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Ausfall bei Kartenzahlung: In diesen Läden gibt es Probleme – und in diesen nicht

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Von: Natalie-Margaux Rahimi

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Seit Dienstag dauert der Ausfall der Kartenzahlung in vielen Geschäften an. Welche Läden von der EC-Karten-Störung betroffen sind und welche nicht. 

Hamburg – Seit Dienstagabend, 24. Mai 2022, gibt es Störungen und Ausfälle bei der Kartenzahlung an den Kassen vieler Geschäfte. Deutschlandweit können Menschen seither nur noch mit Bargeld bezahlen. Anfang wurde noch vermutet, dass die EC-Karten-Störung schnell behoben werden kann, inzwischen ist aber klar, dass es sich um ein komplizierteres Problem handelt. Wann der Ausfall der Kartenzahlung behoben werden kann, ist noch völlig offen. Das Gute ist: Nicht alle Läden und Supermarktketten sind von dem Problem betroffen.

EC-Kartenzahlung: Störung bei Aldi und Edeka – diese Läden sind vom Ausfall der Kartenzahlung betroffen

Das Problem tritt glücklicherweise nicht an allen Kartenterminals auf. Betroffen sind nur die Kartenlesegeräte des US-Herstellers Verifone. Dort geht es konkret um das Gerät des Typs H5000. Die EC-Karten-Störung geht offenbar auf einen Zertifikatsfehler zurück, für dessen Behebung ein Software-Update notwendig ist. Laut Hersteller Verifone dauert das Problem weiter an. Verifone-Deutschland ließ am Donnerstag über einen Sprecher verlauten: „Wir werden unsere Kunden informieren, sobald dieses verfügbar ist“.

Kartenzahlung mit dem Lesegeräte H5000 von Verifone.
EC-Karten-Störung: Diese Läden sind betroffen – und diese nicht. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Aber welche Läden sind überhaupt von der EC-Karten-Störung betroffen? Nicht alle Supermärkte, Drogerien und Geschäfte greifen auf das Kartenlesegerät von Verifone zurück. Läden, die ein anderes Kartenlesegerät benutzen, sind deshalb auch nicht vom Ausfall der Kartenzahlung betroffen. Folgende Läden sind oder waren von der EC-Karten-Störung betroffen:

Bitte beachten Sie, dass diese Liste nicht abschließend ist und sie sich jederzeit ändern kann.

Doch auch hier muss nicht jede Filiale oder jede Kasse von der EC-Karten-Störung betroffen sein. Wie focus.de berichtet, werden in den Geschäften oft mehrere Kartenlesegeräte genutzt. So sollen laut des Berichts Selbstbedienungskassen bei Netto einwandfrei funktionieren. Überall dort, wo es zu Ausfällen bei der Kartenzahlung kommt, werden Kundinnen und Kunden meist schon im Eingangsbereich auf die EC-Karten-Störung hingewiesen – dort kann dann meist nur mit Bargeld bezahlt werden.

Warum geht keine Kartenzahlung?

Offenbar kommt es beim Kartenlesegerät H5000 von US-Hersteller Verifone zu einem Zertifikatsfehler, weshalb derzeit in einigen Supermärkten, Geschäften und anderen Unternehmen keine Kartenzahlung möglich ist. Wann das Problem behoben werden kann, ist indes noch nicht bekannt.

Problem bei EC-Kartenzahlung: Rewe, Lidl, Penny – diese Läden sind von der EC-Karten-Störung nicht betroffen

Auch an Tankstellen kann es übrigens vereinzelt zu EC-Karten-Störungen kommen. Trotzdem sollten Sie lieber noch vor dem 1. Juni tanken – auch wenn dann der Tankrabatt aus dem Entlastungspaket 2022 gilt. Wer das Kartenlesegerät H5000 von Verifone jedoch nicht nutzt, hat auch keine Ausfälle bei der Kartenzahlung. Laut Focus.de sind folgende Läden nicht von der EC-Karten-Störung betroffen:

Ein Einkauf in Supermärkten dieser Ketten kann also weiterhin problemlos mit der Karte bezahlt werden. Und das Gute ist: In diesen Läden kann an den meisten Kartenlesegeräten auch noch kostenfrei Geld abgehoben werden. Das ist in Zeiten der aktuellen EC-Kartenstörung besonders hilfreich, denn nicht nur Supermärkte und andere Geschäfte sind vom Ausfall der Kartenzahlung betroffen, sondern, auch Friseure und Restaurants.

Wann funktioniert die Kartenzahlung wieder?

Wann das Problem bei der Kartenzahlung behoben sein wird, ist noch völlig unklar. Wie Kreiszeitung.de berichtet, ist das Problem bei der EC-Karten-Störung bei Aldi und Edeka viel größer als gedacht. Laut Zahlungsdienstleister Payone tritt der Zertifikatsfehler bei bestimmten Varianten der Verifone-Software auf. Laut Heise.de gehe Payone inzwischen nicht mehr davon aus, dass es eine schnelle Lösung für das Problem gebe.

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Grund dafür sei, dass das zur Lösung erforderliche Software-Update einen manuellen Eingriff an den jeweiligen Terminals erfordere. Vonseiten des Dienstleisters Payone heißt es: „Dieser komplexe Vorgang kann daher nicht ad hoc in der Fläche ausgeführt werden, sondern wird geraume Zeit in Anspruch nehmen“.

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