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Wasser, Kaffee, Knabbergebäck: Über 400 Produkte bei Aldi werden teurer

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Von: Kevin Goonewardena

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Wegen des Ukraine-Kriegs erhöhen die Lebensmittelhändler Edeka, Rewe, Lidl und Co. deutlich die Preise. Aldi zieht mit – und macht einige Produkte teurer.

Hamburg – Die Aldi-Gruppe gehört zu den größten Lebensmitteleinzelhändlern der Welt, in der Sparte „Discounter“ belegt der Konzern, der aus den unabhängigen Unternehmen „Aldi Süd“ und „Aldi Nord“ besteht, global Rang 2 hinter dem ebenfalls aus Deutschland stammenden Mitbewerber Lidl. Jetzt gab das Unternehmen bekannt, dass im Zuge der durch den Ukraine-Krieg entstandenen Folgen die Preise bei Aldi für mehr als 400 Produkte erhöht werden*. Das berichtet unter anderem die Kreiszeitung. Das Magazin Business Insider spricht von der größten Preiserhöhung seit Jahren.

Name:Aldi Süd & Aldi Nord
Gründung:1913 (unter dem Namen Aldi seit 1962
Sitz:Essen (Aldi Nord), Mühlheim a.d. Ruhr (Aldi Süd)
Umsatz:22,8 Mrd. Euro (Aldi Nord, 2019) 59 Mrd. Euro (Aldi Süd, 2019)

Aldi, Edeka, Rewe, Lidl: Fleisch, Wurst, Bier, Brötchen – Produkte werden jetzt deutlich teurer

Die steigenden Rohstoff- und Energiepreise lassen der Handelskette kaum eine Wahl. Auch andere Produkte wie Kaffee, Gemüse und Nudeln werden nicht nur bei Aldi deutlich teurer. Die Teuerungen bei Edeka, Aldi, Rewe & Co betreffen auch Bier. Experten raten zudem bereits jetzt Grillfleisch für die anstehende Grill-Saison zu kaufen, da auch die Preise für Fleisch und Wurst bereits stark angestiegen sind. Aldi, Rewe, Edeka und Co. bitten zudem um den Verzicht von Hamsterkäufen – „Verhalten Sie sich solidarisch“.

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Aldi Nord und Aldi Süd: Diese Produkte werden teurer

Konkret verteuern sich auch in den Aldi-Märkten des Aldi Nord Zweiges, der mit Filialen unter anderem in Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern vertreten ist, zum Beispiel Produkte aus den Produktgruppen: Kaffee, Drogerieartikel, Backwaren, Waschmittel, Tiefkühlkost oder auch salziges Knabbergebäck. Das berichtet das Fachblatt „Lebensmittel Zeitung.“ Der Bio-Kaffee der Aldi-Eigenmarke „Marcus“ werde demnach laut „LZ“ um einen Euro teurer, bei anderen Produkten würde die Preissteigerung mit 10 Cent moderater ausfallen, so das Branchenmedium.

Wir möchten darauf verweisen, dass sich unsere Margen durch diesen Schritt nicht verändern.

Erklärung eines Aldi-Sprechers zur Preissteigerung

Auch Mineralwasser und Cola der Eigenmarke werden nun teurer, berichtet die Tageszeitung Die Welt. Die Einwegflaschen würden jetzt jeweils sechs Cent mehr kosten, Mineralwasser demnach 0,25 Euro statt 0,19. Für die Flasche Cola sind nun 1,25 euro statt 1,19 Euro zu zahlen.

Einkaufskorb von Aldi Nord in einer Filiale in Hamburg 20.01.2020 *** Shopping basket from Aldi Nord in a branch in Hamb
Das Einkaufen bei Aldi Nord, hier eine Filiale des Discounters in Hamburg, wird in Folge des Ukraine-Kriegs in Zukunft teurer werden. Denn Aldi Nord und Aldi Süd erhöhen bei rund 400 Produkten teilweise deutlich die Preise. © Waldmüller via www.imago-images.de

Aldi: Preiserhöhung Folge des Ukraine-Kriegs – Preise bereits vor Kriegsbeginn deutlich angestiegen

Laut dem Handelskonzern reagiere man mit der Preiserhöhung auf die unterschiedlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, zu der unter anderem auch gestiegene Weizen-Preise oder das Fehlen ukrainischer und russischer LKW-Fahrer zählen. Allerdings, berichtet Der Tagesspiegel, und beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamts, hätten die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke bereits im Februar, also vor Kriegsbeginn, 5,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres gelegen. *24hamburg.de und kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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