dem heutigen Tage in Hamburg, wie auch in ganz Deutschland und an einen dementsprechenden Nachweis mit sich führen, der belegt, dass ein Anrecht auf einen kostenlosen Bürgertest besteht.

Name:Bundesrepublik Deutschland
Fläche:357.588 km²
Bevölkerung:83,24 Millionen
Staatsoberhaupt:Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Corona: Bürgertests ab Ende Juni 2022 nicht mehr für alle kostenlos

Für alle Bürger und Bürgerinnen, die nicht zu einer der Risikogruppen gehören, fallen Kosten von je 3,00 Euro pro Test an. Das berichtet unter anderem der NDR. Allerdings nicht in jedem Fall: Denn die Bundesländer haben die Möglichkeit, diesen Eigenanteil des Bürgers an den Testkosten zu übernehmen. So kann es vorkommen, dass Testperson in einem Bundesland selbst für den Test aufkommen müssen, in einem anderen Bundesland der fällige Eigenanteil übernommen wird. Eine einheitliche und bundesweit geltende Kostenübernahme der Antigen-Tests durch den Bund, gibt es seit dem 30. Juni 2022 nicht mehr. Doch auch für die kostenpflichtigen Tests ist ein Nachweis erforderlich. Denn ab dem 30. Juni gilt: Nicht jede und jeder kann sich auf das Corona-Virus testen lassen, unabhängig davon, ob die Tests für die Person kostenlos sind oder nicht.

Kostenloser Corona-Schnelltest: Diese Gruppen haben weiterhin Anspruch

Corona: Auch kostenpflichtige Tests nicht für alle

Doch auch die Bürgertests mit der kostenpflichtigen Eigenbeteiligung in Höhe von 3,00 Euro können nicht von allen Menschen in Anspruch genommen werden. Laut NDR-Bericht haben lediglich Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit einen solchen Eigenbeteiligungs-Test durchführen zu lassen, die am selben Tag eine Veranstaltung in einem Innenraum besuchen werden oder den Kontakt zu einer über 60-Jährigen Person, einem Menschen mit Behinderung oder Vorerkrankung haben werden. Sowie die Personen, die auf der Corona-Warn-App eine rote Meldung empfangen haben.

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Corona-Tests: Diese Nachweise sind vorzulegen

Die Nachweise, die vorzulegen sind, um weiterhin einen kostenlosen Bürgertest in Anspruch nehmen zu können, hängen von der Gruppe ab, zu der man zugehörig ist. Schwangere können ihre Schwangerschaft mit dem Mutterpass nachweisen, bei Kindern unter 5 Jahren deren Alter durch die Geburtsurkunde oder den Kinderreisepass.

Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden kann, braucht, wie auch zuvor, ein ärztliches Dokument, dass das bescheinigt. Studienteilnehmer müssen ihre Teilnahme-Bestätigung vorlegen. Für das Freitesten aus der Corona-Quarantäne ist hingegen der PCR-Test vorzulegen.

Themenbild,Symbolfoto:Buergertest fuer 3 Euro.
Kostet ab dem 30. Juni 2022 3,00 Euro: Der Corona-Schnelltest. Doch auch für die kostenpflichtigen Tests müssen Nachweise erbracht werden. (Symbolbild) © Frank Hoermann / Sven Simon / Imago

Wer eine kostenlose Testung in Anspruch nehmen möchte, muss sich ausweisen und einen Nachweis erbringen: Bei Kleinkindern ist das die Geburtsurkunde oder der Kinderreisepass, bei Schwangeren der Mutterpass. Wer aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss darüber ein ärztliches Zeugnis im Original vorlegen. Haushaltsangehörige von Infizierten brauchen zusätzlich einen Nachweis, aus dem die gemeinsame Wohnadresse hervorgeht. Das Personal der Test-Zentren und Apotheken ist angehalten, diese Nachweise zu kontrollieren.

Corona-Test: Auch Selbstbeteiligung nur gegen Nachweis

Der Nachweis Anspruch auf einen Test, bei dem die Selbstbeteiligung fällig wird, kann zum Beispiel durch die Eintrittskarte der Veranstaltung, eine Selbstauskunft bei einem Besuch oder das Vorlegen der Corona-Warn-App erbracht werden.

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