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Amazon-Chef Bezos: Das war die kurioseste Bestellung aller Zeiten

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Von: Jan-Frederik Wendt

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Ein Mitarbeiter legt im Amazon-Logistikzentrum in Helmstedt ein Paket auf ein Fließband.
Ein Mitarbeiter legt im Amazon-Logistikzentrum in Helmstedt ein Paket auf ein Fließband. © Moritz Frankenberg/dpa

Amazon-Chef Jeff Bezos berichtet von der kuriosesten Bestellung, die ihm jemals untergekommen ist. Sie sei ungewöhnlich bezahlt worden.

Cambridge - Laut eigener Aussagen erlebte Amazon-Gründer und -Chef Jeff Bezos in den ersten Monaten seiner Unternehmensgründung eine sehr kuriose Bestellung. Darüber berichtete Bezos in einem Vortrag am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, wie t3n.de schreibt. 

In der Erzählung handelte es sich um eine Bestellung aus Bulgarien. Dabei habe es sich um die erste Bestellung aus einem osteuropäischen Land gehandelt. Vor allem die damals gewählte Zahlungsmethode habe Bezos zum Schmunzel gebracht. 

Amazon-Chef erhielt kuriose Bestellung aus Bulgarien

Innerhalb von zwei Jahrzehnten habe Bezos aus Amazon ein gigantisches Unternehmen mit rund 300 Millionen Artikeln geformt. Mit mehr als 300 Millionen Kundinnen und Kunden habe es viele eigenartige Bestellungen gegeben, mag man denken. Der Amazon-Chef ist aber besonders von folgender Geschichte beeindruckt. 

Wenige Monate nach der Unternehmensgründung habe Amazon eine Bestellung aus Bulgarien im Jahr 1995 erhalten. Bezos sei darüber äußerst verwundert gewesen. Denn: Er habe nicht einmal gewusst, dass Bulgarien zu dem Zeitpunkt Zugang zum Internet habe. Noch heute könne man aus Bulgarien keine Produkte bei Amazon bestellen, schreibt t3n.de.

Damals habe Bezos die Bestellung mit seinem noch jungen Unternehmen angenommen. Bereits den Auftrag aus dem Land empfand Bezos als sehr kurios, wie er am MIT-Vortrag erzählte. Aber: Der ungewöhnlichste Teil der Geschichte sei erst später gekommen. 

Kunde zahlte Amazon-Bestellung nicht mit Kreditkarte

Denn: Der Kunde aus Bulgarien zahlte nicht mit einer Kreditkarte. Stattdessen habe der Kunde 200 Dollar in die Metallklappe einer Diskette gefaltet. Dann habe der Mann die Sendung per Post zu Amazon geschickt – mit der separaten Notiz: „Geld ist in der Diskette versteckt”.  

Zudem habe der Kunde das Unternehmen in einer weiteren Nachricht darüber informiert, dass der bulgarische Zoll das Geld stehlen würde, wenn es offen sichtbar in der Post stecke. Da kaum jemand beim bulgarischen Zoll Englisch verstehe, sei die Zahlungsmethode sinnvoll für den Kunden gewesen. 

Der Kunde hatte der Sendung auch die Bestellnummer hinzugefügt, damit Amazon die Zahlung damit abgleichen konnte. Jeff Bezos erzählte in seinem Vortrag, dass sie die bestellten Bücher geliefert hatten und der Auftrag damit erfüllt war. (Jan Wendt)

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